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In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

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Unser Reise-Blog: Philippinen 8. - 21. Februar 2017

Berührt - Überwältigt

23. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Kann unser Blog so enden – mit dem Auseinandergehen am Flughafen? 

Jeder von uns findet seinen Weg nach Hause. Nachdem uns der Zug in unsere Heimat gebracht und ich mein „Tandem“ Father Brown am Pfarrhaus in Deidesheim verabschiedet habe, sitze ich zuhause am Wohnzimmertisch und genieße das erste deutsche Brot. Als ich meiner Frau von der Reise erzählen will, überwältigen mich die Bilder der vergangenen Wochen. Tränen strömen mir über die Wangen. Ich kann das nicht kontrollieren. So tief bewegen mich die Begegnungen, Berührungen, und Bilder dieser Tage. 

Danke an alle Menschen dort, die uns nicht nur gezeigt haben, wie Kirche bei ihnen gelebt wird, sondern aus der zusammengewürfelten Gruppe eine Gemeinschaft gemacht hat („from crowd to community“) und danke an die vielen Hände zuhause, die diese Reise ermöglicht, geplant und begleitet haben. 

Berührende Begegnungen mit den Menschen in den Gemeinden - wie hier in der Kirche San Miguel in Iloilo - prägten die Kundschafterreise auf den Philippinen.
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Ausgekundschaftet

21. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Die Philippinen-Kundschafter sind wieder zurück: Abschiedsfoto am Frankfurter Flughafen.

Nach unserer späten Ankunft in Maryhill und einer kurzen Nacht können wir am Morgen die wunderbare Natur und die Lage des Hauses bei Tageslicht bestaunen. Von der Terrasse des Pastoralinstituts aus eröffnet sich uns ein atemberaubender Blick auf Metro Manila, auf den ganzen Großraum der Hauptstadt mit seinen 12 Millionen Einwohnern. 

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Abschied auf Raten

20. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

In der Nacht hat er uns selbst auf unserer einsamen Insel wieder erreicht: Der auf den Philippinen scheinbar allgegenwärtige „Bumm-Bumm-Beat“. Der Wind weht ihn von der Nachbarinsel zu uns herüber. Unser Gastgeber erklärt uns, dass das auf den Philippinen normal sei – die Leute würden eben viel feiern…

Irgendwann ist auch diese Feier zu Ende und die Natur übernimmt: Wir hören Geckos, Insekten, Vögel...

Die meisten von uns sind an diesem Tag schon sehr früh wach – in der Hoffnung auf einen schönen Sonnenaufgang sitzen viele schon um 6.00 Uhr am Strand. Leider ist es etwas bedeckt, so dass sich diese Hoffnung nicht ganz erfüllt. Trotzdem ist es eine schöne Stimmung.

Nach dem Frühstück gehen alle noch einmal kurz schwimmen oder eine Runde schnorcheln, bevor wir uns zu einer ersten Reflexionsrunde treffen. Es werden noch einige folgen, bevor wir die Philippinen verlassen. 

Morgenimpuls am Strand.
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„If not me, who then? If not now, when then?“

19. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Heute ist Sonntag. Dennoch geht es schon früh los. Um 6.00 Uhr frühstücken wir. Danach teilen wir uns in vier Kleingruppen und brechen zu verschiedenen Kirchen auf, um dort Gottesdienst zu feiern und danach mit Vertretern der Gemeinden ins Gespräch zu kommen. Der Austausch am Abend zeigt, wie vielfältig die Erfahrungen sind.

Meine Kleingruppe zum Beispiel besucht die Kirche St. Josef. Der Gottesdienst beginnt um 8.30 Uhr. Doch es ist bereits die vierte Messe an diesem Tag, und weitere folgen noch. Die große Kirche ist voll besetzt. Wir werden freundlich empfangen. Mich beeindruckt v.a. der Kinderchor: 18 Mädchen und Jungen singen mehrstimmig und mit ganz viel Herz ihre Lieder bzw. unterstützen die Gemeindegesänge. Nach dem Gottesdienst erfahren wir, dass der Chor unter der Woche jeden Tag (!) um 17.00 Uhr probt und am Wochenende diverse Gottesdienste mitgestaltet. Kompliment!!!  

Der Kinderchor der Gemeinde probt jeden Tag und gestaltet die Gottesdienste mit.
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Eine Art Geschwisterliebe – Wir fühlen uns wie Brüder und Schwestern

18. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

In aller Frühe geht es auch heute los! Auf dem Plan steht ein Besuch der Pfarrei Lemery, in der vier Kleine Christliche Gemeinschaften bestehen, auch kirchliche Basisgemeinschaften (Basic Ecclesial Communities, BECs) genannt. In unseren klimatisierten Kleinbussen sitzend und wie immer gespannt aus dem Fenster schauend, wundern sich manche über das, was sich draußen auf der Straße ereignet: Von allen Seiten überholen uns plötzlich einheitlich gekleidete Motorradfahrer, die uns als eine Art Eskorte scheinbar anführen wollen. Noch immer etwas irritiert von dieser philippinischen Motorradgang, stellen wir bei einem kurzen Zwischenstopp im Pfarrei-Zentrum zu unserer Freude fest, dass diese Eskorte nur den Anfang unseres letztendlichen Autocorsos darstellen sollte.

Mit einem Kleinlaster, auf dessen Ladefläche Plastikstühle als Sitzgelegenheit dienen, geht es zur Basisgemeinde.
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Mitten im Paradies?!

17. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Müde und abgekämpft, aber mit vollem Herzen kommen wir in unserer Unterkunft an. Reich beschenkt mit dem offenen Lachen, dem begeisterten Singen und den überreich gedeckten Tischen haben wir uns heute von zwei Gemeinschaften verabschiedet. Aber der Reihe nach…

Um 6.30 Uhr klingelt mein Wecker. Wir haben heute eine Dusche im Zimmer mit zwei Duschköpfen. Mit Luxus hat das nicht viel zu tun, denn aus dem einen kommt kaltes, aus dem anderen heißes Wasser. Ich merke: Es kommt auf die Mischung an.

Eine Stunde später fahren wir mit unseren Autos in die Pfarrei „Our Lady of the Most Holy Rosary“ in Estancia zum Frühstück. Die große Kirche ist teilweise eingerüstet, hinter der letzten Bank sind Zementsäcke aufgeschichtet. Im Pfarrsaal werden wir wieder mit allem empfangen, was es auf den Philippinen zu essen gibt. Nur einen kleinen Teil können wir genießen, aber wir wissen, dass das Buffet anschließend an die Pfarreiangehörigen verteilt wird. Ein paar Minuten stehen wir im Tricycle-Stau. Diese Hauptfortbewegungsmittel der Philippinen bestehen aus Moped mit Beiwagen, die schon mal sechs bis sieben Leute transportieren können.

Seit dem frühen Morgen hatten der Pfarrer und sein Team das Frühstück in der Gemeinde vorbereitet.
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Auf zu neuen Ufern

16. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Noch voller Eindrücke von dem liebevoll gestalteten Abschiedsfest in Maryshore, stehen wir früh am Morgen auf, um zeitig die Fähre zu erreichen. Binnen zwei Stunden gelangen wir über den „Smaragd-Schnellweg“, wie die Wasserstraße wegen ihrer grünen Farbe im Volksmund heißt, auf die Nachbarinsel Panay. Dort holen uns drei Mitarbeiter der Seelsorgeabteilung der Erzdiözese Jaro (JAPS) am Hafen von Dumangas ab: Father Robert, der schon 30 Jahre mit Kleinen Christlichen Gemeinschaften arbeitet, Weng, eine studierte Psychologin und ursprünglich in der Pfarrei beschäftigte Seelsorgerin, sowie Liezell, die sich seit einem Jahr um das Bürokratische und Technische des JAPS kümmert. Gemeinsam fahren wir mehrere Stunden mit zwei Kleinbussen in den Norden der Insel, um die dritte Phase unseres Aufenthalts zu beginnen: Nach innerer Einkehr und theoretischer Weiterbildung werden wir uns die nächsten Tage gelebte Praxis vor Ort anschauen.

Mit der Fähre geht es zur nächsten Station der Kundschafterreise.
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Gemeinschaft ist der Schlüssel

15. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Nachdem unsere Gruppe seit gestern immer mal wieder mit einzelnen Ausfällen zu kämpfen hatte, fiel das Frühstück heute Morgen sehr Tee-lastig aus.

Wir beginnen auch heute den Tag mit dem gemeinsamen Bibelteilen. Mit dem Liedvers „To see the face of the Lord is my heart‘s desire, to gaze upon the Lord is my one desire“ stimmen wir ein in das gemeinsame Gebet und das Teilen des Bibeltextes.

Ein wichtiger Teil des Tagesprogramms: Bibelteilen, Austausch, Gespräche.
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Verkündet das Evangelium jeden Tag – und wenn nötig, auch mit Worten

14. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Unter Bambussträuchern mit Blick auf das weite Meer starten wir bei 26 Grad und einer wohltuenden Meeresbrise mit dem Bibel-Teilen in den Tag. Estela stellt eine neue Methode des Bibel-Teilens vor, sie stammt von den Steyler Missionaren und wird im Norden der Philippinen praktiziert. Das Wort Gottes soll bei dieser Methode zu einer bestimmten Aktion führen. Die Basisgemeinden, die auf diese Weise die Bibel betrachten, werden vom Wort Gottes zu einer konkreten Handlung geführt. 

Die Bibelstelle, die uns durch diesen Tag geleiten soll, kommt aus dem Markus-Evangelium, Kapitel 8 Verse 14 bis 25: Jesus kritisiert die Jünger, weil sie nicht hören und sehen, was für große Wunder er bewirkt hat. Bewusstes Zuhören und Hinsehen, was mein Gegenüber braucht, zieht sich als Thema durch den Tag. Mit einem leichten Sommerregen endet unser Bibelteilen. 

Austausch über die individuellen Eindrücke und Einsichten aus der Betrachtung der Schrift.
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Inspired for Speyer

13. Februar 2017
Stiftung Mutter und Kind
Reiseberichte

Heute morgen beginnt der Tag mit dem gemeinsamen Betrachten und Teilen der Heiligen Schrift. Dabei gehen wir einen Weg, der auf den Philippinen weit verbreitet ist: das mehrmalige Wiederholen eines Schrifttextes, stilles Verweilen und Austausch in Kleingruppen. Wir lernen die Schrift und auch uns untereinander immer besser kennen.

Beim morgendlichen Bibel-Teilen.
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