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Montag, 15. April 2019

Frauen finden Wege zum Aufbruch

Frauenbegegnungstag von kfd und KDFB am 13. April in Maria Rosenberg

Mitte-Bild der Batikkünstlerin Margit Wesely. 

Waldfischbach-Burgalben. „Was für mich an diesem Tag immer so wundervoll ist: obwohl wir alle verschieden sind, spüre ich doch, dass wir uns unheimlich viel geben können. Dass ich hier einfach sein kann, wie ich bin, das macht mich froh!“ Mit diesem Fazit drückt eine Teilnehmerin des Frauenbegegnungstages am Ende aus, was viele Frauen empfinden. Dieser Gemeinschaftstag trägt und stärkt jede einzelne und lässt ermutigt und beschwingt in den Alltag zurückkehren. Marina Hilzendegen, Diözesanleiterin der kfd, und Monika Keggenhoff, Diözesanvorsitzende des KDFB freuten sich, als verantwortliche Veranstalterinnen über 120 Frauen auf Maria Rosenberg begrüßen zu können.

Das Tagesmotto „Vom Suchen und vom Finden“ bot vielfältige Möglichkeiten, sich mit aktuellen Themen zu beschäftigen, wie z.B. der Workshop, der den Umgang mit Demenzerkrankten in den Blick nahm, oder der Workshop „auf der Suche nach Glücksmomenten“, der sich mit Elementen der Schreibwerkstatt dem Thema näherte. Im Workshop „Upcycling“ wurden aus im Keller verstaubten alten Kaffeeservices dekorative Etageren gezaubert sowie aus nicht mehr gebrauchten T-Shirts praktische Einkaufstaschen. Weniger handwerklich, dafür aber ebenso lebenspraktisch ging es in der Kleingruppe „Übergänge gestalten“ zu. Frauen vor dem Übertritt in die Rente tauschten sich darüber aus, wie dieser neue Lebensabschnitt vorausschauend und achtsam vorbereitet werden kann.

Auf biblische Spurensuche gingen Frauen im Workshop „Entdeckungsreise in die Heilige Schrift“, bei der zutage trat, dass Gott uns ja längst gefunden hat, noch bevor wir Menschen uns nach ihm auf die Suche machen. Einen ganz naturnahen Weg gingen Frauen in einer Kleingruppe rund um die schöne Umgebung von Maria Rosenberg. Unterwegs nahmen sie sich Zeit für Austausch und Besinnung und fanden so manchen kraftspendenden Impuls. Auch das bedeutungsschwere Wort „Heimat“ bot den Aufhänger für eine Gruppe, die sich beim Erinnern und Erzählen damit beschäftigte, was im Leben Geborgenheit und Verwurzelung schenkt. „Die innere Mitte suchen und finden“ konnten Frauen, die sich für die Yogaübungen entschieden hatten. Ebenso meditativ, dabei aber von Musik und Tanz begleitet spürten Frauen im musikalischen Workshop, wie sie mit Liedern und Texten ihre Gottessuche unterstützen können und dabei sich selber finden. Mit dieser Fülle an kreativen und spirituellen Workshops fiel es den Teilnehmerinnen leicht, sich in das bunte und frohe Begegnen hineinzufinden und den Tag in vollen Zügen zu genießen. Nicht zuletzt bot das thematisch gestaltete Mitte-Bild der Batikkünstlerin Margit Wesely einen attraktiven Blickpunkt, um sich in der großen Runde zu sammeln und miteinander zu feiern.

Der Abschlussgottesdienst bündelte die verschiedenen Aspekte aus den Workshops und trug mit den stimmigen Liedern dazu bei, ein großartiges Gemeinschaftserleben von kfd und KDFB-Frauen zu erzeugen. Da passte es gut, mit dem eigens für die Fraueninitiative Maria 2.0 komponierten Lied „Es ist Zeit“ ein starkes Zeichen für eine geschlechtergerechte Kirche auch im Gottesdienst zu setzen: „…damit sie leben kann braucht Kirche Frau und Mann.“ Die Teilnehmerinnen des Frauenbegegnungstages werden diese Botschaft in ihre Gemeinden weiter tragen.

Text: Frauenseelsorge/Bild: Margit Wesely

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