A - Z Stichwortsuche

Bitte wählen Sie einen Buchstaben aus:

Zur Landkarte Bistum

Informationen

Dekanate

In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

Dekanat 1 Bad Dürkheim


Dekanat 2 Donnersberg


Dekanat 3 Germersheim


Dekanat 4 Kaiserslautern


Dekanat 5 Kusel

Dekanat 6 Landau


Dekanat 7 Speyer


Dekanat 8 Pirmasens


Dekanat 9 Saarpfalz


Dekanat 10 Ludwigshafen

Die Angedacht!-Manuskripte

vom 31. März bis 6. April 2019

Autorin: Maike Jakob, Mainz


Thema: Freu Dich!

Sonntag, 31. März 2019, 6:40 Uhr

Wie sieht’s bei Euch denn aus mit der „Lebensfreude“? Eigentlich könnt Ihr Euch ja über Vieles freuen: Wenn Euch ein lieber Mensch anlächelt, das Gefühl, mit sich im Reinen zu sein und so viel mehr. Freude! – Das ist auch das Motto des heutigen Sonntags in der katholischen Kirche. Wundert’s Euch, dass mitten in der Fastenzeit ein Tag für Freude reserviert ist?! Denkt Ihr: In der Fastenzeit, da wird doch verzichtet und gedarbt? Ganz so isses nicht: Die Fastenzeit leitet sich her von vierzig Tagen, in denen Jesus in der Wüste war. Dort hat er gefastet und sein Leben überdacht. Und genau das machen viele in der Fastenzeit: Sie nutzen diese Zeit, um ihr Leben zu ordnen. Und zu überlegen, ob und wie sie etwas dran ändern wollen. Auf etwas zu verzichten kann Euch dabei helfen, Euch neu zu orientieren. Aber entscheidend ist, ob Euer Leben, so, wie Ihr‘s gerade lebt, wirklich „Euers“ ist. – Oder doch eher eine Last? Und: Wie Ihr das, was Euch innerlich belastet, loswerden könnt. Und so Platz schafft für das, was Euch Freude bereitet. Wie ist das bei Euch: Bereitet Euch Euer Leben, so, wie’s jetzt ist, Freude? Oder belastet‘s Euch mehr? Wollt Ihr was verändern? Zum Beispiel im Blick auf Eure Ernährung, Eure sozialen Kontakte oder doch was ganz andres?


Thema: Ein Lächeln kostet nix!

Dienstag, 2. April 2019, 6:40 Uhr

Habt Ihr auch jemanden in den April geschickt gestern? Oder seid Ihr selbst einem Aprilscherz zum Opfer gefallen? – Dann war’s hoffentlich ein gelungener Scherz und Ihr beziehungsweise die anderen konnten‘s mit Humor nehmen. Denn: mit einem gut gemeinten Augenzwinkern etwas Farbe in den Alltag zu bringen und dran zu erinnern, dass das Leben mehr ist als bierernste Pflichterfüllung. – Das ist doch eigentlich ein total schöner Brauch, oder? Leben soll ja Spaß machen. So will Gott das: Dass trotz allem Leid und trotz allen bitteren Momente im Leben Euch die Freude bleibt. Oder könnt Ihr Euch 'nen Gott vorstellen, der Euch erst das Leben schenkt und dann den Spaß dran verbietet? Gerade, wer im Leben nix geschenkt kriegt, weiß wie wichtig diese Augenblicke sind, die den Alltag bunt färben und durch ein Lächeln erleichtern. Und die Euch für einen Moment bewusst machen, dass es mehr gibt als das Schwere. Ein Lächeln kostet Euch nichts und dabei tut’s oft so gut. Das könnt Ihr Euch doch alle leisten und weitergeben, oder? Und das gilt nicht nur am ersten April. Also - überlegt Euch doch mal: Wen könnt Ihr heute mit einem Augenzwinkern oder 'ner netten Geste zum Schmunzeln und Lächeln bringen?


Thema: Beten kann jeder!

Mittwoch, 3. April 2019, 5:40 Uhr

„Lieber Gott, bitte lass den Eingriff morgen gut verlaufen und uns wieder glücklich werden.“ Oder „Hilf mir nur ein Stückchen. Lass alles gut enden und gib mir Hoffnung. – Werden wir uns wiedersehen? – Gib mir den Glauben.“ – So klingen zwei von unzähligen Gebeten, die Besucher an die Gebetswand im Speyrer Dom gepinnt haben. – Vorausgesetzt, sie haben einen Platz dafür gefunden, denn die Wand ist brechend voll. Zettel und Stift liegen parat, und wer was auf dem Herzen hat, schreibt’s auf und pinnt’s an. Habt Ihr so was auch schon mal gemacht? Ähnliche Angebote, Gebete für sich oder andere zu hinterlassen, findet Ihr ja in vielen Kirchen. Und um mitzumachen ist völlig wurscht, ob Ihr religiös seid oder ob Ihr eine Kirche nur „mal so“ ansehen wollt. Klar: Eine „Erfüllungsgarantie“ gibt’s bei Gebeten nicht. Aber vielen geht’s schon besser, wenn sie ihre Verzweiflung oder ihre Wut mal an einem Ort loswerden können, an dem sie glauben, dass sie jemand hört. Und auch nicht irgendwer, sondern einer, von dem sie glauben, dass er helfen kann. Oder den sie für verantwortlich für Ungerechtigkeiten und eine ausweglose Lage machen. – All das könnt Ihr an der Wand lesen, alles das ist Gebet. Und da machen tatsächlich auch Leute mit, die nicht an Gott glauben. – Findet Ihr inkonsequent? Könnte auch einfach ehrlich sein. Könnte ja sein, dass trotz felsenfester Überzeugung, doch einige tief in sich hoffen können, dass es da doch mehr gibt. – Dass es da doch mehr gibt? Was glaubt Ihr?


Thema: Vertrauen macht’s besser!

Donnerstag, 4. April 2019, 5:40 Uhr

Wie steht Ihr denn zu Veränderung in Eurem Leben? Mögt Ihr‘s, wenn sich Dinge ändern, weil’s viele Chancen bietet? Oder beunruhigt Euch zu viel Neues eher, weil Euch Sicherheiten wichtig sind? Zum Beispiel bei 'nem Umzug: Da könnt Ihr 'ne neue Gegend kennen lernen, Eure Wohnsituation verbessern und Eurem Leben 'nen neuen Anstrich verpassen. – Umgekehrt verliert Ihr Euer bekanntes Umfeld, die Nachbarn und die Läden. Freut Ihr Euch darüber oder raubt’s Euch eher den Schlaf? Könnt Ihr vertrauen, dass Eure Zukunft und Euer Leben gelingt? Oder zweifelt Ihr häufig am Guten im Leben? Klar: Neue Wege einzuschlagen, das birgt ein Risiko und da braucht Ihr 'ne Menge Mut! Aber umgekehrt: Wenn Ihr nichts verändert, bleibt alles, wie’s ist. Auch das, was Euch stört. Gebt Ihr Euch damit zufrieden? Oder wollt Ihr das „volle Leben“, so wie’s Euch Gott verheißen hat: Leben in Fülle! – Dafür hat er Euch die Welt zu Füßen gelegt: Damit Ihr ihre und Eure Möglichkeiten nutzt und das Beste aus dem Leben zu macht! Für Euch selbst und für andere. Gott geht jeden Eurer Wege mit. – Was nicht heißt, dass Euch alles glückt! Sondern, dass er mit geht und Euch in Not unterstützt. – Könnt Ihr darauf vertrauen? Ist womöglich ein Risiko. Aber mit Gott an der Seite: Könnt Ihr’s riskieren?!


Thema: Ewig leben – Unvorstellbar?!

Freitag, 5. April 2019, 5:40 Uhr

Habt Ihr schon mal was von der „Kryonikern“ gehört? So nennen sich Menschen, die sich nach Ihrem Tod bei knapp minus Zweihundert Grad einfrieren lassen. Sie hoffen, irgendwann in der Zukunft wieder aufgetaut zu werden und weiter leben zu können. – Weil in der Zukunft ihre Krankheit oder ihre Altersschwäche behandelt werden kann. Einige von ihnen hoffen auch drauf, ihre Familie und Freunde in der Zukunft wieder zu sehen und dann ewig mit ihnen weiter leben zu können. Dafür investieren sie 'nen Haufen Geld in die Technik. Obwohl sie gar nicht genau wissen, ob die funktioniert. Schon irgendwie krass, oder? Könnt Ihr Euch das vorstellen? Ewig zu leben, wichtige Menschen nicht für immer zu verlieren – klingt ja schon irgendwie gut! Danach haben sich Menschen aller Zeiten gesehnt. Und haben unterschiedliche Vorstellungen davon entwickelt, die findet Ihr in den verschiedenen Religionen wieder: Zum Beispiel in der Idee von der Wiedergeburt bei den Hindus, oder vom ewigen Leben im Reich Gottes bei den Christen: Auch im Reich Gottes könnt Ihr alte Bekannte wieder treffen, seid frei von Krankheiten und von allem anderen Leid, das Euch das Leben hier oft erschwert. – Klar: Auch hier ist die Erfüllung nicht garantiert. Aber es kostet auch nix. Könnt Ihr Euch das vorstellen?


Thema: Ihr seid gefragt!

Samstag, 6. April 2019, 6:25 h

Folgende Situation: Ihr geht abends in eine Bank um Euch Geld zu ziehen. Kurz vorm Geldautomaten entdeckt Ihr: Da liegt ein älterer Mann auf dem Boden. Der kann sich weder bewegen noch klar reden. Was denkt Ihr? Und: Was tut Ihr?  - Den Fall gab’s wirklich. Und drei Kunden sind in die Bank gekommen. Und - was glaubt Ihr, haben die gemacht? Die haben sich Geld geholt und den Mann im wahrsten Sinn des Wortes „links liegen lassen“. Der Hammer, oder? Der arme Mann ist vor dem Geldautomaten gestorben. Und warum haben die nicht geholfen? Die Gründe sind unterschiedlich: der eine hat genug eigene Probleme, der zweite hat den Mann nicht gesehen und der dritte meint, da läge ja ständig irgendwer rum. Ist das zu fassen? Die Bibel erzählt was ganz Ähnliches: Da wird einer ausgeraubt, zusammenschlagen und liegt halbtot am Straßenrand. Etliche Leute kommen vorbei, auch welche von Rang und Namen. Alle sehen den Mann und gehen vorbei. Doch dieser Mann hat am Ende Glück: Da kommt nämlich einer, der zwar auf der Durchreise ist und sich gar nicht auskennt.  Aber genau der leistet erste Hilfe und bringt ihn in Sicherheit. Jesus will mit diesem Beispiel klar machen: Wenn einer dringend Hilfe braucht, dann ist’s egal wer’s ist und was sonst ansteht: Da seid Ihr gefragt! Ihr habt Angst, was falsch zu machen, Euch anzustecken oder in eine Falle zu tappen? Ist verständlich. Aber zum Handy greifen und 'nen Notruf absetzen. Das geht doch, oder?


Anzeige

Anzeige