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Freitag, 20. November 2020

Den Menschen in Not auf Augenhöhe begegnen

Bischof Wiesemann feierte einen Gotesdienst mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Caritasverbandes. 

Anlässlich des Namenstages der Heiligen Elisabeth als Patronin des Caritasverbandes feierten am 19. November Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und der Caritasvorsitzende Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Speyerer Dom Gottesdienst.

Speyer. Das Fest der Heiligen Elisabeth ist jedes Jahr Anlass für den Caritasverband für die Diözese Speyer, Gottesdienst zu feiern und die Jubilare des jeweiligen Jahres zu ehren. In diesem Jahr sollte der Tag der Patronin am 19. November anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Caritasverbandes mit allen Mitarbeitenden und allen Kunden in besonderer Weise gefeiert werden. Doch dies konnte in der geplanten Form aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Dennoch wollte der Caritasverband Speyer den Gottesdienst und die Ehrungen nicht absagen. Die Veranstaltung wurde in den Speyerer Dom verlegt.

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann feierte den Gottesdienst gemeinsam mit Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer und den Mitarbeitenden der Speyerer Verbandszentrale. Er würdigte dabei den Einsatz aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in dieser schwierigen Zeit.  

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der musikalisch umrahmt wurde von einem Chor der Mitarbeitenden des Caritasverbandes, stand die Heilige Elisabeth. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann sagte, Elisabeth habe als Landgräfin von Thüringen Elisabeth (1207 bis 1231) ein waches Herz gehabt und sich für Menschen, die in Armut und weitgehend ohne Rechte lebten, eingesetzt. Sie sei von der Wartburg hinabgestiegen zu den Menschen, um ihnen „auf Augenhöhe“ zu begegnen - ein Kriterium, dass auch die Arbeit der Caritas heute auszeichne, ebenso wie die Anwaltschaft für Menschen, „die sonst keine Stimme haben“, schlug Bischof Wiesemann die Brücke von Elisabeth zur Arbeit der Caritas heute. Es sei die Aufgabe der Christen, Gott lebendig sein zu lassen in den Beziehungen zu den Menschen, die unsere Nächsten sind - so wie es in der Bibel steht: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Der Bischof sprach in seiner Predigt den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden seinen Dank aus für ihren Einsatz: „Das ist etwas vom Rosenwunder der Heiligen Elisabeth - ein Nachhall der Geschichte Elisabeths.“ In den Fürbitten beteten die Gläubigen um die Fürsprache der Patronin für Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft, für die Mitarbeitenden in den Einrichtungen des Caritasverbandes und vor allem für die Menschen, die an Corona erkrankt sind.

An die gemeinsame Feier der Kommunion schlossen sich die Ehrungen der Dienstjubiläen und runden Geburtstage an. Alle Geehrten erhielten - ganz im Zeichen der Heiligen Elisabeth – eine rote Rose, ebenso die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesem Jahr neu zum Caritasverband gekommen waren. Caritasdirektor Vinzenz du Bellier dankte den Jubilaren dafür, "dass Sie mit uns in schwierigen Zeiten gehen und die richtigen Ideen haben." Bischof Wiesemann erteilte den Gottesdienstbesuchern den Segen Gottes, bevor noch einmal die Stimmen der Sängerinnen beim "Salve Regina" erklangen.

Text: Caritasverband für die Diözese Speyer/Fotos: Justine Köhler/Caritasverband für die Diözese Speyer

 

 

 

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