Mittwoch, 29. November 2017

Trauer um Schwester Radegund Bauer

 

Mitwirkung an der Seligsprechung Paul Josef Nardinis - Bischof Dr. Wiesemann und Domkapitular Dr. Weis nehmen an Beerdigung in Mallersdorf teil

Mallersdorf. Am Fest Christkönig am Sonntag, den 26. November, ist Schwester Radegund Bauer von der Ordengemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf verstorben. Die Nachricht wurde im Bistum Speyer mit großer Trauer aufgenommen, denn Schwester Radegund hatte eine enge Verbindung zum Bistum Speyer. Am Verfahren zur Seligsprechung von Paul Josef Nardini, des Gründers des Ordens der Mallersdorfer Schwestern, hatte sie wesentlich mitgewirkt.

„Als Bistum Speyer sind wir Schwester Radegund zu großem Dank verpflichtet“, schreibt Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in einem Brief an Schwester Jakobe, die Generaloberin der Mallersdorfer Schwestern. „Durch ihr fundiertes und ausgezeichnetes Studium des Lebens des Seligen Paul Josef Nardini hat Schwester Radegund einen wesentlichen und immens wertvollen Beitrag im Rahmen seiner Seligsprechung geleistet. Kaum jemand kannte den Seligen Pfarrer Paul Josef Nardini so gut wie sie“, so der Bischof. „Nicht nur ihre Worte, sondern auch ihre Taten zeugten von der lebensspendenden Kraft des Glaubens.“ Bischof Wiesemann bringt in seinem Kondolenzschreiben seine „Dankbarkeit für ihr segensreiches Leben und Wirken“ zum Ausdruck.

Schwester Radegund verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 85 Jahren. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 29. November, um 13.30 Uhr auf dem Klosterfriedhof in Mallersdorf statt. Anschließend ist ein Gottesdienst in der Mutterhauskirche. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Domkapitular Dr. Norbert Weis werden als Vertreter des Bistums Speyer an der Beerdigung in Mallersdorf teilnehmen.

Nachruf der Mallersdorfer Schwestern

 

Text: is / Foto: Mallersdorfer Schwestern