Montag, 23. November 2015

Ausstellung „Licht ins Dunkel“ eröffnet

Weihbischof Georgens (rechts) eröffnete die Ausstellung in Anwesenheit von Stefan Dreesen (Mitte) und Ulrike Gentner. 

Präsentation zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Heinrich Pesch Haus ist bis zum 26. November zu sehen

Ludwigshafen. „Inklusion ist … wenn Menschen einfach Menschen sind“. Mit diesen Worten schloss Weihbischof Otto Georgens seine Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Licht ins Dunkel“.  In vier kleinen Bereichen beschäftigt sich die Schau im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen mit den Rechten von Menschen mit Behinderung: Nicht-Diskriminierung, Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Chancengleichheit. Entworfen wurde die Ausstellung von drei Studentinnen der Hochschule für Design und Kommunikation in Augsburg. Gefördert wurde sie von der Aktion Mensch.

Angeregt zu dieser Präsentation hat die Abteilung „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ im Bistum. „Die Ausstellung setzt die UN-Behindertenrechtskonvention in kurzen Beispielen kurz und prägnant um“, so Stefan Dreeßen von der Referatsstelle. So durfte der Weihbischof spontan ein kleines Musikstück auf einer V-Harfe vortragen. Das Musikinstrument hat ein Vater für seinen Sohn mit Down Syndrom entwickelt. Es ist bei der Schau zu sehen und kann von jedem gespielt werden.

Ulrike Gentner vom Heinrich Pesch Haus verwies in ihren abschließenden Worten auf die Veranstaltung „Halt – Haltung – Verhalten“ im Heinrich Pesch Haus am 24. November. Es geht um Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, Inklusion in Schule, Arbeitsplatz etc. zu verwirklichen.

Die Ausstellung „Licht ins Dunkel“ ist noch bis zum 26. November im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen zu sehen. Danach wird sie bis 19. Dezember im Franziskus-Gymnasium in Kaiserslautern zu sehen sein.

Text/Foto: Dreesen