Montag, 06. Juli 2020

Qualifiziert für die Begleitung von kranken Menschen

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung für „Ehrenamtliche in der Krankenhausseelsorge“ mit ihren Kursleitern. 

Abschluss und Beauftragung des 2. Kurses „Ehrenamtliche in der Krankenhausseelsorge“

Ludwigshafen. Mit einem feierlichen Beauftragungsgottesdienst unter Leitung von Domkapitular Franz Vogelgesang endete am vergangenen Samstag, den 4. Juli, im Heinrich Pesch Haus die einjährige Ausbildung für „Ehrenamtliche in der Krankenhausseelsorge“, die von der Abteilung Besondere Seelsorgebereiche angeboten worden war. Das Kursangebot erweitert damit das Feld der bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Krankenhaus und qualifiziert für die seelsorgliche Begleitung von kranken Menschen und deren Umfeld.

Die Kursleitung lag in den Händen von Pastoralreferentin Cäcilia Jünger-Fiebig, Krankenhausseelsorgerin in Frankenthal und EFL-Beraterin, Gemeindereferent Johannes Hammer, Krankenhausseelsorger in Bad Bergzabern und Supervisor, und Pastoralreferentin Marita Seegers, Krankenhausseelsorgerin am Klinikum Ludwigshafen.

Aufgrund der Corona-Situation der vergangenen Monate konnte der Kurs nicht wie geplant stattfinden. Noch ist in der gegenwärtigen Situation ein ehrenamtlicher Dienst im Krankenhaus nicht möglich. Zudem wird im November ein ausgefallenes Modul für die Teilnehmenden nachgeholt werden.

In verschiedenen Kurseinheiten  beschäftigen sich die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit wichtigen Inhalten zur Seelsorge am spezifischen Ort Krankenhaus. Dazu gehörten Themen wie Gesprächsführung,  Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer, liturgische Kompetenzen im Umgang mit kranken Menschen sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen seelsorglichen Rolle. Gleichzeitig erforderte der Kurs die Bereitschaft, sich auf persönliche Lernprozesse und eigene Glaubensfragen einzulassen. Im Gottesdienst stand das Thema „Berufung“ im Mittelpunkt. Ein Bibelteilen der Berufungserzählung des Jeremia eröffnete am Ende des Kurses noch einmal den Raum, dem eigenen Weg in dem Dienst für die Menschen im Krankenhaus nachzuspüren. Dies wurde auch in einem Dank der Teilnehmenden, der durch mitgebrachte Symbole zum Ausdruck gebracht wurde, deutlich.

Nach Abschluss der Ausbildung ist ein Einsatz von etwa zwei Stunden pro Woche im jeweiligen Krankenhaus vorgesehen. Vor Ort stehen den Ehrenamtlichen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner die jeweiligen Hauptamtlichen in der Krankenhausseelsorge zur Verfügung.

Text/Foto: Susanne Laun