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Landesverfassungen

Verfassung für Rheinland-Pfalz vom 18.05.1947

Artikel 34
Der Religionsunterricht ist an allen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Privatschulen
ordentliches Lehrfach. Es wird erteilt im Auftrag und in Übereinstimmung mit den Lehren
und Satzungen der betreffenden Kirche oder Religionsgemeinschaft. Lehrplan und
Lehrbücher für den Religionsunterricht sind im Einvernehmen mit der betreffenden Kirche
oder Religionsgemeinschaft zu erteilen. Zur Erteilung des Religionsunterrichts bedürfen die
Lehrer der Bevollmächtigung durch die Kirchen oder Religionsgemeinschaften. Die Kirchen
und Religionsgemeinschaften haben das Recht, im Benehmen mit der staatlichen
Aufsichtsbehörde den Religionsunterricht zu beaufsichtigen und Einsicht in seine Erteilung zu
nehmen.


Artikel 35
Die Teilnahme am Religionsunterricht kann durch Willenserklärung der Eltern oder der
Jugendlichen nach Maßgabe des Gesetzes abgelehnt werden.
Für Jugendliche, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ist ein Unterricht über die
allgemein anerkannten Grundsätze des natürlichen Sittengesetzes zu erteilen.

Saarland

 

Artikel


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