Mittwoch, 27. März 2019

Klerusverein der Diözese Speyer zu Besuch in der „ewigen Stadt“

Klerusverein der Diözese Speyer in Rom 

Speyerer Gruppe begegnete Papst Franziskus bei Generalaudienz auf dem Petersplatz

Rom. Gemeinsam mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann brach eine Gruppe von Priestern und Diakonen aus dem Bistum Speyer zu einer Wallfahrt in die Ewige Stadt Rom auf. Der Klerusverein der Diözese Speyer hatte zu dieser Reise eingeladen und der Vorsitzende des Klerusvereins, Dekan Steffen Kühn, hatte gemeinsam mit Kaplan Maximilian Brandt, der derzeit für das Bistum Speyer in Rom ein Aufbaustudium absolviert, die Reiseleitung inne. Vor allem aber brachte sich Bischof Karl-Heinz Wiesemann persönlich in die Gestaltung der gemeinsamen Tage ein. Aus seiner Studienzeit ist dem Bischof die Ewige Stadt gut bekannt und so konnte er der Gruppe einige Orte zeigen, die nicht zu den üblichen Stationen einer Romreise gehören, darunter Grabeskirchen und Sterbezimmer von einigen in Rom verehrten Heiligen, aber auch das Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum, in dem neben dem Bischof auch eine Reihe Speyerer Diözesanpriester ihr Studium absolviert haben. Auch ein kurzer Besuch im Almo Collegio Capranica, dem ältesten Priesterseminar der Welt, in dem unter anderem Papst Pius XII. während seines Studiums gelebt hatte, gehörte zu den Besonderheiten der Pilgerreise.

Daneben gehörte wie bei jeder Romwallfahrt der Besuch der vier Hauptkirchen zum Programm, ebenso eine Erkundung der römischen Altstadt und des Stadtteils Trastevere sowie die Teilnahme an der Generalaudienz auf dem Petersplatz, bei der die Speyerer Gruppe auch einige kurze Worte mit Papst Franziskus wechseln konnte. Eine besonders feierliche Liturgie erlebten die Pilger aus der Pfalz am Hochfest des heiligen Joseph: Bischof Wiesemann war eingeladen worden, das Pontifikalamt in der Lateranbasilika, der wichtigsten und bedeutendsten Kirche Roms, zu zelebrieren und – in italienischer Sprache – zu predigen. Das gemeinsame Gebet und der mitbrüderliche Austausch waren feste Bestandteile jedes Tages. Nach intensiven geistlichen Tagen in Rom kehrte die Pilgergruppe, in der alle Generationen vertreten waren – der jüngste Teilnehmer war 30, der älteste 89 Jahre alt –, in die Heimat zurück, erfüllt von vielen Eindrücken und gestärkt durch die Gemeinschaft im Glauben und im Dienstamt.

Text: Klerusverein / Foto: Dicastero per la Comunicazione, Città del Vaticano