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Dekanate

In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

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Die Angedacht!-Manuskripte vom 2. bis 7. September 2019

Autor: Uwe Burkert, Speyer


Thema: G-O-T-T! Beschwört Gott - bei Euch und Gott!

Foto: RPR1./Thommy Mardo

Montag, 2. September 2019, 6:40 Uhr

Wann habt Ihr zuletzt ein paar Minuten mit Gott verbracht? Euch groß verabreden mit Gott – braucht Ihr nicht. Denn Gott – hat immer Zeit, ist – zeitlos, ewig, immer da. Kommt deshalb vor allem darauf an, dass Ihr Euch ein paar Minuten reserviert – in Eurem Terminkalender und Tagesablauf oder auch spontan: wie gesagt – Gott hat immer Zeit. Nun ist Gott ja bekanntermaßen - ziemlich unsichtbar. Was also tun, damit Gott kommt und da ist? Wie macht Ihr's sonst? Ihr ruft jemanden, oder – damit er oder sie zu Euch kommt: Eure Kinder, Kolleginnen, Freunde, Partner. Also ruft: "Gott!" Und wenn Gott beim ersten Mal nicht hört – ruft solange "Gott!", bis Ihr merkt, ein bisschen wenigstens: jetzt ist Gott da. Oder macht's wie die Fans im Stadion. Beschwört Gott wie Euren Lieblingsverein: skandiert G-O-T-T, G-O-T-T, G-O-T-T. So lange, bis Ihr merkt: da ist Gott, Gott ist da. G-O-T-T, bis Ihr merkt: Gott war ja schon da, Ihr habt ihn nur übersehen. G-O-T-T – bis zwischen Euch und Gott kein Blatt Papier mehr passt, so dicht seid Ihr beieinander. G-O-T-T – nehmt Euch die Zeit dafür und merkt: You'll never walk alone – Ihr seid niemals, niemals alleine unterwegs. Gott ist immer da – bei Euch, für Euch. Oder – was glaubt Ihr?


Thema: Gott ist – wie Musik: Ohren auf!

Dienstag, 3. September 2019, 6:40 Uhr

Wann habt Ihr zuletzt ein paar Minuten mit Gott verbracht? Zuhause im Bett, unterwegs, im Auto, zu Fuß, mit der Bahn oder auf dem Fahrrad? Geht nicht? Aber Ihr hört doch auch Musik unterwegs oder zuhause, oder? Und Gott – ist wie Musik. Musik, die Ihr auch nicht abfüllen könnt in Flaschen, die Ihr nicht in den Arm nehmen könnt, nicht sehen oder irgendwo hinhängen – nur hören. Denn was Ihr sehen könnt und in die Hand nehmen: mp3-Dateien, CDs, Audiofiles, Noten – das alles ist nicht Musik. Musik könnt Ihr nicht dingfest machen: Töne, Klänge, Rhythmus kommen, sind da und auch schon wieder nicht, verklungen; aber in Euch ist die Musik. Musik existiert immer nur im Augenblick, im Hier und Jetzt, in dem Moment, in dem sie erklingt. Eigentlich existiert alles nur so. Und dass Ihr eine Brücke schlagen könnt ein Jahr zurück oder zwei Tage nach vorne in die Zukunft – ist nur eine Konstruktion in Eurem Kopf, in Euren Gedanken und in Eurer Vorstellung. Da - ist immer nur das Hier und Jetzt, das nackte Nun. Also – wenn Ihr mit Musik unterwegs sein könnt an allen Ecken und Enden und in allen möglichen Situationen, dann auch mit Gott. Ohren auf! Öffnet Eure inneren Ohren für Gott – den Soundtrack Eures Lebens! Hört, hört!


Thema: Gott treffen? Wendet Euch an seine/ihre Ikonen!

Mittwoch, 4. September 2019, 5:40 Uhr

Wann habt Ihr zuletzt ein paar Minuten mit Gott verbracht? Geht nicht – Gott ist unsichtbar, Ihr wisst nicht, wo Ihr ihn oder sie finden könnt? Judentum und Christentum sind nicht die einzigen Religionen, die behaupten: Wo ist das Problem? Wenn schon im allerersten Kapitel der Bibel, im Buch Genesis, Gott den Menschen schafft und es dort glasklar heißt: "Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie." (Gen 1,27) Gott schafft den Menschen als seine eigene Ikone, wie es orthodoxe Christinnen und Christen benennen würden. Denn in jedem Menschen erscheint etwas von Gott, scheint Gott durch – wie hinter einem mehr oder weniger transparenten Vorhang, schimmert Gott durch, glitzert Gott durch, in jedem Menschen leuchtet Gott auf. So wie im Hinduismus der Atman, der Atem, der Lebensatem in jedem Menschen ein Teil von Gott ist. Gott atmet in jedem Menschen. So wie auch die Bibel vom Lebensatem spricht – jene geheimnisvolle Kraft, die alles Lebendige lebendig macht und erhält und in der letzten Endes Gott selber da ist und anwesend ist in jedem Menschen. Wenn Ihr also ein paar Minuten mit Gott verbringen wollt – wendet Euch an eine der vielen Ikonen, an eines der vielen Gottes-Bilder um Euch herum!


Thema: Da knistert's - Sechs in der Bibel!

Donnerstag, 5. September 2019, 5:40 Uhr

Wenn die Sechs auftaucht in der Bibel, dann knistert's und es wird spannend. Das geht gleich vorne los. Denn am sechsten Tag nach dem biblischen Schöpfungsbericht, nachdem Gott das komplette Universum eingerichtet hat und schließlich die Erde besonders schön ausgestattet mit Licht und Landschaften, mit Pflanzen und Tieren – schafft Gott den Menschen, sein eigenes Abbild, seine eigene Ikone. (Gen 1,24ff) Oder als im zweiten Buch Samuel wieder einmal eine Schlacht beschrieben wird Israeliten gegen Philister, taucht plötzlich ein Hüne auf auf Seiten der Philister mit sechs Fingern an jeder Hand und mit sechs Zehen an jedem Fuß. Doch Jonatan, ein Neffe König Davids, haut den Riesen furchtlos um. (2 Sam 21,20) Auf der berühmten Hochzeit in Kana verwandelt Jesus wie viele Krüge Wasser in allerbesten Wein? Genau – sechs Steinkrüge, das sind rund 600 Liter. (Joh 2,6) Und als Jesus hingerichtet wird am Kreuz, quälend lange dort gemartert wird, bricht plötzlich eine große Finsternis herein, überall wird's stockdunkel laut den Berichten in den Evangelien. (Mk 15,33 par) Und wann kommt die Finsternis? Zur sechsten Stunde – also high noon, um zwölf Uhr. So sorgt die Sechs in der Bibel für knisternde Spannung – fast noch ein bisschen mehr als "die Super 6" beim "RPR1. Musiklotto"!


Thema: Trainiert täglich – Gottes- und Nächstenliebe!

Freitag, 6. September 2019, 5:40 Uhr

Weil ein Gesetzeslehrer ganz besonders clever sein will, stellt er Jesus eine Falle, berichten die Evangelien in der Bibel. Doch Jesus ist – cleverer: und antwortet auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot mit dem berühmten Doppelgebot. Am wichtigsten ist Gott zu lieben und ebenso wichtig seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst. Das klingt gar nicht so schwierig – und braucht doch tägliches Training. Denn Gottesliebe und Nächstenliebe zeigen sich ja erst in zweiter Linie in konkretem Verhalten und einzelnen Taten. Gottesliebe und Nächstenliebe zugrunde liegt eine innere Haltung, eine verinnerlichte Einstellung. Oder wie Jesus in der Langform dem Gesetzeslehrer antwortet: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken." (Mt 22,37) Also mit anderen Worten: mit allem, was du hast. Und wenn Ihr Euch dann mal durch den Kopf gehen lasst, was Euch den ganzen Tag so durch den Kopf geht, wie oft Ihr denkt und in Gedanken seid – dann ahnt Ihr, oder, was das für eine Challenge ist, was für eine Herausforderung? Mit Eurem ganzen Denken immer und immer und nur – Gott lieben und Eure Nächsten. Das klappt nur, wenn Ihr täglich trainiert. Macht Ihr ja auch sonst, oder – im Fitnessstudio zum Beispiel? Viel Erfolg!


Thema: Gott ist wie Liebe – auf Spurensuche zu entdecken!

Samstag, 7. September 2019, 6:25 h

Wann habt Ihr zuletzt ein paar Minuten mit Gott verbracht? Zuhause auf der Couch oder unterwegs zur Arbeit? Auf dem Weg in die Schule oder beim Einkaufen? Ist ja grundsätzlich kein Problem – denn Gott ist immer und überall. Einen Termin machen braucht Ihr nicht – Gott ist immer und überall da. Ihr glaubt nicht an Gott? Und wie isses mit der Liebe? Die Ihr auch nicht sehen könnt – nur spüren bestenfalls, fühlen, ahnen und vermuten? Mit der Liebe isses – wie mit Gott. Ihr könnt die kleinen Zeichen entdecken, die versteckten Hinweise finden und besondere Momente deuten, in denen Ihr spürt: das sind die Spuren der Liebe, das sind die Spuren Gottes. Spuren aber hinterlässt nur etwas, das existiert; Spuren hinterlässt nur jemand, den’s wirklich gibt. Wenn Ihr in einer großartigen Landschaft steht oder einen wunderschönen Sonnenaufgang betrachtet und auf einmal spürt – wie schön das ist, dass Ihr keine Worte dafür findet, so schön. Oder wenn Ihr auf gleicher Wellenlänge seid mit Freundinnen und Freunden, sodass Eure Seelen sich berühren und Ihr auf einmal spürt – hier geschieht gerade ganz Wunderbares und Wundervolles. Mit Gott ist es – wie mit der Liebe. Wenn Ihr Euch auf Spurensuche macht – könnt Ihr sie entdecken: die Liebe und Gott.

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