Sonntag • 28. Februar 2021 • 6 - 10 Uhr ∞ RPR1. Einfach himmlisch!


Kirche bei Club House – nahe zu den Menschen!

WhatsApp, Instagram, TikTok - sind Apps fürs Handy, um sich mit anderen zu vernetzen, Bilder zu teilen oder Videos. Ziemlich neu auf dem Markt ist „Club House“. Eine Audio-App, bei der man Diskussionen zuhören und auch mitreden kann. Pfarrer Michael Tomaszewski aus Mainz nutzt diese App schon. Denn er findet, dass er sich da wunderbar vernetzen kann und mit Themen und Menschen in Kontakt kommen, die er im normalen Leben nie kennengelernt hätte. Außerdem findet er wichtig, dass er auch als Kirchenmann hier präsent ist und Angebote macht, denn da gehört die Kirche hin seiner Meinung nach: nahe zu den Menschen, wo sie sind und sich treffen. Einziger Haken bisher jedenfalls: Ihr könnt die App nicht einfach herunterladen, sondern müsst eingeladen werden - und die App gibt‘s aktuell nur für iPhones.


Haus der Jugend Bitburg sammelt zwei Tonnen Kronkorken - für medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Ghana!

Für die einen ist es Müll, für die anderen sind es Wertstoffe: Die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Bitburg und das Haus der Jugend Bitburg haben Kronkorken, Briefmarken und alte Handys für einen guten Zweck gesammelt. Denn mit dem vermeintlichen Müll können Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Durch den Verkauf gesammelter Kronkorken zum Beispiel werden in Afrika durch den Verein „Amebii Ghana“ Kinder krankenversichert. „Der Erlös von 70 Kilogramm Kronkorken ermöglicht es, ein benachteiligtes Kind zwei Jahre zu versichern und ihm so medizinische Hilfe zukommen zu lassen“, so Isabel Eckfelder, Leiterin der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral im Haus der Jugend. Auch der Bitburger Restaurantbesitzer Rocco Silipigni unterstützt die Aktion. Seit vielen Jahren sammelt er die Kronkorken in seinem Lokal, über 120 Kilogramm sind in den vergangenen Jahren zusammen gekommen. Die Sammelaktion ist jetzt abgeschlossen, die Kronkorken werden überbracht. „Wir haben derzeit über zwei Tonnen Kronkorken gesammelt und diese Menge müssen wir nach Mannheim transportieren, weil die Sammelstelle in der Eifel nicht über eine entsprechende Kapazität verfügt“, so Isabel Eckfelder.


Die neue und erste - Dr. Beate Gilles wird Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz!

Dr. Beate Gilles ist die neue und erste Frau an der Verwaltungsspitze der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Auf  der Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen katholischen Bischöfe ist sie am Dienstag zur Generalsekretärin der DBK gewählt worden. Der Vorsitzende der DBK und Bischof Georg Bätzing kennt Beate Gilles schon länger: denn sie hat bisher als Kinder- und Jugend-Dezernentin des Bistums Limburg gearbeitet. Am 1. Juli tritt die neue Generalsekretärin ihr Amt offiziell an, dann arbeitet sie unter anderem mit 68 Bischöfen zusammen. Ihrer Aufgabe sieht sie mit Spannung entgegen.


Frühjahrsvollversammlung der Deutschen katholischen Bischöfe – mit durchwachsener Bilanz

Zum ersten Mal leitet mit Dr. Beate Gilles eine Frau als Generalsekretärin das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn - die missliche Aufarbeitung des sexualisierten Missbrauchs in der katholischen Kirche - die unzureichende Wertschätzung und Teilhabe von Frauen: das sind nur drei der heikelsten Themen und schwierigsten Aufgaben, die die deutschen katholischen Bischöfe bei ihrer Frühjahrsvollversammlung online miteinander zu besprechen und bestenfalls zu bewältigen und zu klären hatten. Mit unterschiedlichem Erfolg.


Gute Nachrichten satt in der Fastenzeit!

Bistum Limburg mit Sonderseite, Blog und Telegram bis Ostern

Mit lauter guten Nachrichten möchte das Bistum Limburg in der Fastenzeit Hoffnung verbreiten und ganz viel Zuversicht. Bis zum Osterfest am ersten Aprilwochenende werden deshalb auf einer Sonderseite schöne und wunderbare, gute Nachrichten gesammelt - mitten aus dem Leben und dem Alltag. Außerdem könnt Ihr Eure eigenen Hoffnungsgeschichten in einem Blog teilen. Und wenn Ihr von guten Nachrichten einfach nicht genug kriegen könnt – dann könnt Ihr auch noch  den Telegram-Messaging-Dienst des Bistums Limburg abonnieren "Fastenzeit - Gute Zeit".


Biblische (Modell-)Welten-Reise! Welcher Expedition - schließt Ihr Euch an?

Zum Beispiel: Seid wahrhaft, edel und liebenswert (Phil 4,5-9)

Die Bibel ist im Grunde ein dickes Dokument voller Entwürfe und mit zahlreichen Schilderungen und „Modellen“ über Jahrhunderte, wie Menschen sich die Welt wünschen, in der sie leben möchten. Welche Regeln darin gelten sollen, was erlaubt sein soll, was verboten; wie wichtig darin das zwischenmenschliche Miteinander und Füreinander ist - und was dabei weiterhilft und was eher nicht; welche Rolle dafür die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse spielen; und nicht zuletzt, welche zentrale Rolle Gott darin spielt oder spielen soll und sollte. Vom Paradies und Garten Eden (Gen 1f) ganz am Anfang über die Zehn Gebote, den sogenannten „Dekalog“, und die eigentumslose Gütergemeinschaft der urchristlichen Gemeinde, in der alle alles gemeinsam haben (Apg 4,32), bis zur apokalyptischen Vision einer Welt ohne alles Leid (Apg 21). Aber auch die Geschichte von Kain und Abel, die mit dem berühmtesten Brudermord der Welt- und Literatur-Geschichte endet, transportiert im Hintergrund Ideen, Vorschläge und Visionen, wie Miteinander gut gelingen kann – und wie es vollkommen schief geht. Oder dass Schwerter besser zu Pflugscharen umgeschmiedet werden, wie vom Propheten Micha angekündigt - sodass aus zerstörerischem Kriegsgerät (Heils-)Werkzeuge werden für den Ackerbau: um Lebensmittel zu erzeugen. Und dass es keine gute Idee ist und ein Zeichen von Überheblichkeit, „immer höher, schneller, weiter“ Gott gleich und als das Nonplusultra menschlichen Daseins zu definieren und danach zu handeln – sondern wie dabei der tiefe Fall droht und Gier und maßlose Selbstüberschätzung ins nackte Chaos münden: zusammengefasst in der Geschichte vom Turmbau zu Babel! Stattdessen stellt Gott die Verhältnisse, wie sie nun mal sind in dieser Welt, gern auf den Kopf. Wovon Maria, die Mutter Jesu, ein Lied singt: das berühmte Magnifikat. Oder wenn alle sozial gleichgestellt sind und allen die gleiche Würde zukommt - unabhängig von Vermögen und Herkunft; wenn’s nicht mehr „die oben“ und „die unten“ gibt, nicht mehr Kleine und Große, nicht mehr Wichtige und weniger Wichtige – weil „alle eins sind in Christus Jesus“, wie’s im Galaterbrief heißt? Und schon das Buch Hosea beschreibt anschaulich, wie menschliches Miteinander und Umwelt in partnerschaftlicher Wechselwirkung zueinanderstehen: gerät eines von beiden in Schieflage – hat das vergleichbare Folgen auch für's Pendant.


SMS – Songs mit Sinn: „Flags“ von Coldplay

Auch Popstars zerbrechen sich ab und zu den Kopf darüber: Was soll das Ganze eigentlich? Wozu, wieso, weshalb, warum? Was ist der Sinn meines Lebens, der Sinn des Lebens? Und geben musikalisch(e) Antworten darauf. Zum Beispiel Coldplay und „Flags“.


Erste Hilfe für die Seele – Online-Workshop des BDKJ

Was zu tun ist, wenn sich jemand verletzt, lernt Ihr im Erste-Hilfe-Kurs. Aber was könnt Ihr tun, wenn Menschen in Eurem Umfeld oder Ihr selbst an einer psychischen Erkrankung leidet? Darum dreht sich der „Erste-Hilfe-Kurs für die Seele“ im Bistum Limburg. Das nächste Online-Seminar findet Montagabend, 8. März, um 19 Uhr statt. Ihr könnt  kostenlos teilnehmen und Euch dafür anmelden bis 7. März einschließlich auf der Homepage des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Limburg.


Seelsorger online - zum Beispiel Dominikaner-Pater Albert Seul OP von der Wallfahrtskirche Klausen

Von einer „Digitalisierungswelle“ durch Corona ist überall die Rede -  auch bei den Kirchen: Gottesdienste werden gestreamt, Gremien und Gruppen treffen sich online, Pfarrerinnen und Pfarrer wenden sich über digitale Kanäle an ihre Gemeinden. So macht’s auch Dominikaner-Pater Albert Seul OP von der Wallfahrtskirche in Klausen: unter anderem mit täglichen Impulsen auf Social Media, einem regelmäßigen Talk und “Pater Alberts Kommunionstunde” für Kommunionkinder ist der Ordensmann online mächtig aktiv.


RPR1. Angedacht! Fasten ist Kurskorrektur

Angedacht! ist das tägliche Wort in den Tag der Kirchen bei RPR1. Evangelische und katholische Kirche produzieren Angedacht! im wöchentlichen Wechsel. Angedacht! - das sind neunzig Sekunden Aktuelles, Emotions, Events und Zeitgeistliches aus christlicher Sicht.