Die bigMESSAGE-Manuskripte

vom 30. August bis 8. September 2022

Autor: Uwe Burkert, Speyer


Thema: Mach's wie Gott – mach mal Pausen!

Dienstag, 30. August 2022, 20:45 Uhr

Hast Du Lust – zusammen ein Loblied auf die Pause zu singen? Denn wann – wenn nicht in den Ferien und in der Urlaubszeit?! Ein Loblied auf die Pause! Denn Pausen - sind super wichtig. Nicht nur bei der Arbeit - egal ob Du körperlich schwer arbeitest oder meistens am Schreibtisch. Und auch nicht nur beim Sport, wenn Dir der Schweiß nur so runter rinnt. Und auch nicht nur beim Autofahren, damit Du hellwach unterwegs sein kannst. Nein, Pausen sind auch eine gute Idee zum Beispiel, bevor Du wegen irgendwas aus der Haut fährst. Bevor Du jemandem was vorwirfst. Bevor Du Dich tierisch aufregst über was. Pausen sind zum Beispiel auch eine gute Idee, bevor Du jemanden beurteilst oder womöglich sogar verurteilst. Bevor Du etwas sagst oder tust, das Dir später leid tut und das Du nicht mehr zurückholen kannst.  Drück lieber die Pausentaste, die Du Dir dafür innerlich zurechtlegen kannst. Nicht um alles einfach hinzunehmen und kommentarlos zu schlucken. Sondern um mit etwas Abstand und zeitlicher Reserve umso bewusster und souveräner reagieren zu können und zu handeln. Es muss nicht immer sofort und direkt und spontan und unmittelbar sein. Selbst Gott macht gleich im ersten Kapitel der Bibel eine große Pause – einen ganzen Tag lang. Drum: Mach's wie Gott – mach mal Pausen!


Thema: Sei flexibel – wie Abraham, Jesus und Gott!

Donnerstag, 1. September 2022, 20:45 Uhr

Was ist der Unterschied zwischen guter Routine – und der Macht der Gewohnheit? Die gute Routine hilft Dir dabei, gut durch Deinen Alltag zu kommen mit allen seinen Herausforderungen - von morgens früh bis abends spät. Die Macht der Gewohnheit dagegen hindert Dich daran, weil sie Dich abhängig macht und unflexibel. Ein Grund, warum zum Beispiel so viele "Rücken" haben. Wenn Bewegungs-Muster und Haltungs-Gewohnheiten so sehr gelernt und verinnerlicht sind, dass sie als Dauermodus Leib und Seele fest im Griff haben und schließlich zu den entsprechenden, vielfältigen Beschwerden führen und Schmerzen. Viel alltagstauglicher ist dagegen, flexibel zu bleiben und sich darum zu kümmern: geistig und körperlich, denn das ist ein Wechselspiel. Schon die Bibel steckt voller Geschichten, die Flexibilität feiern und Beweglichkeit. Abraham zum Beispiel: folgt Gottes Ruf in ein unbekanntes Land – und wird dort glücklich. Jesus heilt Kranke am Sabbat – ganz gegen die Macht der Gewohnheit. Gott selber wird Mensch nach den biblischen Erzählungen – in einem Kind in einer Krippe: also eher un-"göttlich". Mehr Flexibilität geht nicht, oder: aus Gott wird Mensch? Drum mach's wie Gott: bleib beweglich und flexibel und kümmer Dich drum – gegen die Macht der Gewohnheit!


Thema: Schulanfang: Wucher' mit Deinen Talenten!

Dienstag, 6. September 2022, 20:45 Uhr

Wohnste in Rheinland-Pfalz, in Hessen oder im Saarland? Dann musste wieder jeden Morgen früh 'raus, oder? Denn der "Ernst des Lebens" hat wieder begonnen: die Schule! Ein ganzes Jahr ackern dafür, dass am Ende das Zeugnis ordentlich wird. Gehörst Du oder gehören Deine Kinder eher zu den Überfliegern? Oder biste eher gesundes Mittelfeld: manches klappt klasse, anderes geht so? Oder musst Du Dich durchbeißen und büffeln, um überhaupt auf einen grünen Zweig zu kommen? Ja, die Talente sind ungleich verteilt. Das ist schon in der Bibel so. Aber darauf kommt's auch gar nicht an. Worauf's aber ankommt? Dich nicht zu verstecken, Dich und Deine Talente. Egal wie viele und welche. Denn im Gleichnis von den Talenten erzählt Jesus, dass der Herr diejenigen lobt, die mit ihren Talenten klug und mutig gewirtschaftet haben, egal ob mit fünf oder mit zwei Talenten. Und derjenige bekommt eins auf die Mütze, der vor lauter Angst sein Talent versteckt und vergraben hat. Ob in der Schule oder sonst wo: Den Ritterschlag bekommste laut Bibel und Jesus nur, wenn Du mit Deinen Talenten wucherst. Wie viele Du hast, ist schnurzpiepegal. Mach' aus dem, was Du hast - das Beste! Im neuen Schuljahr – und wo immer sonst!


Thema: Beispiel Jesus: berühren – wirkt!

Donnerstag, 8. September 2022, 20:45 Uhr

Wann warste schon mal tief berührt? Und was hat Dich berührt: ein Ereignis, eine Geste, ein Musikstück, ein anderer Mensch? Das Wort berühren benutzen wir kaum. Vermutlich – weil berühren so selten vorkommt. Weil es was ganz Besonderes ist. Erst recht, wenn’s nicht im übertragenen Sinn gemeint ist, sondern wenn Dich jemand berührt, wenn Du jemanden berührst: Hand auf Arm, Arm um Schulter, jedenfalls Haut an Haut, die unmittelbare Grenze und Begrenzung Deines Körpers berührt die unmittelbare Grenze und Begrenzung Deines Gegenübers, ihren oder seinen Körper. Berühren ist die intimste Kommunikationsform, die wir Menschen haben. Ganz nah, Haut an Haut, Körper an Körper – das sind Begegnungen, die wirken. Berühren wirkt. Immer. Berühren tröstet, berühren schafft Vertrauen, berühren gibt Halt und einen sicheren Ort. Kein Wunder, oder – dass auch Jesus, wenn er Wunder wirkt, immer wieder berührt, so die Bibel: Jesus berührt den Aussätzigen, Jesus berührt den Taubstummen, Jesus berührt die Blinden, Jesus legt einer verkrümmten, kranken Frau die Hände auf, Jesus berührt die Bahre des toten jungen Mannes in der Stadt Naïn – und der wird sogar wieder quicklebendig. Wer oder was berührt Dich? Wen oder was berührst Du? Wie wirkt – berühren: bei Dir?