Donnerstag, 14. April 2016

Spende ermöglicht Musiktherapie für Frühgeborene

Rita Schwahn (rechts, Pflegemanagement), Hanne Scheiber (2.v.R. Däumlingsverein), Norbert Grimmer (Hockey gegen Krebs), Rita Metzger (links, Marienkäfer) und Mütter der Frühchengruppe mit ihren Kindern (Vorne). 

Initiative „Hockey gegen Krebs“ unterstützt "Marienkäfer" des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus

Ludwigshafen. Am 6. April haben die Marienkäfer des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus, die Sozialmedizinische Nachsorge für kranke und frühgeborene Kinder, erneut eine Spende von 4.000 € durch Norbert Grimmer von der Initiative „Hockey gegen Krebs“ erhalten. Bei dem Treffen der Eltern der Frühchengruppe konnten die Verantwortlichen mit großer Freude den Scheck entgegen nehmen, und bedankten sich herzlich im Namen der Allerkleinsten. Dieses Jahr wird die Spende für die Musiktherapie eingesetzt.

Ina Hakola, Diplom Musiklehrerin aus Mannheim, unterstützt ab April musiktherapeutisch die Frühgeborenen auf Station Däumling und ihre Eltern. Der musiktherapeutische Einsatz in der Versorgung von Frühgeborenen dient der Entwicklungsförderung des zu früh geborenen Kindes und gilt als eine wichtige Präventionsmaßnahme. „Die Eltern werden beim Singen, Summen und Lautieren einfacher Wiegen- und Kinderlieder angeleitet und können damit zu ihrem Kind in der medizinischen Umgebung einer Intensivstation, feinfühlig und positiv Kontakt aufnehmen und sich bewusster als Eltern wahrnehmen. Musik fördert die Entspannung und vermittelt dem Kind Halt, Geborgenheit und Schutz“, berichtet Rita Metzger, Casemanagerin und Fachkinderkrankenschwester auf Station Däumling im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus.

„Wir danken dem Däumlingsverein für die finanzielle Ermöglichung der Musiktherapie auf der Frühgeborenenstation, zunächst für ein halbes Jahr. Durch die großzügige Spende des Vereins Hockey gegen Krebs entsteht die Möglichkeit, den befristeten Einsatz der Musiktherapie zu verlängern“, ergänzt Rita Schwahn, Leitung des Pflegemanagement.

Text/Foto: Katja Hein