Mittwoch, 06. Januar 2021

Öffentliche Gottesdienste seit dem 11. Januar wieder möglich

 

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200 empfiehlt das Bistum, die Feier öffentlicher Gottesdienste auszusetzen - Viele Pfarreien haben sich für diesen Weg entschieden

"In Pfarreien mit geringen Inzidienzwerten sehen wir wieder Möglichkeiten, öffentliche Gottesdienste zu feiern", erklärt Generalvikar Andreas Sturm. Da aber die augenblickliche Einschätzung der Pandemie immer noch sehr angespannt sei und sich in einigen Pfarreien wieder schnell deutlich verschärfen könne, sei ortsabhängig ein kurzfristiges Aussetzen von öffentlichen Gottesdiensten gegebenenfalls angeraten.

"Bei all unserem Handeln gilt es darauf zu achten, dass wir alles tun, um Infektionsketten zu durchbrechen. Sollte es also Ihnen oder einem ihrer Mitarbeitenden nicht möglich sein, unter diesen Bedingungen einen Gottesdienst feiern zu können, respektieren wir die Entscheidung", so Generalvikar Sturm. Weder haupt- noch ehrenamtliche Mitarbeitende könnten dazu gedrängt werden.

Wichtig sei aber auch, dass sowohl vor als auch nach dem Gottesdienst, in und außerhalb der Kirche Abstände immer gewahrt werden und es zu keinen Ansammlungen kommt. Daher sei es notwendig, dass es genügend Helferinnen und Helfer gibt. Dies gilt ebenso für Gottesdienste im Freien, so Generalvikar Sturm. Aufgrund der anhaltend hohen Inzidenzwerte sei bei allen Gottesdiensten zu äußerster Vorsicht und strikten Einhaltung aller vorhandenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Alle Entscheidungen seien mit Verantwortung und Augenmaß zu treffen. "Nicht alles was möglich ist, muss auch unbedingt umgesetzt werden", so Generalvikar Sturm.

In Pfarreien, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tages-Inzidenz ab 200 je 100.000 Einwohnern auftritt, empfiehlt das Bistum, die Feier öffentlicher Gottesdienste auszusetzen.Davon ausgenommen sind Beerdigungen sowie Nottaufen. Dies gilt solange, bis der oben genannte Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen durchgängig unterschritten wird.

Sollten die Pfarrei trotz dieser Empfehlung planen, öffentliche Gottesdienste zu feiern, muss zuerst das zuständige Ordnungsamt bzw. die Ortspolizeibehörde (im Saarland) um eine Empfehlung gebeten werden und im Anschluss ist ein Beschluss des Pfarreirats herbeizuführen.

Generelles Aussetzen von Gottesdiensten im Bistum endet am 10. Januar

Vom 27. Dezember bis zum Ende des Lockdowns am 10. Januar hat das Bistum Speyer alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt. „Wir leisten damit unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie und gegen eine weitere Überlastung von Krankenhäusern und Alten- und Pflegeeinrichtungen in unserem Land“, hatte Generalvikar Andreas Sturm dazu vor Weihnachten erklärt.

Livestream-Gottesdienste aus dem Bistum Speyer:

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Gottesdienste in Fernsehen und Radio:

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Netzgemeinde "Da_zwischen":

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Weitere Informationen zu den Schutzmaßnahmen:

https://www.bistum-speyer.de/aktuelles/corona-krise/schutzmassnahmen/