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In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

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Montag, 11. Juli 2016

40 Kundschafter verreisen im Auftrag des Bistums

Auf der Suche nach neuen pastoralen Impulsen weltweit

 

Speyer. 40 haupt- und ehrenamtlich Aktive werden in diesem und nächsten Jahr als Kundschafter im Auftrag des Bistums verreisen. Ihre Ziele sind Nicaragua, die Philippinen, Südafrika und England. Jetzt haben sie sich erstmals getroffen und wurden von der Arbeitsgemeinschaft „Lokale Kirchenentwicklung“ über den Ablauf der Reisen, ihre Intentionen und die damit verbundenen Aufgaben informiert.

Domkapitular Franz Vogelgesang berichtete zunächst von seinen persönlichen Erlebnissen auf den Philippinen und in England und wie er dort gespürt habe: „Da ist was anders, eine große Freude und Fröhlichkeit.“ Das habe ihn neugierig gemacht auf das, was dahintersteckt. Als wichtige Elemente habe er unter anderem den Dialog und die partizipative Kirche ausgemacht. Aufgabe der „Kundschafter“ bei ihren Reisen sei es daher, mehr über das kirchliche Leben in den vier Ländern zu erfahren, es zu reflektieren und anschließend einzubringen für die weitere Entwicklung des Bistums. Denn die Kundschafterreisen, das machte Vogelgesang deutlich, sind „ganz eng verbunden mit der Gemeindepastoral 2015.“

Die 40 Reisenden bestehen aus 20 Tandems, diese jeweils aus einem Haupt- und einem Ehrenamtlichen aus einer Pfarrei oder einer kirchlichen Einrichtung. Sie kommen aus allen Teilen des Bistums und haben ähnliche Motivationen dafür, dass sie sich als Kundschafter beworben haben: Sie wollen lebendige Kirche erleben, Ideen und neue pastorale Impulse finden und sind natürlich auch neugierig auf die anderen Länder. Dass ihre Reise ganz sicher keine „Urlaubsreise“ wird, das machte Dr. Peter Hundertmark, der die Reisegruppe nach England begleiten wird, in seinen Ausführungen deutlich. Er stimmte die Kundschafter darauf ein, dass sie vielfältige Eindrücke sammeln werden, die nicht einfach auf die Situation im Bistum übertragbar sein werden. In der Gruppe der England-Reisenden bereitete er unter anderem darauf vor, „dass Sie genauso viel von Scheitern und Problemen hören werden wie von Erfolgen.“

Bei allen Gruppen werde  es einen strukturierten Tagesablauf geben: beginnend mit einem Morgenimpuls, der den Fokus auf ein Thema richten wird, das in diesem Tag wichtig ist. Am Abend wird der Prozess der Reflexion und des Transfers in Kleingruppen stattfinden, aber jeder einzelne Teilnehmer wird auch ein Lerntagebuch führen. „Rechnen Sie damit, dass Sie für diese Arbeit jeden Tag gut eineinhalb Stunden aufwenden müssen“, bereitete Hundertmark die Teilnehmer vor.

Damit die Ergebnisse der Reisen am Ende nicht nur aus Memos und Reisetagebüchern bestehen, wird es weitere Treffen geben: Ende Mai 2017 mit allen Kundschaftern, wenn alle Ergebnisse gebündelt vorgestellt und diskutiert werden – unter dem Aspekt, welche Inhalte in Pfarreien oder in der Diözese umgesetzt werden können. Beim Pastoraltag im November 2017 werden die Kundschafter ebenfalls von ihren Erfahrungen berichten und sie mit den pastoralen Mitarbeitern des Bistums diskutieren.

Ein Teil des ersten Treffens der Kundschafter bestand natürlich auch aus organisatorischen Fragen: Wie sieht es mit Versicherungen aus, welche Impfungen sind notwendig, wie organisiert das Bistum die Reisen? Die einzelnen Reisegruppen werden sich noch einmal treffen für weitere Vorbereitungen und Hintergrundinformationen. Die erste Gruppe bricht bereits in diesem Jahr auf: Ende November nach Nicaragua.

Weitere Informationen zu den Kundschafterreisen

Text / Foto: Brigitte Deiters

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