Mittwoch, 04. November 2015

Familienbund erweitert Vorstand

 

Diözesanversammlung in Ludwigshafen bezieht Position zum Thema Suizidbeihilfe

Ludwigshafen. Der Familienbund der Katholiken im Bistum Speyer hat in der Diözesanversammlung am 3. November in Ludwigshafen seinen Vorstand erweitert. Mitarbeiten werden, zunächst für ein Jahr, Christel und Manfred Gräf aus Bobenheim-Roxheim sowie Bärbel Buschbacher aus Limburgerhof.

In der Debatte um die Suizidbeihilfe vertritt der Familienbund die Auffassung, dass Angebote einer organisierten, gewerblichen, auf Wiederholung angelegten Suizidbeihilfe keine Freiheitserweiterung, sondern eine Gefahr für das Leben und die Freiheit der Patienten darstellen. Dies teilte der Verband heute in einer Presseinformation mit.

Er unterstütze daher den Brand/ Griese-Entwurf. Dieser stellt mit seinem Verbot jeder auf Wiederholung angelegten Suizidbeihilfe eine sorgsam abgewogene, vermittelnde Lösung zwischen der an bestimmte Voraussetzungen gebundenen ausdrücklichen Erlaubnis (Hintze) und dem generellen Verbot der Suizidbeihilfe (Sensburg/Dörflinger) dar.

In einem Anschreiben an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus dem Bistums bittet der Familienbund, darauf hinzuwirken, dass das Abstimmungsergebnis zur Frage der Suizidbeihilfe in dieser Woche, den Sterbenden einen würdigen Tod ohne Druck von irgendeiner Seite gewährleistet.
Dem Familienbund der Katholiken im Bistum Speyer gehören 11 Mitgliedsverbände beziehungsweise Einrichtungen an.

Text: Familienbund