Sonntag • 25. September 2022 • 6 - 10 Uhr ∞ RPR1. Einfach himmlisch!


Upcycling – einfach himmlisch! Der Kirchen-Ex-Linien-Bus in Nastätten

Titus Schlagowsky, auch bekannt als Kneipenpastor, hatte die Idee, sich einen Linienbus zu kaufen und daraus eine Kirche auf Rädern zu bauen. Gesagt, getan. Den Kirchenbus hat er innerhalb kürzester Zeit mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern umgerüstet. Im Gegensatz zu normalen Linienbussen verfügt die Kirche auf Rädern über eine Toilette, eine kleine Orgel und einen Altar inklusive Taufbecken. Schlagowsky wünscht sich für den Kirchenbus viele Einsätze in Orten, in denen es keine Kirchen mehr gibt: für private Andachten, für den Religionsunterricht oder im Zeltlager. Vom Zollamt fehlt noch die letzte Zulassung, denn es muss erst geklärt werden, in welche Kategorie ein solcher Kirchen-Ex-Linien-Bus überhaupt fällt – bevor er dann mit einem ordnungsgemäßen Nummernschild voraussichtlich im Winter in ganz Deutschland auf Tour gehen kann.


RPR1. Einfach himmlisch: Nix wie hin!

Ihr sucht das ultimative, einfach himmlische Event heute oder im Lauf der Woche? Hier werdet Ihr geholfen! Nix wie hin! Am Dienstag nach Simmern ins PRO-WINZKINO abends um acht - zum queeren Filmabend des ökumenischen Arbeitskreises "Liebe verbindet" mit dem Film "Pride"!


Heimliche Seelsorger:innen – zum Beispiel Friseur:innen!

Waschen, Schneiden, Föhnen! Der Besuch beim Friseur ist für manche ein beliebtes Beauty-Programm, eine kleine Auszeit oder auch ein Anlass, um sich mal wieder über alles Mögliche auszutauschen. Das Handwerk hat aber nicht nur etwas mit der äußeren Erscheinung der Kund:innen zu tun, sondern auch mit dem, was sie innerlich bewegt. Friseur:innen sind im wahrsten Sinne des Wortes oft nah dran an ihren Kund:innen und ihren Geschichten.


Zum Tag der Zahngesundheit: Was meint die Bibel mit "Auge um Auge, Zahn um Zahn"?

Auch in der Bibel spielen Zahn und Zähne eine Rolle. Der berühmteste Beleg dafür dürfte dieses Zitat sein aus den fünf Büchern Mose: "Auge um Auge, Zahn um Zahn" (Ex 21,24; Lev 24,19-20; Dtn 19,21). Doch was beim ersten Lesen klingt wie eine Lizenz zum Rache nehmen, will bei genauerem Hinsehen anleiten zum maßvollen Ausgleich und zur verhältnismäßigen Wiedergutmachung.


„Entspannt erziehen“ – neue App will Eltern unterstützen

"Entspannt erziehen", zumindest entspannter – dabei will Eltern die neue App helfen von der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung (AKF). Eltern sollen in sieben Schritten zu mehr Gelassenheit und Freude im Alltag kommen. Sieben Schritte, die sich zum Beispiel beschäftigen mit den Grundbedürfnissen von Eltern und Kindern, mit Tipps zur Ermutigung von Kindern, zum richtigen Streiten oder zum Verständnis der Sprache von Kindern. Dazu laden interaktive Elemente Mütter und Väter ein, das eigene Familienleben in den Blick zu nehmen. Videos und Fotos zeigen praxistaugliche Lösungswege für alltägliche Konflikte. In einer "Schatzkiste" können Erkenntnisse, Vorsätze und Nachdenkenswertes gesammelt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, per Push-Nachricht an "eigene Schätze" erinnert zu werden. Die Expert:innen empfehlen, sich zwischen den Einheiten etwa eine Woche Zeit zu lassen. Sodass den einzelnen Impulsen nachgespürt und die Anregungen im Familienalltag nach und nach umgesetzt werden können. Die App gibt's kostenfrei in den entsprechenden App-Stores.


Weinbau und Klimawandel – am Beispiel der Bischöflichen Weingüter Trier

So nach und nach beginnt jetzt die Weinlese. "Von der Sonne verwöhnt" - das war ja mal ein Werbespruch für Wein. In diesem Sommer wurden die Weinstöcke sehr verwöhnt - zu sehr; vor allem junge Rebstöcke haben unter dem Extremsommer gelitten. Größtes Weingut im Weinbaugebiet Mosel sind die Bischöflichen Weingüter mit Sitz in Trier. Welche Möglichkeiten sieht Güterdirektorin Julia Lübcke, den Weinbau an den Klimawandel anzupassen?


SMS – Songs mit Sinn! „Gut dass du da bist“ von Seelemann

Auch Popstars zerbrechen sich ab und zu den Kopf darüber: Was soll das Ganze eigentlich? Wozu, wieso, weshalb, warum? Was ist der Sinn meines Lebens, der Sinn des Lebens? Und geben musikalisch(e) Antworten darauf. Zum Beispiel Seelemann und „Gut dass du da bist“.


RPR1. Die Gute Nachricht der Woche!

Es sind manchmal die kleinen, feinen guten Taten, über die man nichts erfährt. Denn alte Journalistenweisheit: Nur "bad news are good news", nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Die Alternative: Tue Gutes und rede darüber.


Von wegen - nix für Männer! Beruf Pfarrsekretär

Wenn Ihr in einem Pfarr- oder Gemeindebüro anruft, habt Ihr meist eine Sekretärin am Telefon. Doch auch immer mehr Männer ergreifen diesen Beruf mit Herzblut - wie beispielsweise Jan Schelberg. Er arbeitet im Pfarrbüro der katholischen Pfarrei St. Johann Baptist in Steinheim im Bistum Mainz und ist mit 23 Jahren der jüngste Pfarrsekretär im Bistum Mainz. Bürowirtschaft hat er gelernt und bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr seine Leidenschaft fürs Pfarrbüro entdeckt. Es gibt keine Berufsausbildung eigens für die Tätigkeit in einem Pfarrbüro. Voraussetzung ist meist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf, der der Tätigkeit im Pfarrsekretariat verwandt ist. Zum Beispiel Bürokaufleute, Sekretariatskraft, Verwaltung.


Hinsehen, Hinhören, Handeln. Aktiv gegen Missbrauch in der Ev. Kirche der Pfalz

Missbrauch, sexuelle Gewalt, sexualisierte Gewalt - die Begriffe wandeln sich. Für die Opfer ist und bleibt jeder Übergriff verletzend – und für Kinder ein Leben lang belastend. Auch die Evangelische Kirche der Pfalz will Missbrauch verhindern, Opfer schützen und Taten zur Anklage bringen.


So wertvoll! Miriam Meier hilft ehrenamtlich im Hospiz St. Barbara im Bistum Limburg

Miriam Meier begleitet ehrenamtlich schwerkranke Menschen auf ihrem letzten Weg im Hospiz St. Barbara bei Oberursel im Hochtaunus. Aber sie bietet auch ambulante Hilfe an – für diejenigen, die ihr Lebensende im eigenen Zuhause erleben möchten. Zum allerwichtigsten gehört dabei, dass sie zuhört und jedem ein offenes Ohr schenkt – bei ihren je ganz besonderen Begegnungen!


Die RPR1.-Sonntagsengel!

"Die RPR1. Sonntagsengel" - sorgen sonntags dafür, dass alle, die frei haben, ihren Sonntag genießen können. Denn "Die RPR1. Sonntagsengel" - arbeiten sonntags: als Hebammen oder Busfahrer*innen, bei den Wasserwerken, den Strom- und Gasversorgern, bei der Feuerwehr, in der Gastronomie, bei der Polizei, in Pflegediensten, als Rheinfähren-Kapitäne, in Zoos, Bäckereien und wo überall sonst noch. Wenn Ihr ein "Sonntagsengel" seid – meldet Euch gerne, wir würden Euch gerne kennenlernen und gerne anderen zeigen, wie wichtig Ihr seid und das, was Ihr tut, damit der Sonntag seinen geregelten Gang nehmen kann. Und wenn Ihr "Sonntagsengel" kennt, die sich aber niemals selber melden würden, weil sie dafür viel zu bescheiden sind – gebt uns Bescheid und einen kleinen Tipp. Denn, wie es in einem Gedicht so schön heißt: "Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel." Stimmt! Engel: müssen nicht Männer sein - und nicht mit Flügeln.