Montag, 29. November 2021

Bistum Speyer beteiligt sich an Weltsynode

 

Segensorte-Vision des Bistums, Erfahrungsschatz gelebter Synodalität und Ergebnisse einer Online-Befragung werden eingebracht – Team bündelt die Ergebnisse, anschließend Beratung durch die Diözesanversammlung

Speyer. „Für eine synodale Kirche. Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“: So lautet das Thema der Bischofssynode auf Ebene der Weltkirche, die Anfang Oktober in Rom durch Papst Franziskus eröffnet wurde. Die weltweit rund 3.000 katholischen Bistümer sind eingeladen, ihre bisherigen Erfahrungen mit Synodalität sowie ihre Erwartungen an eine synodale Kirche in die Beratungen einzubringen. Dazu sollen möglichst viele Gläubige und Interessierte einbezogen und befragt werden.

Um die Eingaben aus dem Bistum zu bündeln, wurde eine vierköpfige Arbeitsgruppe gebildet. Ihr gehören Domkapitular Franz Vogelgesang (Leiter der Hauptabteilung Seelsorge des Bischöflichen Ordinariats), Stefan Angert (Mitglied der Diözesanversammlung), Pastoralreferentin Katharina Goldinger (Ansprechpartnerin für den Synodalen Weg) und Pastoralreferent Dr. Thomas Stubenrauch (Persönlicher Referent des Bischofs) an. Auf der Grundlage des Fragenkatalogs aus Rom haben sie einen kurzen Online-Fragebogen entworfen. Mit ihm können sich alle Gläubigen, ob als Gruppe oder als Einzelperson, an der Erarbeitung der Rückmeldung des Bistums Speyer beteiligen. Eingaben sind bis Ende Januar möglich. Neben den Ergebnissen des Fragebogens werden die Eingaben des Visionsprozesses Segensorte, die Erfahrungen auf dem Synodalen Weg der Kirche in Deutschland sowie Erfahrungen konkreter Beteiligungsmöglichkeiten im Bistum Speyer berücksichtigt. Dazu zählen etwa die diözesanen Foren oder die Etablierung der Diözesanversammlung. Im Anschluss an die Online-Befragung wird sich die Diözesanversammlung mit den Ergebnissen befassen und auf ihrer Grundlage eine Rückmeldung des Bistums Speyer formulieren.

Ab Mai werden die Ergebnisse auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz und auf kontinentaler Ebene weiter vertieft und um weitere Beiträge zum Beispiel aus Ordensgemeinschaften oder Universitäten ergänzt. Alle Beiträge münden in den synodalen Prozess ein, der mit der Bischofsversammlung im Oktober 2023 seinen Höhepunkt finden soll.

„Ich habe die Hoffnung, dass uns dieser Prozess hilft, eine immer synodalere Kirche zu werden“, betont Generalvikar Andreas Sturm. Synodalität bedeutet für ihn: „Eine Kirche, in der sich alle auf Augenhöhe begegnen und als Gemeinschaft erfahren. Eine Kirche, in der jede und jeder seine Fähigkeiten einbringen und das kirchliche Leben mitgestalten kann. Eine Kirche, die durch das Hören auf Gott und aufeinander ihre Sendung in der Welt kraftvoll wahrnimmt.“

Link zum Online-Fragebogen und zu weiteren Informationen:

weltsynode.bistum-speyer.de

Schreiben von Generalvikar Andreas Sturm zur Weltsynode

Kontakt:

Team „Synodaler Prozess“
E-Mail: weltsynode@bistum-speyer.de