Montag, 08. Juni 2026
Diözesanversammlung tagt zur Pfarreistrukturreform
Abstimmung über zwölf Voten als Grundpfeiler für die neue Struktur
Speyer/Neustadt. Zu einer Sondersitzung zur Pfarreistrukturreform kommt die Diözesanversammlung des Bistum Speyer am Samstag, 13. Juni, im Kloster Neustadt zusammen. Die zuständigen Arbeitsgemeinschaften und die leitende Steuerungsgruppe haben zwölf Voten entwickelt, die der Versammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. Dadurch sollen wichtige Grundpfeiler entschieden werden, so dass die beteiligten Arbeitsgruppen und die zuständigen Abteilungen im Ordinariat die nächsten Schritte planen und den vorliegenden Entwurf entsprechend weiterentwickeln können.
Die zwölf Voten thematisieren unter anderem Verwaltungsaspekte, die künftigen Gremien – wie Pfarreivorstand, Gemeindeteam, Pfarreikonferenz oder den Verwaltungsrat – sowie die Bildung von zwei pastoralen Strukturebenen (Pfarrei und Gemeinde). Zudem wird sich die Diözesanversammlung mit dem geografischen Zuschnitt der künftigen Pfarreien beschäftigen. Mitte Mai wurde Vertreterinnen und Vertretern der Dekanate Bad Dürkheim, Donnersberg, Kaiserslautern und Kusel ein Vorschlag unterbreitet – dieser wurde seitdem basierend auf den dort eingeholten Rückmeldungen überarbeitet. Der Entwurf sieht nun die Gründung der neuen Pfarreien Landstuhl-Kusel und Kaiserslautern-Donnersberg vor.
Alle Voten sowie eine Karte mit dem vorgeschlagenen neuen geografischen Zuschnitt stehen unter www.bistum-speyer.de/segensein zur Einsicht bereit. Hier finden sich auch die Rückmeldungen zum im Herbst 2025 veröffentlichten Entwurf „Ein Segen sollt ihr sein“, die in den vergangenen Monaten im Rahmen der Resonanzphase beim Bistum eingegangen sind.
