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Christliche Flüchtlinge

Eritreisch-orthodoxe Christen zu Gast in der katholischen Kirche in Lautzkirchen
Eritreisch-orthodoxe Christen zu Gast in der katholischen Kirche in Lautzkirchen
Foto: ©Steffen Glombitza

Schätzungen zufolge gehören von den Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, 10 bis 20 % einer östlichen Kirche an. Das bedeutet, dass allein 2015 bis zu 200.000 christliche Flüchtlinge in unserem Land Schutz oder eine neue Heimat gesucht haben.

Ihr kultureller Hintergrund und die Art und Weise, wie sie ihren christlichen Glauben leben und feiern, erscheinen uns fremd. Dennoch sind wir durch den Glauben an Jesus Christus und die eine Taufe zutiefst mit ihnen verbunden. Im Verständnis der Kirche, des Amtes und der Sakramente sind die grundsätzlichen Übereinstimmungen größer als mit den reformatorischen Kirchen. Aufgrund dessen sind wir in besonderer Weise zur ökumenischen Zusammenarbeit mit unseren Schwestern und Brüder aus dem Orient aufgerufen.

Die meisten Kirchen des Ostens haben in Deutschland keine flächendeckende Präsenz. Die Wege zu einem Gotteshaus bzw. einem Priester der eigenen Kirche sind oft unüberwindbar. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Glaubensgeschwistern alle seelsorglichen und praktischen Hilfen zukommen lassen, damit sie hier eine neue kirchliche Heimat finden, in der sie ihren Glauben leben und feiern können.

 

 


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