Strategieprozess

Generalvikar Andreas Sturm kündigte auf der Diözesanversammlung am 5. Oktober einen Strategieprozess für das Bistum an: „Ausgehend von der Vision wollen wir jetzt eine konkrete Handlungsstrategie für unser Bistum entwickeln.“ Ziel sei, in einem nachhaltig ausgeglichenen Haushalt die pastoralen Schwerpunkte des Bistums zu bestimmen und umzusetzen. „Wir haben uns dafür einen ambitionierten Zeitplan gegeben: Bis zum April des kommenden Jahres soll die Strategie des Bistums stehen. Dann nämlich beginnt die Planung für das Haushaltsjahr 2023“, teilte Sturm mit. Für den Strategieprozess werde ein Lenkungskreis eingerichtet, der einen Querschnitt des Bistums abbilden soll. „Wir wollen möglichst viele auf eine gute Weise mitnehmen“, sagte Sturm, der die Beratungsgremien und Organisationen des Bistums ebenso wie die Gläubigen und die Mitarbeitenden des Bistums in den Strategieprozess einbinden will.

Begleitet wird der Strategieprozess von dem Essener Beratungsinstitut „2denare“ unter Leitung von Professor Thomas de Nocker. „Entscheidungen müssen unausweichlich getroffen werden. Das kann Ihnen niemand abnehmen. Aber mein Team und ich werden Erfahrungen einbringen, wie man die Herausforderungen gut bewältigen kann“, erläuterte de Nocker, der selbst Betriebswirt und Theologe ist und mehrere Bistümer und Landeskirchen in Deutschland berät.

Ankündigung des Strategieprozesses bei der Diözesanversammlung am 5. Oktober

Interview mit Diözesan-Ökonom Peter Schappert zur wirtschaftlichen Situation des Bistums Speyer