Dienstag, 03. Dezember 2019

Geldspenden für Inhaftierte

Inhaftierte freuen sich über ein kleines Zeichen, dass sie nicht vergessen sind. 

Gefängnisseelsorger im Bistum Speyer bitten um finanzielle Unterstützung

Frankenthal/Speyer. Die Gefängnisseelsorger im Bistum Speyer rufen zu Weihnachtsspenden für die Arbeit mit Gefangenen auf. Mit den Geldspenden soll den bedürftigsten Gefangenen, die keine Unterstützung durch ihre Familien erhalten können, zu Weihnachten eine kleine Freude bereitet werden. „Die Weihnachtstage gehören zur härtesten Herausforderungen für Inhaftierte“, berichtet Pastoralreferent Manfred Heitz, Seelsorger an der JVA Frankenthal. „In dieser Zeit verbringen Inhaftierte besonders viel Zeit in ihren Hafträumen und es gibt kaum Ablenkung. Da wird die Trennung von den Familien, Freunden und dem Leben draußen besonders schmerzhaft bewusst.“

Deshalb möchten die Seelsorger ein spürbares Zeichen setzen, dass sie nicht vergessen sind. Zudem wird mit den Spenden die Arbeit der Gefängnisseelsorge im ganzen Jahr unterstützt. So werden Veranstaltungen für Gefangene und Bedienstete damit genauso finanziert wie caritative Hilfe bei der Entlassung oder für Familien von Inhaftierten.

Spenden sind möglich bei der Liga Bank eG
für die JVA Frankenthal:   DE17 7509 0300 0000 0516 16
für die JVA Ludwigshafen:   DE32 7509 0300 0000 0559 05
für die JSA Schifferstadt:    DE76 7509 0300 0000 0666 56
für die JVA Zweibrücken:   DE28 7509 0300 0000 0525 82
Bitte als Verwendungszweck „Weihnachtsspende“ angeben.

Für eine Spende dankbar sind die Gefängnisseelsorger Clemens Fiebig (JVA Ludwigshafen), Johannes Finck (JSA Schifferstadt), Manfred Heitz (JVA Frankenthal) und Olaf Riebes (JVA Zweibrücken).

Text: Gefängnisseelsorge/Foto: Tobias Schulte - pfarrbriefservice.de