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Dekanate

In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

Dekanat 1 Bad Dürkheim


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Dekanat 7 Speyer


Dekanat 8 Pirmasens


Dekanat 9 Saarpfalz


Dekanat 10 Ludwigshafen

Die Feels like heaven-Manuskripte vom 3. bis 9. Februar 2019

Autorin: Maike Jakob, Mainz


Thema: Echte Liebe – unglaublich schön?

Sonntag, 3. Februar 2019, ca. 6:20 Uhr + 10:47 Uhr

„Ich liebe dich.“ – Ist einer der schönsten Sätze, die Sie hören können. Von Ihren Eltern, Kindern, Freunden oder Ihrem Lebenspartner. Aber Moment: Ist das nicht was ganz anderes, was Sie für Ihren Partner fühlen oder für 'nen Freund und Familie? Irgendwie ja schon. Aber vom Grundgefühl her ist Liebe doch immer Zuneigung, die mehr ist als „nur“ Sympathie, oder? Den Menschen, die sie lieben, zeigen Sie Seiten von sich, die Sie sonst verstecken. Weil Sie drauf vertrauen, dass die bei denen gut aufgehoben sind. Ist das so, weil diese Leute einfach tolle Menschen sind? Oder hängt’s am Gefühl? Liebe ist eins der intensivsten Gefühle, zu denen Menschen fähig sind. Der Apostel Paulus beschreibt sie so: "Die Liebe ist geduldig und gütig. Sie prahlt nicht und bläht sich nicht auf. Die Liebe sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen und trägt nichts nach. Sie freut sich an der Wahrheit." (Nach 1 Kor. 13,4-7) Finden Sie das unrealistisch? Und: Ist „echte“ Liebe nicht auch unglaublich schön?!


Thema: Wie viel mehr wert als er leistet – ist ein Mensch?

Montag, 4. Februar 2019, ca. 4:47 Uhr + 6:20 Uhr

Heute ist für viele Bauchweh-Tag. Denn heute geht’s wieder in die Schule und da schlägt bei vielen Schülern der Körper Alarm, weil’s der Seele schlecht geht. Und warum geht’s der schlecht? Häufig isses Angst vor schlechten Noten oder davor, den Anforderungen einfach nicht gewachsen zu sein. Deswegen kommen sich einige nämlich oft richtig dumm vor. Und wenn‘s deswegen dann auch noch daheim dicke Luft gibt, wird's noch schlimmer. Denn viele fühlen dann „Ich enttäusche meine Eltern und bin ein totaler Versager.“ In der Arbeit als Schulseelsorgerin höre ich das so oft. Dabei können gerade diese Jugendlichen oft so viel, was super wichtig ist: Die sind sozial kompetent, praktisch versiert, ehrenamtlich engagiert – nur gibt’s dafür keine Note! Aber: Isses deswegen nix wert? Und: Ist die Entwicklung zu einer gesunden, selbstbewussten Person nicht viel mehr Wert als ein Abitur? Mal ehrlich: Ohne Abi – können Sie glücklich leben. Mit Selbstzweifeln und Versagensängsten nicht. Also: Worauf kommt’s Ihnen an, was zählt für Sie?


Thema: Wie gehen Sie um – mit Widersprüchlichem?

Dienstag, 5. Februar 2019, ca. 4:47 Uhr + 6:20 Uhr

Woran denken Sie, wenn Sie hören „katholische Kirche“? Den Papst, veraltete Strukturen, an die Jugendlichen, die vor kurzem den Weltjugendtag gefeiert haben oder Ihr Jugendzeltlager? Die katholische Kirche ist vielseitig. Und wo‘s viele Seiten gibt, da können Widersprüche entstehen. Das ist gut so! - Sagt Regina Laudage-Kleeberg. Sie ist zuständig für die Jugendarbeit im Bistum Essen und meint: Wenn Menschen Widersprüche erleben, lernen sie mit Vielfalt umzugehen und merken: Widersprüche kann man aushalten. Das findet Regina Laudage-Kleeberg wichtig. Denn vor allem in den sozialen Netzwerken fordern viele User kurze, eindeutige Antworten. Dabei ist unsere Welt dermaßen komplex – kann‘s da überhaupt für alles ein und dieselbe Antwort geben? Oder heißt das eher: Widersprüche und Unsicherheiten aushalten? – Das ist oft schwer. Gott macht den Spagat mit. Denn er ist selbst vielseitig: Er schafft Leben und vernichtet es. Damit müssen gläubige Menschen irgendwie umgehen. Wie gehen Sie mit Widersprüchen um?


Thema: Wie frei – macht Gottvertrauen?

Mittwoch, 6. Februar 2019, ca. 4:47 Uhr + 6:20 Uhr

Wie lange geht Ihr Arbeits- oder Familientag heute? Und was machen Sie nach Feierabend? Noch schnell was wegschaffen, Familiengeschäfte? Kommen Sie da noch mit? Oder kennen Sie das Gefühl, die Zeit rast an Ihnen vorbei, ohne, dass Sie richtig leben? So geht‘s vielen: Sie sind überall, aber nirgends richtig, wollen nichts verpassen und merken: Das geht gar nicht, denn menschliche Möglichkeiten sind begrenzt. Also: Können Sie gar nicht allen Ansprüchen gerecht werden? Gut organisiert sein, ein guter Freund, gute Eltern, eine saubere Wohnung… Überlegen Sie mal umgekehrt: Muss das alles wirklich sein? Oder können Sie das Leben nehmen, wie es ist: vergänglich und nie so ganz beherrschbar. – Das kann 'ne Menge Druck raus nehmen! Findet auch der Schriftsteller Hermann Hesse, der meint: „Wer sich dem Schicksal überlässt, der ist befreit.“ Sie haben’s nicht so mit dem Schicksal? Ich auch nicht. Deswegen vertrau ich einem, der’s gut mit mir meint und denke: „Wer auf Gott vertraut, der ist befreit.“ Probieren Sie das doch mal aus!


Thema: Statt KI – lieber herrlich menschliche Menschen?

Donnerstag, 7. Februar 2019, ca. 4:47 Uhr + 6:20 Uhr

Künstliche Intelligenz! – Was ein Schreckgespenst. Oder finden Sie intelligente Maschinen gut, weil die bei vielem helfen können: Arbeitsprozesse beschleunigen, Krankheiten wie Krebs oder Depressionen womöglich früher erkennen und sicherer als Ärzte. Oder fürchten Sie, dass künstliche Intelligenz missbraucht wird, oder wir Menschen unseren Wert gegenüber Computern verlieren? Der Journalist Frank Hofmann teilt diese Befürchtung nicht. Er findet, auch intelligente Maschinen haben erhebliche Mängel gegenüber Menschen. Denn keine Maschine wird je lieben können oder über den Sinn ihres Daseins reflektieren, keine Maschine kann sich entscheiden, ihren Zweck zu verweigern. Und vor allem: Wenn eine Maschine nicht funktioniert, verliert sie ihren Wert. Das sind für Frank Hofmann Merkmale, die Menschen von Maschinen unterscheiden, und die auch für den christlichen Glauben eine wichtig Rolle spielt: Frei entscheiden können und deswegen auch mal Fehler machen, zwecklos nachdenken, lieben. So findet Gott den Menschen „sehr gut“: Viel besser als intelligente Maschinen. Wie sehen Sie das?


Thema: Erste Hilfe – was können Sie tun?

Freitag, 8. Februar 2019, ca. 4:47 Uhr + 6:20 Uhr

Was für ein Wetter! Nasskalt, eiskalt oder verschneit. Zum Glück gibt’s gute Klamotten und Drinnen können Sie sich wieder aufwärmen. Nur: Wenn’s kein „Drinnen“ zum Aufwärmen gibt? Weil Sie keine Wohnung haben und überall weg geschickt werden? Das ist für viele Obdachlose tägliches Leben. Auch für Bernd aus Mainz: Mit Sack und Pack steht er da vor dem Krankenhaus. Nach einer Lungenentzündung ist er heute entlassen worden. Und jetzt? Klar ist die Klinik kein Hotel. Aber die Obdachlosenunterkünfte in der Stadt sind mittags schon belegt, und in der Nische beim Supermarkt oder im Parkhaus darf er nicht bleiben. Jetzt sitzt er da und fragt mich: „Wo soll ich denn hin? Ich friere!“ Gute Frage. Ja, die Politik muss sich was einfallen lassen. Aber: Hilft das jetzt? Zehn Obdachlose sind schon erfroren diesen Winter. Und wie war das mit den Worten Jesu „Was ihr dem kleinsten meiner Geschwister tut, das tut ihr mir“? (Mt 25,39) Für Bernd war ein warmer Kaffee eine erste Hilfe. Und so was „kleines“, das geht doch immer, oder?


Thema: Glaube/n macht – noch glücklicher!

Samstag, 9. Februar 2019, ca. 6:20 Uhr + 10:47 Uhr

Sind Sie glücklich, gerade jetzt? Für Menschen in Deutschland stehen die Chancen gut. Denn Deutschland belegt Platz fünfzehn im aktuellen World-Happines Report. Der untersucht, wie glücklich Menschen in verschiedenen Ländern sind. Und was entscheidet über Ihr Glück? Für den World-Happines Report sind‘s Dinge wie Fürsorge, Freiheit, Ehrlichkeit, Gesundheit oder Wohlstand. Forscher aus den USA haben festgestellt, dass auch Religion 'ne Rolle spielt. Denn religiöse Menschen sind im allgemeinen glücklicher. Einen direkten Zusammenhang zwischen Gottesdienstbesuch und einem glücklichen Leben konnten sie zwar nicht nachweisen. Aber: Menschen, die ihren Glauben aktiv leben, bezeichnen sich selbst häufiger als „sehr glücklich“. Und den Glauben aktiv leben, das können Sie nicht nur beim Gottesdienst, sondern auch beim Beten, beim Einsatz für soziale Zwecke, Musikmachen, Spenden, oder, wenn Sie mitmachen bei verschiedenen Aktionen und Kreisen in Ihrer Kirchengemeinde. Versuchen Sie das doch mal! Und werden Sie noch glücklicher!


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