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Freitag, 13. Januar 2017

Kita St. Valentin in Schönenberg-Kübelberg erhält KTK-Gütesiegel

Generalvikar Dr. Franz Jung überreicht Zertifikat

Generalvikar Dr. Franz Jung (rechts) überreicht den Mitarbeiterinnen der Kindertagestätte St. Valentin in Schönenberg-Kübelberg das KTK-Gütesiegel. 

Schönenberg-Kübelberg. Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich zu begleiten und zu fördern ist die zentrale Aufgabe von Kindertagesstätten. Um die Qualität ihrer Arbeit zu überprüfen, zu optimieren und zu sichern, hat sich die katholische Kindertagesstätte St. Valentin im westpfälzischen Schönenberg-Kübelberg am Pilotprojekt „Spe-QM - Speyerer Qualitätsmanagement“ des Bistums Speyer beteiligt. Nach erfolgreicher Zertifizierung durfte die Einrichtung am 11. Januar das Gütesiegel des Bundesverbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) aus den Händen von Generalvikar Dr. Franz Jung entgegennehmen.

Ein rotes Seil schlängelte sich von der Garderobe durch den Flur bis hinein in den feierlich dekorierten Veranstaltungssaal des St. Valentinhauses. Für Petra Ruffing und ihr Team hat es eine besondere Bedeutung. „Es steht für den roten Faden, der uns am Anfang des Pilotprojekts ausgehändigt wurde. Er sollte uns sinnbildlich durch den vierjährigen Prozess begleiten. Manchmal hatten wir Angst, ihn im Labyrinth der Anforderungen zu verlieren. Aber wir haben ihn immer wieder gefunden“, beschrieb die Kita-Leiterin die Symbolkraft des roten Fadens. „Mittlerweile ist er fest in unserem Qualitätsmanagementsystem verwoben.“ Der Weg dahin sei nicht einfach gewesen. Doch die Unterstützung durch den Träger und die Elternschaft, sowie das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen hätten dazu beigetragen, ihn zu bewältigen. „Unser Kita-Team ist sehr homogen, manche Erzieherinnen sind schon Jahrzehnte dabei. Alle waren sofort bereit, an dem Projekt mitzuwirken und die Chance zu nutzen, unsere Arbeit zu reflektieren, Erreichtes zu verankern und weiterzuentwickeln.“

Der Startschuss dazu fiel 2012. Als eine von 18 weiteren Einrichtungen im Bistum machte sich die Kita St. Valentin daran, die Qualität der Einrichtung zu sichern. Ein arbeitsintensiver Prozess, an dessen Anfang die Erstellung eines Leitbildes stand. Auf seinem Fundament erfolgten die weiteren Schritte bis hin zur Einführung des Qualitätssystems. „Es dient dazu, Abläufe und Verfahren zu strukturieren, zu regeln und zu standardisieren, um die Arbeitsqualität auf einem gleich bleibend hohen Niveau halten“, erklärte Ruffing. „Im Rahmen des Projekts haben wir ein neues Beobachtungssystem eingeführt, das den positiven Blick auf die Kinder noch weiter schärft. Außerdem haben wir uns zum Ziel gesetzt, Kinder wie Eltern stärker einzubinden.“ Lohn der Mühe war die erfolgreiche Zertifizierung und die Verleihung des KTK-Gütesiegels.  

„Wenn Neues beginnt, braucht es Menschen, die bereit sind, es zu probieren. Sie haben ohne zu zögern den Mut dazu aufgebracht“, lobte Generalvikar Dr. Franz Jung. Das Engagement sei ganz im Sinne des Namenspatrons der Kita. „Denn übersetzt bedeutet Valentin der Mutige, Starke, Kräftige.“ Aber der Hl. Valentin stehe auch für die Liebe und die gelte es, „in der kleinen Münze des Alltags umzusetzen.“ Das Kita-Team habe die Erarbeitung des Qualitätssystems nicht als Belastung gesehen, sondern als Herausforderung, an der man wachsen könne. Das beweise das Ergebnis der Prüfung. „Sie haben von insgesamt 213 möglichen Auditkriterien 211 erfüllt und gehören damit zur Champions League“, würdigte Jung die Leistung.

Anerkennung gab es auch von den zahlreichen Gästen. „Mir war es ein Anliegen, das Projekt von Anfang an zu begleiten. Deshalb weiß ich, wie viel Arbeit darin investiert wurde. Aber das sollten uns die Kinder wert sein, denn sie sind unsere Zukunft“, sagte Pfarrer Stefan Czepl von der Pfarrei Schönenberg-Kübelberg Hl. Christophorus. Dem pflichtete der frischgebackene Bürgermeister der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, Christoph Lothschütz, bei. „Kinder sind das Kostbarste. Umso wichtiger ist es, ihnen ein Leitbild zu geben und Werte zu vermitteln.“

Text und Foto: Friederike Jung

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