Freitag, 01. März 2019

Pontifikalamt am Aschermittwoch im Speyerer Dom

Als Zeichen der Umkehrbereitschaft wird den Gläubigen zu Beginn der österlichen Fastenzeit ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. 

Beginn der 40-tägigen Fastenzeit - Misereor-Kollekte am 6./7.April

Speyer. Am Aschermittwoch, 6. März, hält Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann um 18.30 Uhr im Dom zu Speyer ein Pontifikalamt (Vesper um 18 Uhr). Mit dem Gottesdienst wird die 40-tägige Fastenzeit eingeleitet, in der sich die Kirche auf Ostern vorbereitet.

In der Fastenzeit, auch „Österliche Bußzeit“ genannt, sind die Gläubigen eingeladen, ihr Leben zu überprüfen und neu am Evangelium auszurichten. Zeichen dieser Umkehrbereitschaft ist das Aschenkreuz, das ihnen im Aschermittwochsgottesdienst auf die Stirn gezeichnet wird. Besondere Elemente der Fastenzeit sind in der kirchlichen Tradition neben dem Fasten das Gebet und das Almosengeben.

Seit seiner Gründung 1958 gibt das katholische Hilfswerk Misereor jedes Jahr Impulse für die Fastenzeit und bittet die Bevölkerung um Solidarität und Unterstützung für Notleidende in vielen Ländern der Welt. In diesem Jahr steht die Misereor-Fastenaktion unter dem Leitwort „Mach was draus: Sei Zukunft!“ Misereor stellt mit der Aktion junge Menschen in El Salvador - mit ihren Ideen, Hoffnungen und Plänen für die Zukunft - in den Mittelpunkt. Zur bundesweiten Eröffnung der Fastenaktion wird am 10. März im Dom zu Köln ein festliches Pontifikalamt gefeiert. Die Misereor-Kollekte, mit der weltweit Entwicklungsprojekte gefördert werden, findet am fünften Fastensonntag, am 6./7. April 2019, in allen katholischen Gottesdiensten statt.

Mehr Informationen zur Misereor-Fastenaktion: www.misereor.de

Foto: Yvette Wagner