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In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

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Freitag, 23. Oktober 2015

kfd-Diözesanversammlung tagte in Homburg

Über 6000 Euro Spende an die Caritas-Flüchtlingshilfe übergeben

Verabschiedung von Theresia Knapek und Elke Klein (mit Blumen) als Vertreterinnen des Ausschusses für Haushalts- und Verbraucherfragen 

Homburg. Fast aus allen Dekanaten bzw. Teildekanaten waren am Samstag kfd-Frauen und Präsides zur Diözesanversammlung nach Homburg in das Kardinal-Wendel-Haus gekommen.

Die Reflexion des großen kfd-Frauentages „Frauen.Macht.Zukunft.“ am 5. September auf der Landesgartenschau mit über 1500 Teilnehmerinnen war der erste Punkt auf der Tagesordnung. Es gab viele positive, ja begeisterte Rückmeldungen aus der Versammlung. Eine Teilnehmerin meinte, dass es ein lebendiger Tag war, der die Gemeinschaft gefördert hat. Das Programm war so vielfältig vom Auftakt über die  meditativen und künstlerischen Momente, die Modenschau, die Talkrunde und die Stärkung der Frauen in der Predigt durch Diözesanpräses Norbert Kaiser, wie es eine Teilnehmerin formulierte. Wertgeschätzt wurde die Anwesenheit der Bundesvorsitzenden Maria-Theresia Opladen, die auch in der Gläsernen Redaktion der Rheinpfalz zu Gast war. Bedauert haben die kfd-Frauen, dass der Bischof nicht anwesend war.

Im engen Zusammenhang mit dem Frauentag stand dann auch der nächste Tagesordnungspunkt. Diözesanvorsitzende Gabriele Heinz begrüßte Herrn Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer in seiner Eigenschaft als Vorstand des Caritasverbandes der Diözese Speyer. Die kfd überreichte für den Caritas-Flüchtlingsfonds einen Scheck über 6.036,84 €. Die Spende ist die Kollekte des Frauentages. Herr Domkapitular Hundemer freute sich über die bisher höchste Einzelspende und bedankte sich bei der kfd. Zuvor hatte er die Versammlung über die Flüchtlingshilfe der Caritas informiert.

Einen Ausblick über die Mitgliederwerbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft gab Christa Kuhn, stellvertretende Diözesanleiterin. Neue Mitglieder konnten bereits beim Frauentag auf der Landesgartenschau begrüßt werden. Zur Umsetzung dieser Kampagne werden zukünftig verschiedene Veranstaltungen angeboten. Neben weiteren Angeboten Im kommenden Jahr wird der kfd-Bundesverband ein kfd-Mobil einsetzen. Außerdem wird es wieder eine Aktionswoche geben.

Berichtet wurde auch über das erstmals durchgeführte Projekt „Ausbildung Geistliche Leitung in der kfd“  an dem 12 Frauen erfolgreich teilgenommen hatten. Eine Fortsetzung bzw. Neuauflage des Kurses ist für das Jahr 2017 geplant.

Im kommenden Jahr werden die Verantwortlichen in den Dekanaten bzw. Teildekanaten gewählt. Hierüber informierte Gabriele Heinz.

Die geschäftsführende Referentin Annette Bauer-Simons informierte die Diözesanversammlung über die Aktivitäten des kfd-Bundesverbandes. Zur Zeit finden auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz und auch im Vatikan interessante Prozesse statt,, die auch in der kfd reflektiert werden. Die kfd hat ausdrücklich das Bischofswort „Gemeinsam Kirche sein“ begrüßt, aber auch die Enzyklika Laudato si , die Ergebnisse der Familiensynode und die Ausrufung des Jahres der Barmherzigkeit sind interessante Bewegungen innerhalb der Kirche, hierzu wird die kfd auf Bundesebene einen Studientag anbieten. Die kfd setzt sich ein für eine Willkommenskultur für Flüchtlinge und wird das Positionspapier hierzu neu auflegen. Ein aktuelles Thema ist die „Sterbebegleitung“. Am 05. und 06. November wird im Bundestag einerseits das Gesetz zur Stärkung der Palliativ- und Hospizversorgung und andererseits das Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid auf der Tagesordnung stehen. Es ist wichtig, nochmal verstärkt auf alle Bundestagsabgeordnete zuzugehen und die kfd Position zu stärken, dass die geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid verboten wird. Auf der Homepage des Bundesverbandes www.kfd.de finden Sie unter dem Titel „Leben bis zuletzt“ Musterbriefe, die an die Bundestagsabgeordneten gesandt werden können.

Auch der Diözesanverband wird im kommenden Jahr wieder ein umfangreiches und interessantes Programm auflegen. Gottesdienste mit Themenabend, Ökumene mit dem Weltgebetstag der Frauen und dem ökumenischen Frauentag, die Weiterbildung „Fit für SeniorInnen“, Exerzitien, Ideenwerkstätten zur Mitgliederwerbekampagne, „Kassensturz“ – eine Fortbildung für Kassenwartinnen, Tanztage und Vieles mehr.

Anregend diskutiert hat die Diözesanversammlung über die Finanzierung der Verbände. Leider wurde die Arbeit der Interessengemeinschaft Verbände auf Null zurückgesetzt, da der gesetzte Kostenrahmen durch die Diözese für die Finanzierung des Verbändehauses nicht ausreichend ist und eine Erhöhung bisher strikt abgelehnt wird. In einem Brief an Herrn Bischof Dr. Wiesemann hat das Diözesanleitungsteam seine Enttäuschung übermittelt. Ein Antwortschreiben ist inzwischen eingegangen. Bis 2017 soll es eine neue Regelung geben.

Weitere Spenden wird es geben und zwar an SOLWODI – Frau Lea Ackermann – in Höhe von 500 €. Im kommenden Jahr sollen über das Konto Frauen in Not psychisch kranke Frauen unterstützt werden.

Ingrid Huber, Vertreterin der Frauen und Erwerbsarbeit informierte über eine geplante Veranstaltung zum Equal-Pay-Day 2016 mit verschiedenen Kooperationspartnerinnen.

Verabschiedet wurden Theresia Knapek und Elke Klein als Vertreterinnen des Ausschusses für Haushalts- und Verbraucherfragen mit einem Blumenpräsent. In den vergangenen Jahren hatte der Ausschuss in Zusammenarbeit mit Diözesanreferentin Bauer-Simons diözesanweit interessante und erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt, würdigte Heinz. Zuvor hatte Knapek noch über die Arbeit in diesem Jahr berichtet. Nachfolgerinnen konnten noch nicht gefunden werden.

Die Diözesanversammlung endete mit einer Eucharistiefeier mit Diözesanpräses Norbert Kaiser.

Text: kuhn / Foto: schwartz

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