Montag, 22. Januar 2018

Seminare für Herausforderungen im Umgang mit Sterben und Tod

 

Veranstaltungen im Februar und März im Heinrich Pesch Haus

Ludwigshafen. Im Februar und März lädt das zefog (Zentrum für Ethik, Führung und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen) im Heinrich Pesch Haus Interessierte zu drei Seminaren ein. 

An der Seite der Toten – Begegnung mit dem Leichnam
Das Seminar „An der Seite der Toten“ am Donnerstag, 8. Februar 2018, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr ermöglicht eine intensive Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer. Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten – unter anderem führt er in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Referent ist Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe und ehemaliger Bestatter aus Linz.

Quellen der Selbstfürsorge in der Begleitung von Hospiz- und Palliativpatienten
Durch das Üben von Achtsamkeit und Mitgefühl, wie es beispielsweise im tibetischen Buddhismus praktiziert wird, kann man lernen, gut für sich selbst zu sorgen. Das zefog ermöglicht das am Samstag, 3. März 2018, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr.

Für Menschen, die Hospiz- und Palliativpatienten begleiten, ist eines der wichtigsten Anliegen, auf die Bedürfnisse der ihnen Anvertrauten einzugehen. Wer in diesem Bereich tätig ist und sich dieser Aufgabe widmet – gleich ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – wird nicht selten mit Extremsituationen konfrontiert und muss gut auf sich selbst achten.  

Referentin ist Sonja Hofmann, Diplompsychologin, systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin, Dozentin für Palliative Care, Weiterbildungen u. a. in Palliative Care und MBSR, Erlangen.

„Palliative Care und Sterbebegleitung bei Menschen mit geistiger Behinderung“
Menschen mit geistiger Behinderung werden zunehmend älter und entwickeln demzufolge altersbedingte Krankheitsbilder. Das Seminar „Palliative Care und Sterbebegleitung bei Menschen mit geistiger Behinderung“ am Donnerstag, 8. März, zeigt auf, welche Herausforderungen sich durch die Alterung der Menschen mit geistiger Behinderung ergeben und wie eine praxisnahe Palliative Care aussehen kann. Es findet in der Zeit von 10 bis 17 Uhr statt.

Die Teilnehmenden lernen einen Palliativbedarf bei Menschen mit geistiger Behinderung zu erkennen und durch konkrete Palliativmaßnahmen zu beantworten. Reale Fallbeispiele aus der Praxis verdeutlichen die kreative Anwendung von Palliative Care. Zudem werden die Teilnehmenden ermutigt, erste palliative Schritte in ihren Einrichtungen anzustoßen und zu verstetigen.

Referent ist Stephan Kostrzewa, Dipl. Sozialwissenschaftler, Chefredakteur „Palliativpflege heute“ und Lehrbeauftragter an der Universität Essen.

Anmeldung und weitere Informationen zu allen Veranstaltungen unter Telefon 0621-5999-360 oder anmeldung@zefog.de 

Text: Brigitte Deiters/ Foto: pixabay