Donnerstag, 07. Oktober 2021

Im Fokus: Synodalität

Über Synodalität sprechen Alt-Katholikinnen und römische Katholiken bei einer Veranstaltung im Heinrich Pesch Haus. 

Was die römisch-katholische Kirche von Alt-Katholik*innen lernen kann

Ludwigshafen. In der alt-katholischen Kirche ist möglich, worüber in der römisch-katholischen Kirche Dissens besteht – wie beispielsweise die Kontroverse beim Priesteramt für Frauen oder bei partizipativer Synodalität. Am Donnerstag, 28. Oktober, sprechen Alt-Katholik*innen und römische Katholikinnen und Katholiken im Heinrich Pesch Haus über Synodalität und wie sie im Leben der Kirche gestaltet werden und gelingen kann.

„Der Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet“, hat Papst Franziskus gesagt. Unter diesem Motto diskutieren Sabine Clasani, Pfarrerin der Alt-Katholischen Gemeinde Mannheim, Anja Goller, Generalvikarin der Alt-Katholischen Kirche Bonn, sowie Klaus Pfeffer und Andreas Sturm, Generalvikare im Bistum Essen und Speyer, über den Synodalen Weg in Deutschland: Wie kann dieser in Deutschland und auf weltkirchlicher Ebene einen Beitrag zur Etablierung synodaler Strukturen leisten? Welche Haltung braucht es für diesen Prozess? Welche Konsequenzen hat dies für die Leitung der Kirche, ihre Abläufe und ihr Selbstverständnis? Leitthema des Abends ist die Frage, was Verantwortungsträger*innen der altkatholischen und römisch-katholischen Kirche voneinander lernen können.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Bistum Speyer durchgeführt und von Ulrike Gentner, Direktorin Bildung im Heinrich Pesch Haus, sowie Katharina Goldinger, Ansprechpartnerin Synodaler Weg im Bistum Speyer, moderiert. Die Teilnahme ist kostefrei.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 26. Oktober telefonisch unter 0621 5999162 oder per E-Mail an anmeldung@hph.kirche.org gebeten.

Text: HPH/Foto: pixabay