Donnerstag, 26. November 2015

Neuer Vorstand und neue Aufgaben

Der Pax-Christi-Diözesanvorstand (v.l.): Prälat Alfons Henrich, Monika Bossung-Winkler, Paul Nowicki, Michael Strake. 

Bistumsversammlung von Pax Christi Speyer

Neustadt. Die Umbruchssituation in der eigenen Organisation war Hauptthema der diesjährigen Bistumsversammlung des Pax-Christi-Diözesanverbands im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt. Nachdem die Zeiten der großen Demonstrationen für Abrüstung und der Kampf gegen die Atomraketen vorbei sind, haben sich auch die Aufgaben von Pax Christi geändert.  Die Engagierten von damals sind in die Jahre gekommen und junge Menschen für eine längerfristige Mitarbeit in einer Friedensgruppe zu gewinnen, ist schwierig.

Trotzdem sieht Pax-Christi im Bistum Speyer mittelfristig zwei Perspektiven. Zum einen das Angebot von Friedensdiensten für junge Menschen im Rahmen des Programms „weltwärts“. Schon seit mehreren Jahren betreut der Diözesanverband zwei Stellen in Ecuador – eine in einer inklusiven Modellschule in einem Armenviertel in Guayaquil und die andere in einem sozialen Projekt in der Andenregion. Ab August 2016 kommt ein neues Angebot dazu: die Begleitung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen, die in verschiedenen Werkstätten ein Berufspraktikum absolvieren.

Zum anderen wird sieht Pax Christi gute Chancen der Zusammenarbeit mit der neuen Großpfarrei der Stadt Speyer – wird diese doch den Namen „Pax Christi“ tragen. Personell drückt sich diese Verbundenheit durch die Wahl von Diakon Paul Novicki zum neuen Diözesanvorsitzenden aus. „Nach einem langen Gesprächsprozess hat sich die Pfarrei für diesen Namen entschieden. Nun müssen wir ihn auch zum Programm machen und mit Leben füllen. Deshalb habe ich mich entschlossen, im Pax-Christi-Diözesanverband mitzuarbeiten.“

Die Geschäftsführung von Pax-Christi-Speyer übernimmt Michael Strake aus Hütschenhausen, der diese Tätigkeit nach dem Tod von Rudolf Oswald schon kommissarisch ausgeübt hatte. In ihrem Amt bestätigt wurden die Diözesanvorsitzende Monika Bossung-Winkler (Böhl-Iggelheim) und der Geistliche Beirat Prälat Alfons Henrich  (Kuhardt). Monika Bossung-Winkler ist vor allem zuständig für die „weltwärts“-Freiwilligen in Ecuador. Die drei Stellen werden ab August 2016 neu besetzt. Die Bewerbungsfrist dafür ist der 10. Januar. Weitere Informationen zu den Stellen sind erhältlich bei Opens window for sending emailMonika.Bossung-Winkler@bistum-speyer.de

Text/Foto: pilger