Freitag, 25. Mai 2018

Glückwünsche für neue Oberkirchenrätin

Der nur knapp bei der Wahl unterlegene Germersheimer Dekan Claus Müller gratuliert Dorothee Wüst. 

Domkapitular und stellvertretender Generalvikar Josef Szuba gratuliert Dekanin Dorothee Wüst zu ihrer Wahl - Grußwort des Ökumenebeauftragten des Bistums Speyer Thomas Stubenrauch bei der Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz in Kaiserslautern

Kaiserslautern. Im Namen von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und des Bistums Speyer hat der stellvertretende Generalvikar, Domkapitular Josef Szuba, der neuen Oberkirchenrätin der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dekanin Dorothee Wüst, zur Wahl gratuliert.

"Als Dezernentin werden Sie ab Frühjahr 2019 für die Bereiche Schulangelegenheiten, Religionsunterricht, Theologiestudierende, Frauen- und Männerarbeit und Erwachsenenbildung sowie Friedens- und Umweltarbeit verantwortlich sein. In all diesen Feldern bestehen vielfältige gewachsene Strukturen ökumenischer Zusammenarbeit, die das enge und gute Miteinander von Landeskirche und Bistum prägen. Gleichzeitig stehen wir bei all diesen Themen vor großen innerkirchlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, denen wir umso wirksamer und glaubwürdiger begegnen können, je mehr wir mit einer Stimme sprechen und unseren Glauben Hand in Hand bezeugen. Meine Glück- und Segenswünsche verbinde ich deshalb mit der Hoffnung, dass wir die gute Zusammenarbeit zwischen Landeskirchenrat und Bischöflichem Ordinariat vertrauensvoll fortführen und weiter vertiefen", heißt es in dem Schreiben.

Grußwort von Ökumenebeauftragtem Thomas Stubenrauch

Thomas Stubenrauch, Referent für Ökumene und Theologische Grundsatzfragen im Bistum, überbrachte in einem Grußwort vor der Synode die Glückwünsche des Bischofs und des Bistums Speyer zum 200. Jahrestag der Gründung der Vereinigten Protestantischen-Evangelisch-Christlichen Kirche der Pfalz.

Er verwies auf das Motto des Unionsjubiläums "Mutig voran!". Damit verbinde er auch die Hoffnung, dass die von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz geplante pastorale Handreichung über konfessionsverbindende Ehen und eine gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie bald erscheine. "Auch wenn sie der gelebten Praxis in den meisten Gemeinden hinterherhinkt, so kann sie doch ein starkes Zeichen für alle konfessionsverbindenden Paare sein: Ein Zeichen der Anerkennung ihres geistlichen Hungers nach dem Herrenleib. Ein Zeichen der Wertschätzung ihrer in Taufe und Ehe bereits bestehenden sakramentalen Kircheneinheit", so Stubenrauch. Bischof Wiesemann sei als Vorsitzender der Glaubenskommission und als Mitglied der Ökumenekommission maßgeblich an der Entstehung dieses Textes beteiligt gewesen und stehe uneingeschränkt dahinter.

Das Grußwort von Dr. Thomas Stubenrauch im Wortlaut

Text: is/Foto: Landeskirche