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In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

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Montag, 20. Mai 2019

Endspurt bei Aktion „500 Deckel gegen Polio“

Bis 30. Juni noch fleißig Deckel sammeln und damit die Ausrottung der Kinderlähmung (Polio) unterstützen

Petra Kühne aus Heßheim übergebt säckeweise „Plastikdeckel gegen Kinderlähmung“ an den Kolping-Diözesanvorsitzenden Andreas W. Stellmann. 

Kaiserslautern. Im Jahre 2013 wurde anlässlich einer Tagung der Rotary-Convention in Lissabon die Aktion „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ gegründet. Rotary hat es – gemeinsam mit vielen Sammlern und Unterstützern – geschafft, innerhalb weniger Jahre 1.105 Tonnen Deckel zu erfassen, zu transportieren und zu verwerten. Mit dem Erlös von 270.000 Euro konnten rund 3.315.000 Impfungen weltweit finanziert werden.

Auch das Kolpingwerk in der Diözese Speyer unterstützt diese segensreiche Aktion und sammelt seit Herbst des vergangenen Jahres die Plastikdeckel. Viele Kolpingsfamilien helfen bei der Aktion mit. Über eine Sammlerstelle in Kaiserslautern werden die Deckel der Aktion zur Verfügung gestellt. „Wir wollen mit unseren Möglichkeiten helfen, dass diese schlimme Krankheit ausgerottet wird“, so Andreas W. Stellmann, Diözesanvorsitzender des Kolpingwerkes. „Aus meiner Tätigkeit im Bundesvorstand ist mir bekannt, dass auch noch viele andere Kolpingsfamilien deutschlandweit diese Aktion unterstützen“. In vielen Gemeinden wurden Sammelstellen eingerichtet. In Heßheim, dem Wohnort des Diözesanvorsitzenden und des Diözesanpräses, Pfarrer Michael Baldauf, können die Deckel z.B. in der Kirche oder bei Andreas W. Stellmann abgegeben werden. Baldauf und Stellmann leiten die Deckel nach Kaiserslautern weiter und haben schon manche Autoladung auf den Weg gebracht.

Leider muss das Projekt zum 30. Juni 2019 eingestellt werden. Die Preise auf dem Markt für Sekundärrohstoffe sind zuletzt deutlich gesunken. Es kann daher nicht sichergestellt werden, dass auch in Zukunft die Erlöse erzielt werden können, die erforderlich sind, um das Motto der Sammlung zu erfüllen. Hintergrund dieser Preisentwicklung sind Marktverschiebungen, die durch das chinesische Importverbot für Kunststoffabfälle ausgelöst wurden. Es ist eine so große Menge auf dem Markt, dass auch die gute Qualität der Deckelsammelaktion auf dem deutschen Markt nur schlechte Preise erzielt. Das Kolpingwerk bedauert diese Entscheidung, kann sie aber nachvollziehen. Der katholische Verband ist in vielfältiger Weise im sozialen Bereich tätig und muss selbst immer wieder entscheiden, ob sich Aufwand und Erlös noch rechnen, um die eine oder andere soziale Maßnahme fortzuführen.

Kolping ruft deshalb auf, nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und in einem Endspurt möglichst viele Deckel zu sammeln. Bis zum 23. Juni 2019 können noch Deckel direkt in unserem Diözesanbüro in Kaiserslautern abgegeben werden. Sammler von außerhalb müssen bis zu diesem Termin ihre Deckel dem Kolpingbüro zustellen. Die Deckel bitte nur in reißfesten Sammeltüten anliefern!

Neben vielen privaten Personen und kirchlichen Gruppen halfen weitere Personen mit, dass die Aktion ein Erfolg wurde. Frau Petra Kühne aus Heßheim konnte mehrere große Säcke mit Deckeln an den Diözesanvorsitzenden Stellmann überreichen, die von Schülerinnen und Schülern der Hertha-Hirsch-Grundschule in Mannheim und von der neurologischen Station im Klinikum gesammelt wurden. Die Sammlung an der Mannheimer Grundschule wurde durch den Jugendlichen Basta Konsak initiiert und durchgeführt. Toll, dass sich junge Menschen für diese Aktion engagieren! Auch durch das Kletterzentrum Frankenthal werden immer wieder Deckel beigesteuert: „Wenn viele Hände gemeinsam anpacken, dann kann etwas Großes entstehen“.

Das Kolpingwerk hofft, dass bis zum Abschluss der Aktion noch viele Deckel eingesammelt und dadurch weitere Polio-Impfungen finanziert werden können. Wer keine Möglichkeit hat, die Deckel zu einer Sammelstelle zu bringen, kann gerne über das Diözesanbüro des Kolpingwerks in Kaiserslautern, Tel.: 0631 / 65797, das Pfarrbüro Heßheim, Tel.: 06233 / 72667 (Diözesanpräses Pfarrer Michael Baldauf), oder über den Diözesanvorsitzenden Andreas W. Stellmann, Tel.: 0173 8301 280, Kontakt aufnehmen, damit auch diese Deckel der Aktion zugeführt werden können.

Text/Foto: Kolping

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