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Papstbesuch in Speyer

  

Es war ein Tag, der die kleine Stadt Speyer schlagartig ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit rückte: Am 4. Mai 1987 kam Papst Johannes Paul II. im Rahmen seines zweiten pastoralen Deutschlandbesuches in die alte Bischofsstadt und feierte mit fast 60 000 Gläubigen vor dem Dom eine heilige Messe. Speyer war die letzte Station der fünftägigen Reise, in deren Verlauf der Papst zwei Glaubenszeugen der Nazizeit selig sprach: am 1. Mai in Köln die in Auschwitz ermordete Jüdin und Ordensfrau Edith Stein und am 3. Mai in München den Jesuitenpater Rupert Mayer. [...] Alle Glocken der katholischen Kirchen Speyers läuteten, als genau 931 Jahre nach dem letzten Besuch eines Papstes Johannes Paul II. am 4. Mai 1987 Speyerer Boden betrat. Mehr lesen...

  

  

 

  

Edith Stein

  

"Jedesmal, wenn ich zurück­komme und von weitem die Speyerer Domtürme sehe und das kleine, spitze Türmchen unserer Klosterkirche, dann werde ich ganz unsagbar froh." In diesen Worten Edith Steins kommt die tiefe Ver­bundenheit der 1998 heiliggesprochenen Philosophin und Karmelitin zu Speyer zum Ausdruck. Die Pfalz spielte eine wichtige Rolle im Leben der 1891 in Breslau als Tochter strenggläubiger Juden geborenen Frau. In Bergzabern empfing sie am Neujahrstag 1922 in der Pfarrkirche St. Martin die Taufe. Im August 1921 hatte die Lektüre der Autobiographie der heiligen Teresia von Avila im Haus einer Freundin in Bergzabern den letzten Anstoß zur Konversion zum katholi­schen Glauben gegeben. Am Licht­messtag 1922 spendete ihr der Speyerer Bischof Ludwig Sebastian in der Kapelle des Bischofshauses das Sakrament der Firmung. Auf Vermittlung von Generalvikar Jo­seph Schwind wurde sie Lehrerin bei den Dominikanerinnen des Klo­sters St. Magdalena, wo sie ab 1923 am Lehrerinnenseminar und am Ly­zeum Deutsch und Geschichte un­terrichtete. Mehr lesen...

  

  

  

  

Prälat Jakob Friedrich Busserau

  

„Nicht Menschenklugheit, nicht Willensenergie, nicht Genie und nicht Geld, sondern die Liebe, die echte, wahre und tätige Gottes- und Nächstenliebe, das ist das Element, durch das das traurige Angesicht der Erde erneuert werden soll.“ (Jakob Friedrich Bussereau)

Am 2. Februar 1863 – zum Fest Mariä Lichtmeß – wurde Jakob Friedrich Bussereau in Hambach bei Neustadt an der Weinstraße als eines von 13 Kindern des Küfers Johann Christian Bussereau aus Speyer und Elisabeth Schlichter aus Neustadt geboren. Er besuchte von 1874 an die Lateinschule von Neustadt an der Haardt. Im Jahr 1878 wurde er ins Bischöfliche Konvikt Speyer aufgenommen. Darauf folgend nahm er sein Studium der Philosophie und Theologie an der Universität München auf. 1885 trat er in das Priesterseminar Speyer ein und wurde am 19./22. August 1886 durch Bischof Georg von Ehrler im Dom zu Speyer zum Priester geweiht. Am 15. September 1886 wurde Bussereau seine erste Kaplanstelle in Herxheim übertragen. Schon zu dieser Zeit reifte in Busserau der Gedanke, eine Anstalt für unheilbar Kranke in Herxheim zu gründen. Mehr lesen...

  

  

  

 

Seligsprechung von Pfarrer Paul Josef Nardini

  

Für das Bistum Speyer war es eine echte Premiere: Am 22. Oktober 2006 wurde der Priester und Ordensgründer Paul Josef Nardini, der im 19. Jahrhundert als Pfarrer von Pirmasens gegen die soziale Not in der jungen Industriestadt kämpfte, als erster Pfälzer im Speyerer Dom selig gesprochen. Im Auftrag des Papstes verlas der Münchner Kardinal Friedrich Wetter in der Feier das Apostolische Schreiben, mit dem Benedikt XVI. verfügt, dass Nardini als Seliger verehrt werden darf und sein Fest jährlich am 27. Januar gefeiert wird. Den Gottesdienst feierten rund 2000 Gläubige im bis auf den letzten Platz gefüllten Dom mit; darüber hinaus verfolgten nach Polizeiangaben rund 6000 Menschen die Feier auf einer Großbildleinwand im Domgarten. Kardinal Wetter griff in seiner Predigt die Stimmungslage der mitfeiernden Gläubigen auf: "Das Bistum Speyer freut sich über seinen ersten Seligen. Besonders die Pfarrer freuen sich, dass einer von ihnen zur Ehre der Altäre erhoben wurde." Ebenso seien die Mallersdorfer Schwestern stolz, ihren Stifter nun als Seligen der Kirche verehren zu dürfen. "Wir alle spüren, dass Gott mit dem Geschenk des neuen Seligen an unsere Herzen klopft und uns zeigt, worauf es in unserem Leben ankommt", erklärte Wetter, der selbst gebürtiger Pfälzer ist und von 1968 bis 1982 Bischof von Speyer war. Mehr lesen...

   

  

  

   

 

 

    

 

 

  

 

 

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