RPR1. Einfach himmlisch an Pfingsten • 6 - 10 Uhr


Biblische (Modell-)Welten-Reise! Welcher Expedition - schließt Ihr Euch an?

Zum Beispiel:

  • Lauter höchstbegeistert Hochbegabte (Apg 2)
  • Die ersten Christinnen und Christen (Apg 2) - hatten alles gemeinsam (Apg 4)

Die Bibel ist im Grunde ein dickes Dokument voller Entwürfe und mit zahlreichen Schilderungen und „Modellen“ über Jahrhunderte, wie Menschen sich die Welt wünschen, in der sie leben möchten. Welche Regeln darin gelten sollen, was erlaubt sein soll, was verboten; wie wichtig darin das zwischenmenschliche Miteinander und Füreinander ist - und was dabei weiterhilft und was eher nicht; welche Rolle dafür die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse spielen; und nicht zuletzt, welche zentrale Rolle Gott darin spielt oder spielen soll und sollte. Vom Paradies und Garten Eden (Gen 1f) ganz am Anfang über die Zehn Gebote, den sogenannten „Dekalog“, und die eigentumslose Gütergemeinschaft der urchristlichen Gemeinde, in der alle alles gemeinsam haben (Apg 4,32), bis zur apokalyptischen Vision einer Welt ohne alles Leid (Apg 21). Aber auch die Geschichte von Kain und Abel, die mit dem berühmtesten Brudermord der Welt- und Literatur-Geschichte endet, transportiert im Hintergrund Ideen, Vorschläge und Visionen, wie Miteinander gut gelingen kann – und wie es vollkommen schief geht. Oder dass Schwerter besser zu Pflugscharen umgeschmiedet werden, wie vom Propheten Micha angekündigt - sodass aus zerstörerischem Kriegsgerät (Heils-)Werkzeuge werden für den Ackerbau: um Lebensmittel zu erzeugen. Und dass es keine gute Idee ist und ein Zeichen von Überheblichkeit, „immer höher, schneller, weiter“ Gott gleich und als das Nonplusultra menschlichen Daseins zu definieren und danach zu handeln – sondern wie dabei der tiefe Fall droht und Gier und maßlose Selbstüberschätzung ins nackte Chaos münden: zusammengefasst in der Geschichte vom Turmbau zu Babel! Stattdessen stellt Gott die Verhältnisse, wie sie nun mal sind in dieser Welt, gern auf den Kopf. Wovon Maria, die Mutter Jesu, ein Lied singt: das berühmte Magnifikat. Oder wenn alle sozial gleichgestellt sind und allen die gleiche Würde zukommt - unabhängig von Vermögen und Herkunft; wenn’s nicht mehr „die oben“ und „die unten“ gibt, nicht mehr Kleine und Große, nicht mehr Wichtige und weniger Wichtige – weil „alle eins sind in Christus Jesus“, wie’s im Galaterbrief heißt?


SMS – Songs mit Sinn:

Auch Popstars zerbrechen sich ab und zu den Kopf darüber: Was soll das Ganze eigentlich? Wozu, wieso, weshalb, warum? Was ist der Sinn meines Lebens, der Sinn des Lebens? Und geben musikalisch(e) Antworten darauf.


KMS - Klick mit Sinn! www.geistreich.de

Ihr sucht den substanziellen Klick, um ein paar Anregungen und Inspirationen online im Netz zu bekommen dafür, welches Leben Ihr leben möchtet, was für Euch zentral zählt und wichtig ist und welche Rolle dabei Gott spielen könnte? Bitteschön – hier isser: Der RPR1. Klick mit Sinn!


All about – Pfingsten!

  • Was die Bibel schildert und Christgläubige feiern – Pfingsten!
  • Was - feiern wir Pfingsten?
  • Ausgerechnet die Taube -  d a s  Symbol für Gottes, den Heiligen Geist?
  • Taube, Wind und Feuerzungen – was bedeuten die Symbole für Gottes Geist?
  • Fliegende Navis und top Sehschärfe: Was Tauben besonders macht

Die freien Tage, das lange Pfingst-Wochenende nehmen alle gerne mit. Doch wisst Ihr, was Pfingsten genau gefeiert wird? Und wer ist der Heilige Geist, der an Pfingsten angeblich seinen großen Auftritt hat – in Sturmesbrausen und Feuerzungen? Wobei –  d a s  klassische Symbol für den Geist Gottes, den heiligen Geist, die Taube ist, ja, ausgerechnet die Taube. Und dann gilt Pfingsten auch noch als „Geburtstag“ der Kirche. Wie das?


Kunststück! In Ahrweiler werden die Glocken gedingelt

Schon im 16. Jahrhundert sind in Ahrweiler die Glocken der Kirche Sankt Laurentius nicht einfach nur geläutet worden, sondern – "gedingelt". Dabei werden die Klöppel von Hand über Seile an die Glocke geschlagen. Vor gut dreißig Jahren ist die alte Tradition in Ahrweiler wiederbelebt worden. Und auch jetzt in Corona-Zeiten werden die Glocken zwischen Ostern und Fronleichnam "gedingelt", sodass kunstvolle Glocken-Spiele entstehen – dank luftiger Höhe im Kirchturm von Sankt Laurentius mit komplett unbedenklichem Höchst-Abstand!


"Halt die Mundschutzmaske dir vors Gesicht!" – Corona-Edition Mainzer Domchor

Masken gehören in Mainz normalerweise zur Fastnacht. Jetzt gehören sie im Alltag zum Straßenbild: beim Einkaufen, beim Friseur und in Bus und Bahn. Der Mainzer Domchor verbindet deshalb sehr elegant miteinander - den Fastnachtsklassiker "Im Schatten des Doms" und die Mund-Nase-Masken. Dafür hat Domsängerknabe Justus Harfst gesorgt. Denn er hat den Klassiker umgetextet - sozusagen die Corona-Edition daraus gemacht. Dafür gab's sogar eigens Support von den Humbas höchstpersönlich, die das Original komponiert haben. Das Musikvideo zum Song mit Corona-Update-Text ist dann im Schichtbetrieb entstanden, denn die Sänger durften sich nicht begegnen und haben ihren Part deshalb jeweils einzeln eingesungen - in Rekordzeit: zehn Minuten hatte jeder dafür. Schaut selbst – so wie vor Euch schon Zehntausende!


Erste Zwischenbilanz: Gottesdienste im Corona-Modus – zum Beispiel im Speyerer Dom

Zwar dürfen Gottesdienste wieder öffentlich zugänglich gefeiert werden seit Anfang Mai in Rheinland-Pfalz, aber der Corona-Modus mit namentlicher Anmeldung, Mund-Nase-Schutz, Einbahnstraßenregelung, Mindestabstand und ohne selber Singen – ist meistenteils noch sehr gewöhnungsbedürftig. Das schlägt sich auch nieder auf die Gottesdienst-Besucher*innen-Zahlen – zum Beispiel im Speyerer Dom.


Entscheidender Schritt – und endgültig! Diakonen-Weihe im Bistum Limburg

Das Corona-Virus hat zwar für eine Verschiebung der Diakonen-Weihe gesorgt auf Pfingst-Sonntag - aber das ist ja nicht der schlechteste Termin für fünf Männer aus dem Bistum Limburg, die sich jetzt ausgerechnet am "Geburtstag der Kirche" auf dem Weg zum Priester erst einmal zu Diakonen weihen lassen. Die Feier kann wegen der Corona-Schutzmaßnahmen zwar nur im kleinen Kreis stattfinden in der Kapelle des bischöflichen Priesterseminars in Limburg, aber der Schritt ins Amt des Diakons – bleibt ein großer. Denn Heiraten zum Beispiel ist nicht mehr, sobald die fünf Männer geweihte Diakone sind.


Smoothies und Dipps. So hilft Renovabis mit unseren Spenden

Für das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis wird normalerweise alle Jahre wieder in den Pfingst-Gottesdiensten gesammelt. Renovabis unterstützt Hilfsprojekte der Kirchen beispielsweise in der Ukraine. Hier ziehen Mütter von Kindern mit Down-Syndrom gemeinsam Nutzpflanzen, um daraus Dips und Smoothies herzustellen und zu verkaufen - und so ein bisschen mehr Unabhängigkeit zu erlangen. Auch Kleiderkammern unterstützt Renovabis, ebenso wie die Arbeit an traumatisierten Kindern. Das sind nur einige Beispiele, wie Renovabis hilft. Da jetzt an Pfingsten die Gottesdienste nur eingeschränkt gefeiert werden können und deshalb die Kollekte deutlich geringer ausfallen wird als in den vergangenen Jahren, ist für die Arbeit von Renovabis umso wichtiger – dass Ihr zum Beispiel überlegt, ob Ihr mithelfen wollt und könnt, dass Projekte und Initiativen für Menschen in Not in Osteuropa gut weitergehen können.


RPR1. Die Gute Nachricht der Woche?

Jugendlicher Protestmarsch den Rhein runter bis Mainz – für humanitäre Flüchtlingspolitik trotz/t Corona!

Maske tragen, Kontakte beschränken, Home-Office mit den Kindern und was sonst noch alles – Corona hat den Alltag sowas von umgekrempelt für die allermeisten, dass anderes komplett hinten runter zu fallen droht. Was ist jetzt zum Beispiel mit den Flüchtlingen in den Lagern auf den griechischen Inseln? Das wird immer schlimmer, sagen zum Beispiel Gewerkschaften, Caritas und die Kirchen. Diese Woche ist deshalb eine Gruppe junger Leute den Rhein runter marschiert – zu Fuß, um nach gut hundert Kilometern in Mainz bei Integrationsministerin Anne Spiegel Unterschriften abzugeben für ein Sofort-Aufnahmeprogramm, dass einige EU-Länder zwar längst beschlossen haben, dass aber die meisten bisher nicht umgesetzt haben. Gestartet war die Gruppe in Landau in der Pfalz – nach einem demonstrativen Hungerstreik.


RPR1. Angedacht!

  • Reboot: Startet neu – mit Pfingsten!
  • Der Extra-Feiertag – extra für Euch!

Angedacht! ist das tägliche Wort in den Tag der Kirchen bei RPR1. Evangelische und katholische Kirche produzieren Angedacht! im wöchentlichen Wechsel. Angedacht! - das sind neunzig Sekunden Aktuelles, Emotions, Events und Zeitgeistliches aus christlicher Sicht.


Evangelische Jugend in LU entwickelt App für die Jugendarbeit – jetzt in Corona-Zeiten Gold wert!

Mit einer neuen mobilen App will die Evangelische Jugend Ludwigshafen Jugendliche und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer direkter informieren und mehr Austausch in einem geschützten Bereich ermöglichen und so die Jugendkirche stärker mit der Konfirmand*innenarbeit in Ludwigshafen verbinden. Das Softwareunternehmen Vmapit aus Mannheim hat die App als Stifter kostenlos programmiert. Das Design der App lehnt sich an die Gestaltung der Webseite aller pfälzischen Jugendzentralen an, um so möglichst leicht möglichst hohe Wiedererkennung zu gewährleisten. In Zeiten von Corona kommt die App wie gerufen, um die Jugendarbeit zu unterstützen. Denn sie beinhaltet unter anderem einen Kalender aller kirchlichen Veranstaltungen für Jugendliche in Ludwigshafen, passwortgeschützte Chatkanäle für Gruppen, Protokolle der Jugendparlamente und Vorschläge für Gruppenspiele sowie Lieder für die Jugendarbeit.


Mit Weitblick über den eigenen Tellerrand hinaus - neuer Lehrstuhl "Abrahamitische Religionen" an der Theologischen Fakultät Trier!

Katholische Theologen kümmern sich in der Regel vor allem - um katholische Themen und Fragestellungen. Manchmal auch noch um evangelische - wenn's beispielsweise um die Ökumene geht. Viel weiter greift dagegen der neue Lehrstuhl "Abrahamitische Religionen mit Schwerpunkt Islam und interreligiöser Dialog" an der Theologischen Fakultät Trier, einer kirchlich-katholischen Hochschule. Mit "Abrahamitische Religionen" sind die drei großen Religionen gemeint, die einen Bezug zu Abraham haben als Stammvater und beispielhaftes Glaubensvorbild: Judentum, Christentum und Islam. Auf dem neuen Lehrstuhl lehrt und forscht Dominikaner-Pater Dr. Dennis Halft: er ist unter anderem Islamwissenschaftler und hat langjährige Erfahrungen im Nahen Osten gesammelt, zuletzt in Jerusalem.


Seelsorge-Updates in Corona-Zeiten! Zum Beispiel auf einen Plausch am Bistrotisch mit Pfarrer Andreas Fuchs in Hadamar

Ein kleiner Bistrotisch mit Sonnenblumen-Tischdecke und drum herum zwei Stühle - drei Dinge braucht der Mann! Denn seit Mitte März sitzt Pfarrer Andreas Fuchs aus Hadamar im Westerwald fast täglich draußen vor seiner Kirche, immer nachmittags von vier bis sechs, und plaudert mit allen, die vorbeikommen und plaudern möchten. Das Seelsorge-Update in der Pfarrei St. Johannes Nepomuk zu Corona-Zeiten wird Pfarrer Fuchs nach Pfingsten zwar etwas reduzieren. Aber bis zu den Sommerferien wird er sich weiterhin mehrmals die Woche vor seine Kirche setzen und sich am Bistrotisch "niederschwellig" kümmern um die kleinen und großen Nöte seiner Pfarrei.


Fröhliches Kunterbunt Bad Bergzabern – trotz/t Corona für Partnerprojekte!

Normalerweise würden die Vorbereitungen fürs Fröhliche Kunterbunt (FKB) am letzten Wochenende der Sommerferien auf dem Schlossplatz in Bad Bergzabern längst laufen. Normalerweise. Denn in Corona-Zeiten ist fast nix normal. Deshalb kann auch das Solidaritätsfest nicht wie gewohnt stattfinden in diesem Jahr. Trotzdem bleiben die Vereins-Verantwortlichen nicht untätig. Denn die Corona-Pandemie ist für Togo, Indien und Brasilien noch viel dramatischer als hier für uns in Deutschland – und die Projekt-Partner brauchen deshalb dringend Unterstützung, damit sie in der Corona-Krise vor Ort helfen können: weil sie nur weitergeben können, was sie von hier bekommen. Das FKB sucht deshalb und wirbt für Ideen, um die Projekte in Togo, Indien und Brasilien zu unterstützen: zum Beispiel mit selbstgenähten Mund-Nase-Masken, die gegen eine Spende abgegeben werden; oder Bekannte um Spenden zu bitten oder als Mitglieder zu werben.


Quo vadis – Stolperfalle Corona auf dem Synodalen Weg?

Der Synodale Weg stockt in Corona-Zeiten, auf den sich die katholische Kirche gerade gemacht hatte, um Tacheles zu reden und gegebenenfalls dringende, notwendige Reformen anzustoßen. Vieles geht nicht, was geplant war, dafür werden Alternativen entwickelt. Doch wenn schon vorher nicht alles einfach war auf dem Synodalen Weg, ist es in Corona-Zeiten nicht einfacher geworden unterwegs. Könnte das Virus am Ende den gemeinsamen dialogischen Prozess von Amtskirche und Kirchenvolk ganz zum Erliegen bringen?


Zu wenig von den Kirchen? Mainzer Bischof Kohlgraf widerspricht

Zu wenig präsent, zu wenig gemacht, Gotteshäuser hätten nicht geschlossen werden müssen? Es gibt scharfe Kritik daran, wie die Kirchen auf Corona reagiert haben. Besonders hart urteilt die ehemalige Ministerpräsidentin von Thüringen und Ex-Pfarrerin Christine Lieberknecht. Die Kirchen widersprechen deutlich – zum Beispiel der Bischof von Mainz, Peter Kohlgraf.