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Montag, 08. März 2021

Vielfältige Angebote zum "Jahr des heiligen Josef"

Darstellung des Heiligen Joseph in der Kirche St. Joseph in Speyer 

Josefsgeschichten, Josefsmessen, Videoimpulse, Nachwanderung, Klostertage und vieles mehr

Papst Franziskus hat am Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens am 8. Dezember 2020 ein "Jahr des heiligen Josef" ausgerufen, in dem dieses Heiligen besonders gedacht werde und sein Vorbild inspirieren solle. Wie so viele stille Helden in der Pandemie sei der Ziehvater Jesu ein Vorbild an kreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit und Verantwortung, erklärt Papst Franziskus in seinem Schreiben „Patris corde“ (Mit dem Herzen eines Vaters). Die Pandemie mit ihren Folgen zeige, wie wichtig für das persönliche Leben Menschen sind, "die jeden Tag Geduld und große Hoffnung beweisen und sich bemühen, nicht Panik zu streuen, sondern Verantwortungsbewusstsein". Sein Schreiben, so Franziskus, solle ein "Wort der Anerkennung und Dankbarkeit" sein für Eltern, Großeltern, Lehrer, Pflegekräfte, Ärzte, Supermarktverkäufer, Reinigungspersonal, Polizei, Spediteure, Freiwillige, Priester und Ordensleute - für "alle, die zeigen, dass niemand sich allein rettet".

Pius IX. hatte den heiligen Josef am 8. Dezember 1870 zum "Universalpatron der Kirche" ernannt. Leo XIII. (1878-1903) betonte die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit. Pius XII. erkor ihn 1955 zum "Patron der Arbeiter". Johannes Paul II. hat 1989 Josef den "Beschützer des Erlösers" genannt. Josef sei ein wichtiges Vorbild für alle Väter, schreibt Franziskus. Vater werde man nicht, "indem man ein Kind in die Welt setzt, sondern indem man sich verantwortungsvoll um es kümmert". Vater zu sein bedeute, ein Kind in die Wirklichkeit des Lebens einzuführen und zu begleiten.

Mit dem "Jahr des heiligen Josef" hat Papst Franziskus die Möglichkeit eines vollkommenen Ablasses zeitlicher Sündenstrafen für gläubige Katholiken verbunden. Gewährt werden kann dieser unter der Voraussetzung der sakramentalen Beichte, der Feier der Eucharistie und des Gebetes in Anliegen des Papstes. Zugleich empfiehlt der Papst besondere Festtage, Andachten und Gebete, um des heiligen Josef zu gedenken, etwa den Josefstag am 19. März oder den 1. Mai als Tag Josefs des Arbeiters.

Angebote der Männerseelsorge

Online-Veranstaltungen: „Josef - der Mann - meine Josefsgeschichte“

In seinem Schreiben„Patris corde“ hat Papst Franziskus herausragende Eigenschaften, Charakterzüge, Haltungen des Heiligen Josef beschrieben. Drei dieser Josefs-Ansichten stehen im Mittelpunkt einer Online-Veranstaltungsreihe, die die Männerseelsorge im Bistum Speyer ab 19. März anbietet. Dabei wird es um die Frage gehen, ob Josef Männern von heute noch etwas bedeuten kann. Im Mittelpunkt stehen die Rollen von Josef als Mann, als Vater und als „Gottbewegter“. „Mit den Beiträgen der Teilnehmer, ihren ganz persönlichen Josefsgeschichten oder auch Zeichnungen, Fotografien wird es möglich sein, Josef eine ‚heutige Gestalt‘ zu geben“, erklärt Axel Ochsenreither, Referent für Männerseelsorge im Bistum.

Weitere Informationen (ab 19. März) unter:

https://www.bistum-speyer.de/seelsorge/maenner/maennerleben/

Nachtwanderung und Klostertage

Weitere Angebote der Männerseelsorge im Josefsjahr sind eine Nachtwanderung für Männer unter dem Motto „Auf der Flucht? - Realisten und Träumer mutig auf dem Weg durch die Nacht“ im Spätsommer und Klostertage in Marienstatt im Westerwald Ende November zum Thema „Josef - die Adventsgestalt am Rande“.

Angebote der Seelsorge in der Arbeitswelt

Gottesdienstvorlage: „Josef, der Mann aus der zweiten Reihe“

Eine Vorlage zur Gestaltung von Gottesdiensten zum Josefsjahr erstellt das Referat Seelsorge in der Arbeitswelt im Bistum Speyer in Kooperation mit der Katholischen Arbeitsnehmerbewegung (KAB). Unter dem Titel „Josef, der Mann aus der zweiten Reihe“ findet man darin Texte, Impulse, Gebete zum Thema. Die Arbeitshilfe wird ab 19. März zur Verfügung stehen.

Film: „Josef, der Arbeiter“

Der Heilige Josef ist eine Figur, die ganz unterschiedliche Aspekte beinhaltet, vom Zimmermann, Familienvater und Gerechten bis zum Flüchtenden. In einem Film mit dem Titel „Josef, der Arbeiter“, den das Referat Seelsorge in der Arbeitswelt produziert, wird es um diese Rollen gehen. Zu sehen sein wird der Beitrag auf den Social Media Kanälen der Arbeitsstelle und des Bistums. „Man kann den Film aber auch gut als Einleitung bei einem Gottesdienst oder einer anderen liturgischen Feier verwenden, um darüber ins Gespräch zu kommen, was Josef für uns heute bedeutet“, erläutert der Referent für Seelsorge in der Arbeitswelt, Andreas Welte. Zum Film: Josef, einer von uns.

Impulsvideos mit Weihbischof Georgens

Außerdem plant das Referat im Mai vier Impuls-Videos mit Weihbischof Otto Georgens zu gestalten. Ausgehend von den Rollen Josefs als Arbeiter, Familienvater, Gerechter und „Mann aus der zweiten Reihe“ werden in den Impulsen aktuelle Themen angesprochen.  So wird es zum Beispiel um die Frage nach dem Wert von Arbeit, um dem Generationenvertrag, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mitbestimmung, Leiharbeit oder Mindestlohn gehen. Auch diese Beiträge werden in den Social Media Kanälen der Arbeitsstelle und des Bistums veröffentlicht.

Angebote des Geistlichen Zentrums Maria Rosenberg

Josefsmesse – jeden Monat im Josefsjahr

Mit dieser Messfeier wird auf dem Rosenberg eine Reihe von Veranstaltungen und Gottesdiensten fortgesetzt, in denen Josef, der Pflegevater Jesu und Mann Mariens, im Mittelpunkt steht. Am 19. März, dem jährlichen Hochfest des Pflegevaters Jesu, wird Diakon Steffen Dully ab 17:00 eine eigene Josefswanderung anbieten, die um 21:00 Uhr mit einer nächtlichen Eucharistiefeier endet.

Anmeldung für die Wanderung und die Eucharistiefeier unter der Telefonnummer 06333/923200
oder www.maria-rosenberg.de/gottesdienstanmeldung

Weitere Angebote

Pfarrei Heilige Anna in Edenkoben

Um Josef auf die Spur zu kommen gibt es in der Pfarrei Hl. Anna in Edenkoben einen Fastenbegleiter „Mehr leben“ – der ausgehend vom jüngsten Schreiben des Papstes zum Hl. Josef verschiedene Impulse für die Wochen der Fastenzeit bietet. Der Begleiter kann bei Kaplan Peter Heinke bestellt werden. Darüber hinaus brennt jetzt mit dem „Josefsmonat“ März beginnend in jeder Kirche der Pfarrei, in der es einen Josefsaltar gibt eine Kerze (aus dem Karmel in Speyer) mit verschiedenen Motiven des Pflegevaters Jesu. Daneben liegen auch Gebetsbilder in den Kirchen aus.

Auch die Anna-Wallfahrt – die zurzeit geplant wird und dieses Jahr in einfacherer Form voraussichtlich stattfinden wird – wird es eine Predigtreihe zu diesem wichtigen Heiligen geben.

Projekt Pilgerheiligtum der Schönstattbewegung

Das Projekt Pilgerheiligtum der Schönstattbewegung bietet einen kleinen Gebetsimpuls an und lädt ein zum gemeinsamen Gebet am 24. März:

https://www.schoenstatt.de/de/news/5160/112/Miteinander-BETEN-Bittet-und-ihr-werdet-empfangen-Joh-16-24.htm

Angebot der Abteilung Kirchenmusik: "Josefslieder"

Die Abteilung Kirchenmusik im Bistum veweist auf ihrer Homepage auf ein neu komponiertes Lied zum Josefsjahr im Stil des NGL, die Noten sowie eine mp3-Datei zum anhören sind auf der Seite bereitgestellt. Außerdem hat die Abteilung Informationen zu Josefsliedern im Gotteslob zusammengestellt.

https://www.kirchenmusik-bistum-speyer.de/news/nachrichten/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=22402&cHash=3661d8a7fcae05145be78eb1414fe13a

Materialien

Gottesdienstvorlage zum Josefsjahr

Gebetsbild aus dem Speyerer Dom (zum Herunterladen)

Gebetsbild aus dem Geistlichen Zentrum Maria Rosenberg mit Ida Friederike Görres‘ Litanei zum hl. Josef (zum Herunterladen)

Ideen für liturgische Feiern zum Josefsjahr (zum Herunterladen)

Schreiben „Patris Corde“ von Papst Franziskus:
http://www.vatican.va/content/francesco/de/apost_letters/documents/papa-francesco-lettera-ap_20201208_patris-corde.html

Josefskerzen: Die Karmelklöster in Speyer und Hauenstein bieten Josefskerzen zum Verkauf an.

Eine Vielzahl weiterer Materialien finden Sie auf der Internetseite des Seelsorgebereichs Forchheim-Mitte.

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