Dienstag, 10. November 2015

Benefizkonzert für Flüchtlingshilfe von Diakonie und Caritas

Frauke Adomeit (Harfe).

Frauke Adomeit 

SAP-Sinfonieorchester spielt am 15. November in der Speyerer Gedächtniskirche

Speyer. Unter dem Motto „Grenzen überwinden. Damit aus Fremden Freunde werden“ findet am Sonntag, 15. November, 18 Uhr, in der Speyerer Gedächtniskirche ein Benefizkonzert des SAP-Sinfonieorchesters zugunsten der Flüchtlingshilfe von Diakonie und Caritas statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Schirmherrschaft ha-ben Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann übernommen.

Aufgeführt werden Mozarts Konzert für Oboe und Orchester (KV 314/ 285d C-Dur) und das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester (KV 299 C-Dur) sowie Dvoráks Serenade op. 22 E-Dur für Streichorchester. Die Solisten sind Matthias Grünewald (Oboe), Doreen Maisch (Flöte) und Frauke Adomeit (Harfe). Die musikalische Leitung liegt bei Chefdirigentin Johanna Weitkamp.

Die Konzerteinnahmen fließen in vollem Umfang in die Flüchtlingshilfefonds von Diakonie und Caritas. Mit dem Geld werden einerseits konkrete Projekte in der Flüchtlingshilfe unterstützt, wie zum Beispiel Sprachkurse zur Förderung der Integration und Teilhabe von Flüchtlingen, Ehrenamtsprojekte in der Flüchtlingsarbeit oder Einzelfallhilfen für Flüchtlinge in besonders prekären Situationen und bei Familienzusammen-führungen. Andererseits wird damit die Ausbildung und Begleitung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer finanziert.

Mit diesem Benefizkonzert für Flüchtlinge in der Gedächtniskirche in Speyer setzt das SAP -Sinfonieorchester gemeinsam mit der Diakonie Pfalz und dem Caritasverband für die Diözese Speyer ein Zeichen für Willkommenskultur, für Integration und Toleranz.

„Die Musiker des SAP Sinfonieorchesters fühlen eine tiefe Verpflichtung, ihren kulturellen Beitrag in den Dienst der Flüchtlinge zu stellen, denn diese Flüchtlingskrise beleuchtet wie in einem Brennglas unser Selbstverständnis als Menschen. Wir stehen an einem Scheideweg: es geht darum, ob wir uns überhaupt noch als Zivilisation de-finieren können, wenn wir es unterlassen, Menschen Hilfe zu leisten, die vor Krieg und Zerstörung fliehen“, sagt die Gründerin und Chefdirigentin des Orchesters, Johanna Weitkamp.

„Etwa 1400 Flüchtlinge kommen pro Monat hier bei uns in der Pfalz an. Als Christinnen und Christen ist es unsere Aufgabe, diese Menschen aufzunehmen, Schutz und Sicherheit zu gewähren und ihnen mit Verständnis und Respekt zu begegnen. Bitte unterstützen Sie uns bei dieser herausfordernden Arbeit mir Ihrer Spende: Hören und helfen Sie mit“, sagen Diakoniepfarrer Albrecht Bähr und Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, Bischöflicher Beauftragter für die Caritas im Bistum Speyer.

Text: Caritas/Foto: SAP

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