Donnerstag, 09. August 2018

„inpuncto.“ setzt sich mit Fragen des Glaubens auseinander

 

Neue Ausgabe des Magazins des Heinrich Pesch Hauses

Ludwigshafen. Die neue „inpuncto.“, das Magazin des Heinrich Pesch Hauses, ist jetzt erschienen. Die Herbst-Ausgabe setzt sich mit Fragen des Glaubens auseinander und stellt unter anderem den Bildungsbereich Religion und Spiritualität vor. Matthias Rugel SJ betreut hier die beiden Themenreihen „Religion & Moderne“ sowie „Mystik als Lebenskunst“.

Im Gespräch mit Ulrike Gentner, Direktorin für Bildung im HPH, erläutert er, was die Moderne ausmacht: „Die Vielfalt an Religionen, Anschauungen, Lebensperspektiven und Lebensentwürfen, die Gleichzeitigkeit von kulturellen und wissenschaftlichen Entwicklungen – unsere Zeit wird immer komplexer und unübersichtlicher, Ordnungen werden angefragt und hinterfragt.“ In dieser Moderne suchen die Menschen Orientierung und Erklärungen – auch aus dem Blickpunkt der Religion.

Ein anderes Thema des Magazins ist die Familienbildung im HPH: Domdekan Dr. Christoph Kohl betont, wie wichtig die Familienbil­dung heutzutage ist. Ihre Aufgabe bringt er auf einen knappen Nenner: Familien stärken, Bildung fördern und den Glauben ins Gespräch bringen. Der Leiter der Hauptabteilung II im Bischöflichen Ordinariat  ist überzeugt: „Familienbildung ist ein Ort von Kir­che.“

Und er ermutigt junge Eltern in Anlehnung an Frère Roger, der gesagt hat: „Lebe das vom Evangelium, was Du verstanden hast – und sei es noch so wenig“. Er meint: „Gib das vom Glauben wei­ter, was Dir selbst wichtig geworden ist – und wenn es Dir noch so wenig vorkommt.“

Im ZEFOG und im Bildungsbereich „Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft“ des HPH werden Antwortmöglichkeiten gefunden auf die Fragen: Kann Wirtschaft nur erfolg­reich sein, wenn sie sich an oder bereits über der Gren­ze des moralisch Erlaubten bewegt? Warum sollte man sich mit ethischen Frage­stellungen oder religiösen Überzeugungen im Kon­text von wirtschaftlichem Handeln überhaupt auseinandersetzen? Welche Bedeutung haben solche Überlegungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens?

Und schließlich wird auch beschrieben, wie das am HPH angesiedelte Zentrum für Ignatianische Pädagogik dazu beiträgt, dass Schulen sowohl Bildung vermitteln als auch Persönlichkeiten heranreifen lassen. Das Projekt „HumanismusPlus“ ist dafür gestartet worden.

Diese und weitere Beiträge können online gelesen werden. Die „inpuncto.“ liegt außerdem im HPH zum kostenlosen Mitnehmen aus und wird auf Wunsch kostenfrei zugeschickt. Eine E-Mail an deiters@hph.kirche.org genügt.

Link zum direkten Download: https://heinrich-pesch-haus.de/?ddownload=6522

Ansonsten: www.heinrich-pesch-haus.de

Text: Brigitte Deiters