Donnerstag, 11. Juli 2019

Hoffnungen und Wünsche für das ungeborene Kind

 

Fachtag zu ökumenischen Segensfeiern für werdende Eltern – Projektstart in der Pfalz geplant

Kaiserslautern/Landau. Ein Kind zu erwarten, ist für werdende Mütter und Väter ein großes emotionales Ereignis im Leben – und gleichzeitig ein Wechselbad der Gefühle: Die zukünftigen Eltern erleben Glück und Staunen, aber auch Sorgen und Ängste. Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer möchten Schwangeren und ihren Familien in dieser Lebensphase eine ökumenische Segensfeier auch in der Pfalz anbieten. Die beiden Kirchen planen, das ökumenische Projekt „Segen berührt neues Leben“ regional zu starten. Erste Kontakte zeichnen sich für Geburtskliniken in Ludwigshafen, Landau und Pirmasens ab.

Am 5. September laden die Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft (Evangelische Kirche der Pfalz) und die Abteilung Seelsorge in Pfarrei und Lebensräumen (Bischöfliches Ordinariat Speyer) zum Fachtag über ökumenische Segensfeiern und das Projekt „Segen berührt neues Leben“ ein. Die Veranstaltung findet von 9.30 bis 15.30 Uhr im Protestantischen Butenschoen-Haus Landau, Luitpoldstraße 8, statt. Sie richtet sich an Klinikseelsorger, Pastoralreferenten, Gemeindepädagogen, Gemeindereferenten, Hebammen, Mitarbeiter und Engagierte in Familienbildungsstellen, Familienzentren, Schwangerenberatungsstellen, Häusern der Familie, Eltern-Kind-Gruppen, Kindergottesdiensten sowie in der Gesundheitsvorsorge.

Ziel ist es, Segensfeiern an verschiedenen Orten in der Pfalz aufzubauen. Denn Kliniken schließen zunehmend ihre Geburtshilfestationen und bieten somit keine Segensfeiern mehr an. Das eröffnet haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in Gemeinden und Kirchen die Chance, ökumenische Segensfeiern anzubieten. Ein Praxisteam aus Essen berichtet am Fachtag über Erfahrungen, die es in einem laufenden Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie des Bistums Essen gewonnen hat.

Als Referentin für den Vortrag „Zwischen biografischem Event und Risikogeburt – Schwangerschaft und Geburt heute“ konnte Dr. Lotte Rose, Professorin an der Frankfurt University of Applied Sciences, Leitung des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen (gFFZ), gewonnen werden. Aus dem Bistum Essen wird der Projektleiter des Zukunftsbild-Projekts "Segen an der Lebenswende Geburt" Alexander Jaktlitsch erwartet.

Bisherige Standorte des Projekts „Segen berührt neues Leben“ sind Landau, Pirmasens, Ludwigshafen und voraussichtlich ab 2021 Speyer.  Da es nicht mehr überall Geburtsstationen an den Kliniken gibt, können Segensfeiern natürlich auch in Kirchen angeboten werden. Mainz hat das gerade mit großem Erfolg begonnen. Auch dazu Ute Dettweiler von der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft und Rita Höfer vom Bischöflichen Ordinariat Unterstützung an.

Die Teilnahme am Fachtag kostet 15 Euro. Interessenten können sich bis zum 28. August anmelden bei: Ute Dettweiler, Referentin für Familienbildung bei der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in Kaiserslautern, Unionstraße 1, 67657 Kaiserslautern. Telefon: 0631 3642-108, Fax: -133, E-Mail: ute.dettweiler@evkirchepfalz.de

Weitere Infos:

Fachtag zu ökumenischen Segensfeiern und Projekt „Segen berührt neues Leben“, www.evangelische-arbeitsstelle.de

Laufendes ökumenisches Projekt zu Segensfeiern im Rheinland, www.segen-beruehrt-neues-leben.de (Evangelische Kirche im Rheinland), http://segenfuerbabys.de/ (Bistum Rheinland)

Faltblatt Fachtag zu ökumenischen Segensfeiern

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