Freitag, 29. September 2017

Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen wählt neuen Vorstand

Neu gewählter Vorstand, von links: Thomas Ochsenreither (Bischöfliches Ordinariat Speyer), Karin Brech (Pfarrei Pax Christi Speyer), Karl Heitel (Krankenhaus Hetzelstift Neustadt), Sabine Eichhorn-Krämer (Caritas-Förderzentrum Paul Josef Nardini Zweibrücken) und Kristian Fink (Nardini-Klinikum Landstuhl). 

Verabschiedung von langjährigem Vorsitzenden Wolfgang Schmidt – Generalvikar Jung: „Verlässlicher, kompetenter und hartnäckiger Verhandlungspartner“

Ludwigshafen. Turnusgemäß wählte die Mitgliederversammlung der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Bistum Speyer (DiAG-MAV) am 28.September 2017 einen neuen Vorstand. Als Vorsitzende wurde Sabine Eichhorn-Krämer, Mitarbeiterin im Caritas-Förderzentrum Paul Josef Nardini Zweibrücken, bestätigt. Zur Stellvertreterin wurde Karin Brech, Pfarrei Pax Christi Speyer, gewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch die Beisitzer Karl Heitel (Krankenhaus Hetzelstift Neustadt), Thomas Ochsenreither (Bischöfliches Ordinariat Speyer) und Kristian Fink (Nardini-Klinikum Landstuhl).

Die DiAG-MAV Speyer ist der Zusammenschluss der 119 Mitarbeitervertretungen aus den Einrichtungen im Bistum Speyer. Der neu gewählte Vorstand berät die Mitarbeitervertretungen in allen Angelegenheiten vor allem des kirchlichen Arbeitsrechts. Er vertritt die Interessen der Mitarbeitervertretungen und damit von rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im kirchlichen Dienst im Bistum Speyer tätig sind.

Beim Treffen in Ludwigshafen wurde Wolfgang Schmidt, seit 1994 Vorsitzender der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen, verabschiedet. „Eine Ära geht zu Ende“, stellte Generalvikar Dr. Franz Jung fest. Seit 1992 arbeitete Schmidt als Bildungsreferent im Heinrich Pesch Haus (HPH) und baute dort den Bereich Schulungen für Mitarbeitervertretungen auf. 1994 kandidierte er erstmals für den DiAG-MAV-Vorstand und wurde als neuer Vorstandsvorsitzender gewählt, baute die DiAG-Arbeit auf und installierte ab 1995 regelmäßige Kontakte zur Bistumsleitung. Ausdrücklich lobte Jung die Bildungsarbeit des Heinrich Pesch Hauses, die innerhalb und außerhalb des Bistums hohes Ansehen genießt. Die Schulungen werden – seit Schmidt im Sommer in Ruhestand ging – von Pater Gangolf Schüßler SJ weitergeführt.

Generalvikar Jung ging auf die Dienstgemeinschaft  von Dienstgebern und Dienstnehmern auf. In regelmäßigen zweimal im Jahr stattfindenden Treffen mit DiAG und der Leitung des Bistums und des Caritasverbands für die Diözese Speyer habe sich Schmidt immer als verlässlicher, kompetenter und hartnäckiger Verhandlungspartner gezeigt – und gemeinsam habe man „viele dicke Bretter bohren“ können.

Beispielhaft nannte der Generalvikar die Veränderungen auf Maria Rosenberg und die Schließung des Bistumshauses – in beiden Fällen habe man es auch Wolfgang Schmidt zu verdanken, dass für die Mitarbeiter gute Lösungen gefunden wurden. Ausdrücklich dankte er dafür, dass die MAV-Wahlen in den 70 neuen Pfarreien um ein Jahr ins Jahr 2017 verschoben wurden. „Diese Entscheidung war sicher eine Sternstunde“; dass in diesem Jahr in 45 der 70 Pfarreien eine Wahl stattfinden konnte, zeige, wie gut die Entscheidung war.

„Vorausschauend“, wie Wolfgang Schmidt ebenfalls war, habe er den Führungswechsel gut und langfristig eingeleitet. Und so konnte heute auch die neue DiAG-Vorsitzende Sabine Eichhorn-Krämer die DiAG-Sitzung leiten. „Seht ich mache alles neu“ – diesen Wahlspruch des Bistumsjubiläums nutzte Generalvikar Jung auch für die Geschenkübergabe an Wolfgang Schmidt: Er trete nun eine neue Welt ein, müsse sich neu sortieren – und dabei könne Wein aus dem Domnapf mit den dazu gehörenden Gläsern sicher helfen.

Zahlreiche Redner nutzten zudem die Gelegenheit, Wolfgang Schmidt für dessen Engagement zu danken; im Vorfeld feierten sie auch gemeinsam einen Gottesdienst in der Kapelle des Heinrich Pesch Hauses.

 

Text und Bilder: Brigitte Deiters (Heinrich Pesch Haus) und DiAG MAV