Mitteilung zum Start des Strategieprozesses am 5. Oktober 2021

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

der Visionsprozess SEGENSORTE kommt auf die Zielgerade. Geplant ist, dass unser Bischof die Vision dem Bistum anlässlich der nächsten Diözesanversammlung am 27. November offiziell übergeben wird.

Wie geht es dann weiter? Wie wird die Vision konkret für unser Handeln? Das bin ich in den vergangenen Monaten oft gefragt worden. Denn klar ist: Sowohl die Vision wie auch die angespannte Haushaltslage erfordern eine strategische Neuausrichtung unseres Bistums.

Im nächsten Schritt wird es jetzt darum gehen, ausgehend von der Vision eine konkrete Handlungsstrategie für unser Bistum zu entwickeln. Als Ziel steht uns dabei vor Augen, in einem nachhaltig ausgeglichenen Haushalt die pastoralen Schwerpunkte des Bistums zu bestimmen und umzusetzen. Die große Linie ist durch die Vision vorgezeichnet. Diese gilt es jetzt auszugestalten, damit die Kirche im Bistum Speyer ihren Auftrag unter den aktuellen Bedingungen bestmöglich erfüllen kann.

Wie kommen wir von der Vision zum Handeln? Dazu starten wir einen Strategieprozess, der von dem Essener Beratungsinstitut „2denare“ begleitet wird. Wir haben uns dafür einen ambitionierten Zeitplan gegeben: Bis zum April des kommenden Jahres soll die Strategie des Bistums Kontur und Inhalt bekommen. Dann nämlich beginnt die Planung für das Haushaltsjahr 2023.

Für den Strategieprozess werden ein Lenkungskreis und mehrere Teilprojekte eingerichtet. Ausgewählte Gremien und bestehende Organisationen werden in den Prozess ebenso eingebunden wie die Gläubigen und die Mitarbeitenden des Bistums. Denn wir brauchen das Engagement, die Erfahrung und die Expertise von vielen, um als Kirche von Speyer den Weg für die kommenden Jahre festzulegen. Ein Weg, der uns auf der einen Seite die visionäre Kraft unserer Sendung als Christinnen und Christen in der Welt von heute neu zu Bewusstsein bringt und uns auf der anderen Seite die gewandelten Anforderungen ebenso wie die veränderten finanziellen und personellen Voraussetzungen unseres Tuns realistisch und klar erkennen lässt. Beides gilt es neu in Übereinstimmung zu bringen.

Ich lade Sie herzlich ein, diesen Weg unserer Diözese mitzugehen und mitzugestalten. Wir wollen den Strategieprozess so partizipativ und offen anlegen, dass die Sichtweisen und Ideen von möglichst vielen darin Eingang finden. Nähere Informationen dazu werden noch folgen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Andreas Sturm
Generalvikar