Sonntag, 28. März 2021

„Marienlexikon" jetzt online

 

Dr. Achim Dittrich aus dem Bistum Speyer hat an der Umsetzung des Projektes mitgearbeitet

Regensburg. Das umfangreiche Grundlagenwerk der Mariologie, das sechsbändige „Marienlexikon“ ist nach einjähriger Bearbeitungszeit nun online gestellt worden. Das „Institutum Marianum Regensburg“ (IMR), in dessen Auftrag die beiden renommierten Professoren Remigius Bäumer und Leo Scheffczyk das Nachschlagewerk für die breitgefächerte Thematik der Marienlehre und -verehrung herausgegeben haben, ist 1966 von Bischof Dr. Rudolf Graber mit dieser Aufgabenstellung gegründet worden. Von 1988 bis 1994 konnten schließlich die sechs Bände beim EOS-Verlag (St. Ottilien) erscheinen; knapp 1000 Autoren haben an den lexikalischen Artikeln mitgearbeitet. Nach wie vor gilt das „Marienlexikon“ als Standardwerk, die theologischen, kultur- und kunstwissenschaftlichen Beiträge haben bis heute ihre Gültigkeit behalten.

Der jetzige Vorsitzende des IMR, Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml, und der wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts, Pfarrvikar Dr. Achim Dittrich, haben mit professioneller Hilfe aus den Bereichen Datenverarbeitung und Webdesign in den vergangenen Monaten die Website www.marienlexikon.de erstellt, auf der Internet-Nutzer nun unentgeltlich die lexikalischen Artikel in 17 PDF-Dateien nach Buchstaben (A - Z) herunterladen können. Zwei weitere Websites wurden erstellt: "www.marienliteratur.de" bietet eine Bibliografie von mehreren Tausend Titeln mariologischer Literatur; und in Ergänzung der bestehenden Homepage des "Bote von Fatima" können nun unter: www.bote-von-fatima-archiv.de die früheren Jahrgänge der marianischen Zeitschrift herabgeladen werden, zunächst die Jahrgänge 2018-2020.

Im Herbst beginnt das Projekt der Fortschreibung des Marienlexikons, wobei in den kommenden Jahren die Artikel - wenn nötig - überarbeitet oder ergänzt und in einem Online-Format präsentiert werden sollen. Das IMR hofft auf rege Nutzung dieses neuen Internet-Angebots.
 
Text: IMR/Foto: Pressestelle Bistum Regensburg