Freitag, 16. Oktober 2015

„Wer ist für mich da, wenn ich sterbe?“

Junge Hände halten alte Hände

 

Vortragsabend mit Podiumsdiskussion im Heinrich Pesch Haus

Ludwigshafen. In der ersten Novemberwoche wird der Bundestag über die vier Gesetzesentwürfe zur Beihilfe zum Suizid diskutieren und entscheiden. Zugleich wird derzeit über das Hospiz- und Palliativgesetz diskutiert. Der Gesetzentwurf sieht vor, die Hospizarbeit finanziell besser zu fördern – die ambulante Palliativversorgung sowie die Versorgung in Pflegeheimen und Krankenhäusern soll gestärkt werden, Ärzte sollen eine zusätzliche Vergütung erhalten und Versicherte und Angehörige einen Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung bekommen.

Vor diesem Hintergrund lädt das Heinrich Pesch Haus am Donnerstag, 29. Oktober, von 17.30 bis 20.15 Uhr zu einem Vortragsabend mit Podiumsdiskussion zum Thema „Wer ist für mich da, wenn ich sterbe?“ ein. Welche Möglichkeiten gibt es in der Begleitung sterbender Menschen und wie müssten geeignete Rahmenbedingungen für ein „gutes Sterben“ besonders in Pflegeeinrichtungen und in den Krankenhäusern aussehen? Besteht eine ausreichende Verknüpfung mit palliativmedizinischen und hospizlichen Angeboten?

Diese Fragen werden in Form von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion besprochen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Heinrich Pesch Hauses mit dem Caritasverband für die Diözese Speyer. Unter anderem gibt es einen Impuls des Moraltheologen Prof. Dr. Heribert Niederschlag über: „Können wir das Sterben lernen?“, und der Palliativmediziner Prof. Dr. Martin Weber informiert über die vielfältigen Möglichkeiten in der Begleitung sterbender Menschen. Beim Podiumsgespräch diskutieren Menschen, die in vielfacher Weise mit der Begleitung sterbender Menschen betraut sind.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Text: Deiters/Foto: pfarrbriefservice.de/Bistum Essen