Montag, 03. Februar 2020

Was kommt nach dem Menschen?

 

Veranstaltung am 10. Februar im Heinrich Pesch Haus

Ludwigshafen. In der Veranstaltungsreihe „Religion und Moderne“ stellt  Professor Dr. Heinrich Watzka SJ am Montag, 10. Februar 2020, im Heinrich Pesch Haus aktuelle Ansätze eines Transhumanismus vor und unterzieht sie einer kritischen Reflexion.

In Aldous Huxleys Roman „Schöne neue Welt“ von 1932 ist es eine Schauergeschichte: Menschen der Zukunft haben technologisch ihre natürlichen Funktionen erweitern können. Über Pharmazie, Gentechnologie, Mensch-Computer-Schnittstellen und Künstliche Intelligenz könnte aus der Species homo sapiens so etwas wie eine neue Art werden: Transhumane oder Posthumanes. Manches aus Huxleys Roman ist bis heute utopisch, anderes bereits machbar. Manche Fortschrittsskepsis hat sich durch die Tatsachen verflüchtigt. Andererseits gibt es grundsätzliche Zweifel, ob man Dinge wie eine signifikante Verlängerung der Lebensspanne ohne Krankheit, die Umkehr von Alterungsprozessen oder die Ausbildung herausragender kognitiver und emotionaler Fähigkeiten mit Hilfe von Technologie anstreben sollte.

Prof. Dr. Heinrich Watzka SJ studierte Theologie, Philosophie und Germanistik. Er lehrt Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main und forscht insbesondere zur Sprachphilosophie, zum Naturalismus und zur Philosophie des Geistes.

Die Veranstaltungsreihe findet statt in Kooperation mit der Pater Rupert Mayer-Gilde. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter Telefon 0621 5999-162 oder per Mail an anmeldung@hph.kirche.org gebeten.

Mehr Informationen im Internet unter www.heinrich-pesch-haus.de

Text: HPH/Foto: pixabay/Tumisu