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Beratungs-Oasen in Pfarrgärten! Caritas Koblenz corona-kreativ

Die Beraterinnen und Berater der Caritas Koblenz mussten in den vergangenen Wochen häufig abwinken: Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie haben Beratungsgespräche oft unmöglich gemacht. Weil das Ansteckungsrisiko im Freien deutlich geringer ist, ziehen einige Beraterinnen und Berater jetzt bei schönem Wetter um nach draußen - in Pfarrgärten.


Siebenschläfer? Denkste – sieben Schläfer!

"Ist Siebenschläfertag ein Regentag, regnet’s noch sieben Wochen danach", Bauernregel Nummer eins. Oder, knackiger: "Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnet’s sieben ganze Wochen." Wie der Sommer wird, wissen wir also ab Donnerstag. Ungefähr jedenfalls. Ganz genau dagegen wisst Ihr ab sofort, woher der Siebenschläfertag seinen Namen hat: wer da wie lange geschlafen hat – und warum die gleichnamigen Nagetiere rein gar nix dafür können.



Sonntag • 28. Juni 2020 • 6 - 10 Uhr ∞ RPR1. Einfach himmlisch!


Musikkirche Live: Benefiz-Musikstream für die Neuwieder Tafel

Kurzarbeit, Auftragseinbrüche, Firmenpleiten - die Corona-Krise bringt für manche Menschen herbe Einschnitte. Ganz schwierig wird’s für die, die vorher schon auf Hilfe angewiesen waren - zum Beispiel durch eine „Tafel“. Auch die „Tafel“ in Neuwied ist jetzt besonders auf Spenden angewiesen, um weiter helfen zu können. Die „Musikkirche Live“ in Neuwied, die sonst zu besonderen Gottesdiensten mit viel Musik einlädt, organisiert deshalb heute um 18 Uhr einen musikalischen Benefiz-Livestream zugunsten der Neuwieder Tafel.


OpenAir-Kino vor der Heppenheimer Kirche

"Oceans Eleven", "Bohemian Rhapsody" oder "Monsieur Claude und seine Töchter". Drei Filme, die unter andere im OpenAir-Kino in Heppenheim zu sehen sind. Vom 2. bis 12. Juli organisieren die Messdiener von St. Peter in Heppenheim an der Bergstraße ein OpenAir-Kino direkt vor der Kirche. Es gibt acht Vorstellungen für jeweils 80 Besucher. Tickets und das komplette Kinoprogramm gibt es online. Popcorn und Knabbereien am besten selbst mitbringen. Getränke gibt's vor Ort. Das Saalbau Kino in Heppenheim unterstützt die Messdiener bei den Veranstaltungen und hat die LED-Großbildleinwand organisiert.


Biblische (Modell-)Welten-Reise! Welcher Expedition - schließt Ihr Euch an?

Zum Beispiel: Fremde sollen Euch wie Einheimische gelten (Lev 19,34)

Die Bibel ist im Grunde ein dickes Dokument voller Entwürfe und mit zahlreichen Schilderungen und „Modellen“ über Jahrhunderte, wie Menschen sich die Welt wünschen, in der sie leben möchten. Welche Regeln darin gelten sollen, was erlaubt sein soll, was verboten; wie wichtig darin das zwischenmenschliche Miteinander und Füreinander ist - und was dabei weiterhilft und was eher nicht; welche Rolle dafür die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse spielen; und nicht zuletzt, welche zentrale Rolle Gott darin spielt oder spielen soll und sollte. Vom Paradies und Garten Eden (Gen 1f) ganz am Anfang über die Zehn Gebote, den sogenannten „Dekalog“, und die eigentumslose Gütergemeinschaft der urchristlichen Gemeinde, in der alle alles gemeinsam haben (Apg 4,32), bis zur apokalyptischen Vision einer Welt ohne alles Leid (Apg 21). Aber auch die Geschichte von Kain und Abel, die mit dem berühmtesten Brudermord der Welt- und Literatur-Geschichte endet, transportiert im Hintergrund Ideen, Vorschläge und Visionen, wie Miteinander gut gelingen kann – und wie es vollkommen schief geht. Oder dass Schwerter besser zu Pflugscharen umgeschmiedet werden, wie vom Propheten Micha angekündigt - sodass aus zerstörerischem Kriegsgerät (Heils-)Werkzeuge werden für den Ackerbau: um Lebensmittel zu erzeugen. Und dass es keine gute Idee ist und ein Zeichen von Überheblichkeit, „immer höher, schneller, weiter“ Gott gleich und als das Nonplusultra menschlichen Daseins zu definieren und danach zu handeln – sondern wie dabei der tiefe Fall droht und Gier und maßlose Selbstüberschätzung ins nackte Chaos münden: zusammengefasst in der Geschichte vom Turmbau zu Babel! Stattdessen stellt Gott die Verhältnisse, wie sie nun mal sind in dieser Welt, gern auf den Kopf. Wovon Maria, die Mutter Jesu, ein Lied singt: das berühmte Magnifikat. Oder wenn alle sozial gleichgestellt sind und allen die gleiche Würde zukommt - unabhängig von Vermögen und Herkunft; wenn’s nicht mehr „die oben“ und „die unten“ gibt, nicht mehr Kleine und Große, nicht mehr Wichtige und weniger Wichtige – weil „alle eins sind in Christus Jesus“, wie’s im Galaterbrief heißt? Das gilt auch für die Fremden, die laut Bibel auf einer Stufe stehen sollen mit den Einheimischen: „Der Fremde soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst“ (Lev 19,34). Und welche Folgen hat das dann fürs gemeinsame Essen und Gottesdienste feiern miteinander?


Wozu wir da sind – oder wie viel und welches Glück verspricht Walter Wemut?

Wenn Autor Axel Hacke schreibt über Tiefsinniges und Hintergründiges wie Gott oder das Glück, kommen dabei zum Beispiel leichtfüßige Bücher heraus wie "Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben" aus dem Kunstmann-Verlag. "Ein Buch", so der Verlag auf seiner Homepage, "über die Suche nach dem, was man aus dem Leben machen könnte, geschrieben für Leute, die sich das gern selbst überlegen würden. Also ein Buch ohne Anweisungen, eher eines über Zweifeln und Fragen und natürlich über Glück und Pech, vor allem aber über das, was dazwischen liegt, also: das meiste." Erkennt Ihr irgendwas davon wieder, weil Ihr es selbst so seht und empfindet? Wie viel Walter Wemut steckt in Euch? Und was ist für Euch – ein gelungenes Leben? Was glaubt Ihr – wozu Ihr da seid und was der Sinn des Lebens, Eures Lebens ist? Wie versucht Ihr – glücklich zu werden und glücklich zu leben? an - kleine Anregungen für einen geistlichen Spaziergang. Dabei kann Euer persönlicher Pilgerweg mitten durch die Großstadt gehen, Euch durch Weinberge führen oder durch den Wald, eine feste Route braucht Ihr dafür nicht. Lauft einfach los – unterwegs mit Gott!


Traurige Zahlen: Austrittszahlen

Einmal im Jahr veröffentlichen die Kirchen die "Eckdaten des kirchlichen Lebens", salopp Austrittszahlen genannt. Die Zahlen sind für die Kirche traurig. Laut Statistik sind in Rheinland-Pfalz 2019 über 18.000 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Bedrückend und ernüchternd, sagt der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf zu den Zahlen. Gründe für den Austritt sieht er viele, hat aber auch Hoffnung. Denn nach wie vor engagieren sich zahlreiche Katholikinnen und Katholiken. Mehr als früher ist jeder noch stärker dazu aufgefordert, anderen von seinem Glauben zu erzählen, von der Hoffnung, die ihn trägt und erfüllt, sagt der Mainzer Bischof. Alle Zahlen finden sich auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).


Pfarreiengemeinschaft Waldrach hat „ein offenes Ohr“: Gesprächsangebote auf offener Straße

Wenn immer weniger Leute zur Kirche kommen, muss die Kirche eben mehr als bisher zu den Leuten gehen. Ganz einfach eigentlich. Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft Waldrach im Ruwertal machen ernst damit: Jeden Wochentag zu festen Zeiten in einem anderen Ort der Pfarreiengemeinschaft - vor der Metzgerei, auf dem Supermarkt-Parkplatz oder an der Sparkasse: „Wir haben ein offenes Ohr für sie!“.


SMS – Songs mit Sinn: „Glaub an dich“ von Laith Al-Deen

Auch Popstars zerbrechen sich ab und zu den Kopf darüber: Was soll das Ganze eigentlich? Wozu, wieso, weshalb, warum? Was ist der Sinn meines Lebens, der Sinn des Lebens? Und geben musikalisch(e) Antworten darauf. Zum Beispiel Laith Al-Deen und „Glaub an dich“.


Ferienprogramm im Dommuseum Mainz

Volles Programm und das sechs Wochen lang. Das Dommuseum in Mainz hat wieder geöffnet und legt sich mächtig ins Zeug, um in den Sommerferien für Abwechslung und Spaß zu sorgen. Trotz Corona und mit passendem Hygienekonzept fürs Museum und die Workshops Lust auf Filzen für Kinder? Heilige entdecken? Tier suchen am Dom und auf Kunstwerken? Schätze suchen im Museum? Bücher binden wie im Mittelalter? Oder Töpfern? Schon für ein bis zwei Euro können die Kinder an den Workshops teilnehmen. Denn Museum soll für alle sein und allen Spaß machen, sagt die Museumspädagogin.


Ein Jahr zur Orientierung

Das Christliche Orientierungsjahr (COJ) in Mainz ist eine Kombi aus WG-Leben und Freiwilligen Dienst. Nach der Schule stellen sich viele die Frage, was sie aus ihrem Leben und speziell beruflich machen wollen. Die jungen Leute leben gemeinsam und sammeln in ihren Freiwilligen Dienste unterschiedliche Erfahrungen. Darüber können sie sich austauschen, begleitet von einem Seelsorgeteam. Magdalena  aus Alsfeld hat das COJ gemacht. Für sie war es sehr erfolgreich, sagt sie: „Ich habe in dem Jahr viel über meine Stärken gelernt und über den Beruf. Da habe ich gemerkt, dass ein Medizinstudium das Richtige für mich ist.“ Mitte August startet das Christliche Orientierungsjahr in eine neue Runde. Über 15 junge Leute haben sich bereits angemeldet.


Filme mit Sinn! Welche Rolle spielt Gott- zum Beispiel in „Das Haus am See“?

Wenn Ihr nicht an der vordersten Corona-Front im Einsatz seid, habt Ihr womöglich etwas mehr Zeit als sonst und könnt Euch deshalb auch den ein oder anderen Film in Ruhe anschauen – und Euch dann überraschen lassen, wann und wie Euch dort Gott begegnet! Zum Beispiel in „Das Haus am See“.


Evangelische Jugend in LU entwickelt App für die Jugendarbeit – jetzt in Corona-Zeiten Gold wert!

Mit einer neuen mobilen App will die Evangelische Jugend Ludwigshafen Jugendliche und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer direkter informieren und mehr Austausch in einem geschützten Bereich ermöglichen und so die Jugendkirche stärker mit der Konfirmand*innenarbeit in Ludwigshafen verbinden. Das Softwareunternehmen Vmapit aus Mannheim hat die App als Stifter kostenlos programmiert. Das Design der App lehnt sich an die Gestaltung der Webseite aller pfälzischen Jugendzentralen an, um so möglichst leicht möglichst hohe Wiedererkennung zu gewährleisten. In Zeiten von Corona kommt die App wie gerufen, um die Jugendarbeit zu unterstützen. Denn sie beinhaltet unter anderem einen Kalender aller kirchlichen Veranstaltungen für Jugendliche in Ludwigshafen, passwortgeschützte Chatkanäle für Gruppen, Protokolle der Jugendparlamente und Vorschläge für Gruppenspiele sowie Lieder für die Jugendarbeit.


RPR1. Angedacht! Spirituelle Intelligenz – Tut was für Euren SQ!

Angedacht! ist das tägliche Wort in den Tag der Kirchen bei RPR1. Evangelische und katholische Kirche produzieren Angedacht! im wöchentlichen Wechsel. Angedacht! - das sind neunzig Sekunden Aktuelles, Emotions, Events und Zeitgeistliches aus christlicher Sicht.


Mönche haben's erfunden – das Wasser des Lebens! Whisky-Vikars Video-Podcast aus dem Bistum Limburg

Schottischer Single Malt gilt vielen Whisky-Freundinnen und -Freunden als höchste Form der Brennkunst. Aber habt Ihr gewusst, dass ihn iro-schottische Mönche erfunden haben? Das alles und noch viel mehr weiß der katholische Priester Wolfgang F. Rothe. Der „Whisky-Vikar“ feiert seine Gottesdienste zwar nach wie vor mit Brot und Wein – gilt aber als absoluter Experte in Sachen Whisky. Für ihn das „Wasser des Lebens“ nicht nur eine Spirituose, sondern kann wie eine flüssige Predigt wirken und ein geradezu spirituelles Erlebnis sein. Darüber hat der Doktor der Theologie und Experte für Kirchenrecht nicht nur ein Buch geschrieben, Titel: "Wasser des Lebens. Einführung in die Spiritualität des Whiskeys". Sondern er möchte auch in seinem Video-Podcast „Spirit meets Spirituality“ zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt am Main (KEB) im Bistum Limburg jeden ersten Freitag im Monat noch mehr Menschen begeistern für den spirituellen Mehrwert des hochprozentigen Kultgetränks.


Siebenschläfer? Denkste – sieben Schläfer!

"Ist Siebenschläfertag ein Regentag, regnet’s noch sieben Wochen danach", Bauernregel Nummer eins. Oder, knackiger: "Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnet’s sieben ganze Wochen." Wie der Sommer wird, wissen wir also ab Donnerstag. Ungefähr jedenfalls. Ganz genau dagegen wisst Ihr ab sofort, woher der Siebenschläfertag seinen Namen hat: wer da wie lange geschlafen hat – und warum die gleichnamigen Nagetiere rein gar nix dafür können.

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