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Freitag, 07. Dezember 2018

Bistum Speyer zu Gespräch bei Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken

Bistum informierte über Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs – Generalvikar Andreas Sturm: „Aufarbeitung hat für uns einen zentralen Stellenwert“

 

Zweibrücken. Das Bistum Speyer hat sich am 6. Dezember zu einem Gespräch mit der Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken getroffen. Dabei informierte das Bistum Speyer über die Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs, die dem Bistum bekannt sind. „Die Aufarbeitung hat für uns einen zentralen Stellenwert. Wir sind bereit, der Staatsanwaltschaft alle unsere Unterlagen offenzulegen“, erklärte Generalvikar Andreas Sturm. Seit dem Inkrafttreten der Bischöflichen Leitlinien im Jahr 2010 zeigt das Bistum Speyer jeden Hinweis aus sexuellen Missbrauch bei der Staatsanwaltschaft an.

Das Bistum Speyer hat als Konsequenz aus den Erkenntnissen der Missbrauchsstudie im Oktober seine Präventionsarbeit ausgebaut und Christine Lormes als zusätzliche Ansprechpartnerin beauftragt. Zudem hat das Bistum eine Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs eingesetzt. Mit der Kinderschutz-Expertin Mechthild Wolff von der Hochschule Landshut und dem Historiker Andreas Rödder von der Johannes Gutenberg Universität Mainz gehören der Arbeitsgruppe auch unabhängige Fachleute von außen an.

Text: is / Foto: Fotolia


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