Donnerstag, 22. Juli 2021

Ökumenisches Glockenläuten als Zeichen der Solidarität

 

Kirchen rufen zum Gebet für die Opfer der Hochwasserkatastrophe auf

Speyer. Aus Solidarität mit den Opfern der Unwetterkatastrophe, die in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen 170 Menschen das Leben gekostet hat, haben die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) und das Bistum Speyer die Pfarreien und Gemeinden gebeten, am Freitag, den 23. Juli, um 18 Uhr die Glocken zu läuten. Sie folgen damit einem Aufruf der vom Hochwasser besonders betroffenen Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

„Wenn unsere Glocken am Freitag erklingen, laden wir die Menschen in der Pfalz und Saarpfalz ein, innezuhalten und ein persönliches Gebet zu sprechen. Gemeinsam mit unseren Brüdern und Schwestern in unseren Nachbarkirchen bitten wir Gott um Kraft und Beistand für die Betroffenen“, teilte Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst mit. „Viele Menschen haben durch die Überschwemmungen alles verloren. Wir trauern um die Toten und wollen ihren Angehörigen und Freunden sowie allen Menschen, die durch das Hochwasser schwere Schäden hinnehmen mussten, unser Mitgefühl und unsere Solidarität zum Ausdruck bringen“, unterstreicht Generalvikar Andreas Sturm.

Neben der EKiR, der EKvW, dem Bistum Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz werden auch weitere benachbarte Landeskirchen sowie die Bistümer Trier und Mainz zu Andachten einladen und ihre Glocken läuten lassen.