Montag, 14. März 2016

Bistum Passau informiert sich über "Gemeindepastotral 2015"

Im Sitzungssaal des Bischöflichen Ordinariats wurde das Speyerer Seelsorgekonzept einer genaueren Betrachtung unterzogen. 

Zehnköpfige Delegation zu Besuch in Speyer - Austausch über Erfahrungen auf dem Weg zu einem neuen Seelsorgekonzept

Speyer. In vielen deutschen Bistümer wird zurzeit über Ansätze und Wege einer inhaltlichen und strukturellen Neuausrichtung nachgedacht. Besonderes Interesse finden die Erfahrungen und Konzepte der Bistümer, die schon vor mehreren Jahren mit grundlegenden Reformanstrengungen begonnen haben. Auch der Gesprächsprozess und das neue Seelsorgekonzept „Gemeindepastoral 2015“ des Bistums Speyer sorgen über die Grenzen der Pfalz hinaus für Aufmerksamkeit. So hat sich jetzt eine zehnköpfige Delegation des Bistums Passau unter Leitung von Generalvikar Dr. Klaus Metzl auf den Weg quer durch Deutschland gemacht, um die Entwicklung des neuen Seelsorgekonzepts für das Bistum Speyer, das auch mit einer neuen Pfarreistruktur einhergeht, genauer kennenzulernen. Neben dem Seelsorgeamtsleiter, dem Personalreferent, dem Finanzdirektor und zwei Mitarbeitern des Bischöflichen Ordinariats gehörten zwei Dekane, ein Pfarrer sowie der Vorsitzende des Diözesanrats zur Passauer Delegation.

Die Bistümer Speyer und Passau unterscheiden sich bezüglich der Zahl der Katholiken und der Fläche nur geringfügig, so dass gute Vergleichsmöglichkeiten bestehen. Nach einem Gottesdienst in der Afrakapelle des Domes stellten der Speyerer Generalvikar Dr. Franz Jung und mehrere Mitglieder der Steuerungsgruppe des Prozesses „Gemeindepastoral 2015“ die entscheidenden Weichenstellungen und Etappen auf dem Weg zu dem neuen Seelsorgekonzept vor. Sie erläuterten unter anderem die Bedeutung der vier Projektpfarreien und des pastoralen Konzepts für die neuen Pfarreien, zugleich auch die neuen Profile für die einzelnen Berufsgruppen und die geplanten Maßnahmen zur Teambildung. Eine Führung durch Speyerer Dom bildete den Abschluss des Aufenthalts, von dem zahlreiche Anregungen für beide Seiten ausgingen.

 

Text und Foto: is