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Dienstag, 04. Dezember 2018

„Dei Gloriam Preis“ für Monsignore Erich Ramstetter

Heinrich Pesch Haus verleiht Auszeichnung außerdem an Prof. Dr. Georg Kraus und Dr. Michael Böhmer

Monsignore Erich Ramstetter, Pater Johann Spermann S, Ulrike Gentner, Dr. Michael Böhmer, Prof. Dr. Georg Kraus (von links) 

Ludwigshafen. Er war maßgeblich an der Neugründung des Heinrich Pesch Hauses beteiligt: beim Kauf der Grundstücke, dem Bau des Gebäudes und der Ausrichtung. Er begleitete seither die Arbeit des Hauses inhaltlich und konzeptionell und hatte wesentlichen Anteil an der Gründung der Heinrich-Pesch-Stiftung. Die Rede ist von Monsignore Erich Ramstetter. Dafür wurde er jetzt mit dem „Dei Gloriam Preis“ des Heinrich Pesch Hauses ausgezeichnet.

Erstmals vergab die katholische Akademie diese Auszeichnung. Monsignore Ramstetter erhielt sie in der Kategorie „AEDIFICANTES“. Prof. Dr. Georg Kraus und Dr. Michael Böhmer wurden im Bereich „JUVANTES“ ebenfalls geehrt. Eine Tafel im Foyer des Heinrich Pesch Hauses benennt die ersten Preisträger, die ihre Auszeichnung innerhalb der Veranstaltung „Geschichten bei Kerzenschein“ entgegen nahmen.

Die Laudatio auf alle Preisträger hielten Pater Johann Spermann SJ und Ulrike Gentner, die gemeinsam das Direktorium des HPH bilden. „Ad maiorem Dei gloriam“ lautet der Wahlspruch der Jesuiten – und das bedeute frei übersetzt, „über den Tellerrand zu schauen und sich für eine gute und gerechtere Welt einzusetzen“, so P. Spermann.

Das hätten die drei Preisträger in der Vergangenheit immer getan und handelten aktuell weiterhin so. In der Preis-Kategorie „AEDIFICANTES geht es um die Bereiche „Aufbauen und Fundamente legen“, so die beiden Laudatoren. Aber nicht nur in der Gründungsphase sei Msgr. Ramstetter ein treuer Begleiter und Ratgeber gewesen, sondern weit darüber hinaus. Er habe es jederzeit verstanden, die Zeichen der Zeit zu lesen und Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu geben. Auch den Mitarbeitenden im Haus sei er immer ein wichtiger Partner gewesen. Er  und sein Bruder unterstützten  auch finanziell Aktivitäten wie das Kinderferienprogramm sowie Sprach- und Spielgruppen für Kinder von Geflüchteten: Eine „wertvolle Arbeit“ nennt Monsignore Ramstetter dieses Ferienprogramm, das bei den Kindern unter anderem das Selbstwertgefühl stärkt und den Horizont erweitert.

Prof. Dr. Georg Kraus und Dr. Michael Böhmer sind aktuell „wichtige Säulen“ des HPH und haben damit die Auszeichnung in der Kategorie „JUVANTES“ verdient. P. Spermann erinnerte an die Zeit vor zehn Jahren, als das HPH sich neu orientieren musste. Die Geehrten hätten maßgeblich dazu beigetragen, die Finanzen neu zu ordnen und das Profil des Hauses inhaltlich so zu schärfen, dass es überlebensfähig blieb. „Ohne die beiden gäbe es das HPH nicht mehr“, machte P. Spermann unmissverständlich klar. Und Ulrike Gentner betonte, dass die beiden für die Leitung nicht nur zuverlässige Berater, sondern echte Freunde und Vertraute geworden seien. „Es ist schön, Menschen wie euch an der Seite zu haben!“, betonte sie einmütig mit P. Spermann.

Text/Foto: HPH 


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