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Donnerstag, 05. September 2019

„Ein zutiefst soziales und christliches Tun“

Betriebs-, Personalräte und Mitarbeitervertretungen trafen sich zu einem "Dankeschön Fest" auf der Burg Trifels. 

Bistum und Landeskirche würdigen Engagement von Betriebs-, Personalräten und Mitarbeitervertretungen

Annweiler. Rund 60 Betriebs-, Personalräte und Mitarbeitervertretungen nahmen Ende August an einem „Dankeschön Fest“ auf der Burg Trifels teil, zu dem der Arbeitsbereich „ Arbeitswelt“ des Bistums Speyer und die Arbeitsstelle „ Kirche und Gesellschaft“ der evangelischen Landeskirche der Pfalz eingeladen hatten.

„Wir sind sehr dankbar, dass sich immer wieder Menschen bereit erklären, dieses herausfordernde Ehrenamt anzunehmen und sich für ‚Gute Arbeit und Gutes Leben‘ von Beschäftigten einsetzen. Die betriebliche Mitbestimmung ist ein hohes Gut und wichtiger Teil unserer demokratischen Gesellschaft“, erklärte Andreas Welte, Referent für den Bereich Arbeitswelt im Bischöflichen Ordinariat in Speyer.

Nach einer szenischen Burgführung und einem Grußwort von Staatssekretär Randolf Stich hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit bei „Weck, Worscht und Woi“ viele alte und neue Bekannte zu treffen und sich auszutauschen.

„Wir wollen eine Brücke zwischen Arbeitswelt und Kirche schlagen. Dabei wollen wir Betriebs-, Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen stärken. Wir halten mit ihnen Kontakt und unterstützen deren Arbeit. Wir diskutieren branchenübergreifend über Themen und setzen Impulse. Dabei orientieren wir uns an christlichen Wertvorstellung und der katholischen Soziallehre“, betonte Welte. Oft genug sei die Arbeit in den Mitarbeitervertretungsgremien anstrengend, mitunter auch konfliktgeladen – gerade, wenn es darum gehe, für die Rechte von Beschäftigten einzutreten, Seite an Seite mit den Arbeitnehmerinnen  und Arbeitnehmern in schwierigen Zeiten. Als Beispiel, wie herausfordernd dies sein kann, verwies er auf das Engagement der Kollegin bei der Firma GKN in Kaiserslautern. Von der Ankündigung zur Schließung des Standortes seien 320 Arbeitnehmer betroffen und bangten jetzt um ihren Arbeitsplatz.

„In Sachen Mitbestimmung ist es in der Arbeitswelt laut und rau geworden. Im lauten Geschrei nach Kostensenkung und Rendite eines sich zunehmend liberalisierenden Marktes wird der Ruf der ‚kleinen Leute‘ nach sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit oftmals übertönt, und genau aus diesem Grund ist die Arbeit der Betriebs-, Personalräte und Mitarbeitervertretungen zutiefst soziales und christliches Tun“, so Diakon Andreas Welte.

Text/Foto: Referat Arbeitswelt

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