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In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

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Montag, 30. Januar 2017

Blick auf einen fremden und doch verwandten Nachbarn

Vortrag über Zukunftsperspektiven der deutschen Minderheit in Rumänien

Kirchenburg Tartlau, Rumänien. 

Speyer. Zu einem Vortrag mit Roger Parvu, dem Programmleiter der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (Rumänien), laden die pfälzische Landeskirche und die Evangelische Akademie der Pfalz am Donnerstag, 2. Februar, um 18.30 Uhr in die Heilig-Geist-Kirche in Speyer ein. Das Thema des Abends lautet „Vom Jammer-Sachsen zum Staatspräsidenten. Zukunftsperspektiven der deutschen Minderheit in Rumänien“. Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zum Gespräch mit dem Referenten.

Die Kontakte mit Roger Parvu gingen auf ein Treffen des Ökumenischen Pfarrkollegs in Siebenbürgen im Herbst 2016 zurück, wie Thomas Stubenrauch, Ökumenereferent des Bistums Speyer, erklärt. An der Reise in das osteuropäische Land hatten mehrere Vertreterinnen und Vertreter des Bistums teilgenommen.

Roger Parvu werde u.a. auf die Fragestellungen eingehen, wie das postkommunistische Rumänien mit seiner ethnischen und religiösen Vielfalt mit der ökonomischen Weltmacht Deutschland zusammenpasst, teilt der Ökumenedezernent der Landeskirche, Oberkirchenrat Manfred Sutter, mit. „Beide Länder sind Mitglied der Europäischen Union. Die Zuwanderung von Rumänien nach Deutschland spielt eine wichtige Rolle – unter anderem im Gesundheitssektor.“ Dabei sei die kleine, aber einflussreiche deutschsprachige Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen, die seit 2011 den rumänischen Staatspräsidenten stellen, ein tiefes Verbindungsglied. „Grund genug, einen genaueren Blick auf den fremden und doch verwandten Nachbarn Rumänien zu werfen.“ Die Moderation des Abends übernimmt Akademiedirektor Christoph Picker.

Die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) wurde 1991 in Hermannstadt als Tagungs- und Begegnungsstätte gegründet. Sie versteht sich als ökumenischer, interethnischer sowie interkultureller Brückenbauer. Die Einrichtung ist Veranstalter und Gastgeber für kirchliche, schulische sowie wirtschaftliche Interessenten aus dem In- und Ausland und hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Arbeit die demokratischen Zivilgesellschaftsprozesse in Rumänien, den sozialen Frieden wie auch das tolerante Miteinander unter den Menschen, Volksgruppen und Kirchen im Land zu fördern.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Text: lk-is/Foto: Thomas Borchers

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