Donnerstag, 23. April 2026

Musikalische Maiandachten im Marienmonat

Marienstatue im Dom © Domkapitel, Joachim Weller 

Mit „Halte.Punkt.Maria“ lädt das Domkapitel am frühen Samstabend in den Dom

Speyer. Der Mai gilt als „Marienmonat“ und ist in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter gewidmet. Unter der Überschrift „Halte.Punkt.Maria“ laden das Domkapitel und die Dompfarrei Pax Christi an allen Samstagen im Mai, jeweils um 18 Uhr, zu musikalischen Andachten in den Dom ein.

Die Reihe der Maiandachten beginnt am Samstag, 2. Mai, 18 Uhr, mit Domkapitular Franz Vogelgesang. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Seniorenkantorei am Dom zu Speyer mit dem „Ave Maria“ von Eduard Rottmanner und dem Stück „Meine Seele erhebt den Herrn“ von Charles Wood.

Die zweite Andacht folgt am 9. Mai. Es musiziert die Frauenschola Musica InSpira unter der Leitung von Monika Keggenhoff. Es erklingen Deutsche Wechselgesänge aus dem Gotteslob, Musik des Mittelalters, der Renaissance und der Moderne. Die liturgische Leitung liegt in den Händen von Gemeindereferent Bernhard Werner.

Am 16. Mai leitet Pfarrer Thomas Ott die musikalische Maiandacht. Die Mezzosporanistin Susanne Schaffel gestaltet den „Halte.Punkt.Maria“ musikalisch. Sie singt das „Ave maris stella“ von Antonín Dvorák sowie das „Ave regina caelorum“ von Anton Bruckner.

Am Samstag vor dem Pfingstfest, 23. Mai 2026, ist keine Halte.Punkt-Andacht, da an diesem Abend ein Orgelkonzert im Dom stattfindet.

Die Maiandacht am 30. Mai bildet zugleich den Abschluss des diözesanen Chortreffens „Pueri Cantores“. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann leitet diese Andacht liturgisch. Die teilnehmenden Chöre singen gemeinsam Stücke von Simon Lindley, Josef Gabriel Rheinberger, Bernd Greiner und Richard Shephard.

 

Termine:

Samstag, 2. Mai 2026

18:00 Uhr – Halte.Punkt.Maria – Maiandacht

mit Domkapitular Franz Vogelgesang

Seniorenkantorei

Eduard Rottmanner: Ave Maria

Charles Wood: Meine Seele erhebt den Herrn

 

Samstag, 9. Mai 2026

18:00 Uhr – Halte.Punkt.Maria – Maiandacht

mit Gemeindereferent Bernhard Werner

Frauenschola Musica InSpira, Leitung: Monika Keggenhoff

Deutsche Wechselgesänge aus dem Gotteslob

Musik des Mittelalters, der Renaissance und der Moderne

 

Samstag, 16. Mai 2026

18:00 Uhr – Halte.Punkt.Maria – Maiandacht

mit Pfarrer Thomas Ott

Susanne Scheffel, Mezzosopran

Antonín Dvorák: Ave maris stella

Anton Bruckner: Ave regina caelorum

Felix Mendelssohn Bartholdy: Salve Regina

César Franck: Ave Maria

 

Am Samstag vor dem Pfingstfest, 23. Mai 2026, ist keine Halte.Punkt-Andacht, da an diesem Abend ein Orgelkonzert im Dom stattfindet.

 

Samstag, 30. Mai 2026

18:00 Uhr – Halte.Punkt.Maria – Maiandacht

mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann

Abschluss des diözesanen Pueri Cantores-Chortages

Teilnehmende Chöre des Chortages

Simon Lindley: Ave Maria

Josef Gabriel Rheinberger: Ave maris stella

Bernd Greiner: Groß sein lässt meine Seele den Herrn

Richard Shephard: Song of Mary

 

Zum Hintergrund: Marienmonat Mai, Maiandachten und Marienverehrung in der Musik

In der Musik findet sich eine nahezu unüberschaubare Vielzahl an Vertonungen der zentralen lateinischen Texte der Marienverehrung: Die marianischen Antiphonen Salve Regina, Regina coeli, Ave Regina coelorum, Alma redemptoris Mater, Sub tuum praesidium, Ave Maria und das Stabat Mater, das Magnificat und die Lauretanische Litanei sind die wichtigsten, auch Liebesgedichte aus dem Hohen Lied wurden auf Maria hin interpretiert. Nahezu alle katholischen Komponisten haben Kompositionen zu Ehren der Muttergottes geschaffen, im evangelischen Kontext finden sich vor allem Vertonungen des Lobgesang Mariens.

Auch außerhalb des Gottesdienstes spielt die Marienverehrung in der Musik eine Rolle. Die bekanntesten Beispiele sind die berühmten Ave Maria-Kompositionen von Franz Schubert und Charles Gounod. Ein Beispiel aus neuerer Zeit sind die beiden Vertonungen von Rilkes Gedichtzyklus „Das Marienleben“ durch Paul Hindemith.